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AUS DEM BAUAUSSCHUSS

Kolbermoor will kein Rimini-Strandpromenaden-Flair in der Aiblinger Au

Nicht durch große Werbetafeln verschandeln lassen will sich der Kolbermoorer Bauausschuss den Außenbereich mit freiem Blick in die Landschaft an der Staatsstraße.
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Nicht durch große Werbetafeln verschandeln lassen will sich der Kolbermoorer Bauausschuss den Außenbereich mit freiem Blick in die Landschaft an der Staatsstraße.
  • vonJohannes Thomae
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Optischer Umweltschutz anstelle zweier großer Werbeanlagen in der Aiblinger Au: Der Kolbermoorer Bauausschuss will verhindern, dass der freie Blick in die Landschaft an der Staatsstraße beeinträchtigt wird.

Kolbermoor – „Unsere Staatsstraße soll nicht ausschauen wie die Strandpromenade in Rimini, an der sich alle 100 Meter Getränke- mit Unterhosenwerbung abwechselt.“ So kommentierte Bürgermeister Peter Kloo den einstimmigen Beschluss des Kolbermoorer Bauausschusses, zwei beantragte Werbetafeln in der Aiblinger Au nicht zuzulassen.

Keine Genehmigung für Werbetafeln im Außenbereich

Die Entscheidung benötigte keine Diskussion. Denn der Stadtrat ist seit Langem der Meinung, dass großflächige Werbetafeln vielleicht im Bereich von Gewerbegebieten genehmigungsfähig sind, kaum aber im übrigen Stadtbereich und schon gar nicht – wie im vorliegenden Fall beantragt – im Außenbereich.

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Ein Stadtbild lebe von Sichtachsen und vor allem in seinen Randbereichen von Ausblicken in die Landschaft, meint der Bürgermeister. Die Sicht auf Werbetafeln sei wohl kaum dazu zu zählen. Dennoch bekomme die Stadtverwaltung solche Anträge immer wieder auf den Tisch und habe damit doch einige Arbeit. Denn nicht selten werde gegen den ablehnenden Bescheid geklagt – in der Regel allerdings erfolglos.

Appell an Grundstücksbesitzer: Nicht an Werbetafelmakler vermieten

Hilfreich wäre es hier, wenn die betreffenden Grundstücksbesitzer die dafür benötigten Quadratmeter Grund gar nicht erst an die meist überregionalen Werbetafelmakler vermieten würden, regt der Bürgermeister an. Es wäre dies aus seiner Sicht ein aktiver Beitrag zu „optischem Umweltschutz“, dessen Bedeutung man nicht unterschätzen solle.

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