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Wegen Sanierung der alten Gaststätte

Kolbermoor: Mareis-Wirte ziehen um und eröffnen neues Lokal

Im März wird die Gaststätte des Neubaus beim Rathaus eröffnet werden, bewirtschaftet von Giuseppe und Mario Coglitore, die die Kolbermoorer vom Restaurant im Mareis kennen. Die Wohnungsmieter können bereits im Oktober einziehen.
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Im März wird die Gaststätte des Neubaus beim Rathaus eröffnet werden, bewirtschaftet von Giuseppe und Mario Coglitore, die die Kolbermoorer vom Restaurant im Mareis kennen. Die Wohnungsmieter können bereits im Oktober einziehen.
  • VonJohannes Thomae
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Giuseppe und Mario Coglitore bewirtschaften seit rund 27 Jahren das Milano am Mareissaal. Jetzt soll das Lokal saniert werden. Und die Gastronomen pachten das neue Lokal im Wohn- und Geschäftshaus. Im März wollen sie einziehen.

Kolbermoor – Die Nachricht, dass jetzt ein Pächter für die Gastronomie im neuen Wohn- und Geschäftshaus neben dem Rathaus in Kolbermoor gefunden ist, ist gleich eine doppelt gute: Denn „einziehen“ werden dort zum März nächsten Jahres Giuseppe und Mario Coglitore, die derzeit das „Milano“ am Mareissaal bewirtschaften. Zwar war man mit den entsprechenden Verträgen noch nicht beim Notar, doch das ist, wie aus dem Rathaus zu hören ist, offenbar nur noch Formsache.

Gaststätte nach 32 Jahren renoviert

Damit aber kann, wie Bürgermeister Kloo erklärt, das Restaurant im Mareis nach 32-jährigem Betrieb einer Grundsanierung unterzogen werden. In der Regel, so erläutert er, findet in Gaststätten alle fünf oder zehn Jahre ein Pächterwechsel statt. Eine Gelegenheit, die genutzt wird, um alle bis dahin aufgelaufenen Sanierungsarbeiten zu erledigen.

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Die Familie Cogliatore aber blieb ihrem Restaurant und den Kolbermoorern 27 Jahre lang treu. Nach so langer Zeit, so der Bürgermeister, steht jedoch eine Grundsanierung an, auch wenn das für die Gäste nicht augenfällig wurde. So etwas bei laufendem Betrieb durchzuführen, ist unmöglich, stellt Peter Kloo fest. Also hätte das Restaurant mehrere Monate, vielleicht sogar ein halbes Jahr schließen müssen. „Das aber kann kein Pächter überstehen. Die Möglichkeit des Umzuges also ein Glücksfall für die Wirtsleute wie für die Stadt“ meint Peter Kloo.

Im Oktober ziehen Mieter ein

Früher noch als das Restaurant, nämlich bereits im Oktober, werden die ersten Wohnungsmieter das neue Gebäude beziehen können. Es sind dies Menschen, die wie der Bürgermeister sagt, Schwierigkeiten haben, auf dem sogenannten ersten Wohnungsmarkt für sich vier Wände zu finden. Darunter immer häufiger auch Normalverdiener, deren Einkommen dennoch nicht ausreicht. Eine Entwicklung, die Peter Kloo seit langem anprangert.

Über 400 Wohnungsanfragen

„Aber auch eine alleinerziehende Mutter mit Migrationshintergrund oder ein Alleinerziehender mit einem Kind mit Handicap tut sich schwer, auf dem freien Markt einen Vermieter zu finden“ erläutert er. Über 400 entsprechende Wohnungsnachfragen liegen der Stadt vor, für 17 Kolbermoorer ist das Problem ab Oktober keines mehr. „Und ich glaube, dem Wohnungsausschuss ist es gelungen, die Wohnungen so zu vergeben, dass man damit einerseits der Mischung unter den Bewerbern entspricht und andererseits die Voraussetzungen für eine funktionierende Hausgemeinschaft erfüllt“, sagt der Bürgermeister.

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Corona hätte fast den Bauzeitplan durcheinandergebracht. Für sich allein gesehen klingt das nicht besonders überraschend. Der Grund war jedoch nicht, wie man denken könnte, eine Verzögerung, etwa infolge von Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial.

Corona beschleunigte Bauarbeiten

Der Baufortschritt war in der Rohbauphase schlicht zu schnell: Die entsprechenden Bautrupps stammten zum Teil aus dem europäischen Ausland, konnten aber wegen Corona nicht ihre sonst üblichen Heimfahrten antreten, die alle vierzehn Tage über ein verlängertes Wochenende stattgefunden hätten. Also arbeiteten sie durch, mit der Folge, dass man sehen musste, dass der Materialnachschub mit dem Arbeitstempo Schritt halten konnte.

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