Kolbermoor: Masken im Kochtopf und Tank an Stein aufgerissen - Feuerwehr rückt an

Über zwei Stunden zog sich ein Einsatz der Feuerwehr in der Friedrich-Ebert-Straße hin. Die rechte Seite dieses Lkw riss beim Vorbeifahren an dem spitzen Findling im Kurvenbereich auf, woraufhin 130 Liter Dieselkraftstoff ausliefen.
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Über zwei Stunden zog sich ein Einsatz der Feuerwehr in der Friedrich-Ebert-Straße hin. Die rechte Seite dieses Lkw riss beim Vorbeifahren an dem spitzen Findling im Kurvenbereich auf, woraufhin 130 Liter Dieselkraftstoff ausliefen.

Er wollte laut Polizei Stoffmasken auskochen – und übersah dann wohl den Zeitpunkt, an dem das Wasser im Topf immer weniger wurde.

Kolbermoor – Dieses Missgeschick eines Kolbermoorers rief am gestrigen Mittwoch die Feuerwehr auf den Plan. „Der Heimrauchmelder in der Wohnung ging an und aufmerksame Nachbarn haben daraufhin die Einsatzkräfte verständigt“, so der stellvertretende Kommandant der Kolbermoorer Feuerwehr, Armin Hörl.

Bereits auf der Anfahrt zur Breslauer Straße habe rasch Entwarnung gegeben werden können. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung und betreute bis zur Rückkehr der Ehefrau den Mann, der – wie eine Untersuchung durch den Rettungsdienst festgestellt werden konnte – unverletzt geblieben war.

Zuvor hatte die Feuerwehr bereits Amtshilfe für den Rettungsdienst bei einem Einsatz in der Tegernseestraße geleistet: Sie musste bei einem Notfall die Tür öffnen. Am Dienstag zuvor machte zudem ein Unfall in der Friedrich-Ebert-Straße einen längeren Einsatz erforderlich. Dort hatte ein Findling am Straßenrand laut Feuerwehr die rechte Seite eines Containerlastwagens im Bereich des Tanks aufgerissen, sodass circa 130 Liter Dieselkraftstoff ausliefen.

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Die Einsatzkräfte pumpten den Rest ab, banden den Betriebsstoff auf der Straße ab und nahmen ihn auf. el

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