Betreib ab Januar

Kolbermoor: Fotovoltaik-Anlage schon auf dem Dach der Feuerwehr angebracht

Auf beiden Seiten des Daches der Kolbermoorer Feuerwehr sind jetzt bereits die Fotovoltaik-Module angebracht.
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Auf beiden Seiten des Daches der Kolbermoorer Feuerwehr sind jetzt bereits die Fotovoltaik-Module angebracht.
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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Ab Januar sollen die Module in Betrieb gehen. Die Anlage soll zunächst die Feuerwehrhaus und die Turnhalle versorgen. Sollte mehr Strom produziert werden, kann auch die Mangfallschule davon profitieren. Warum die Anlage bereits jetzt auf dem Dach ist und welche Kosten dadurch gespart werden konnten, lesen Sie hier.

Kolbermoor – Manchmal geht es schneller als erwartet: Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Kolbermoorer Feuerwehr konnte bereits jetzt realisiert werden – auf beiden Seiten des Daches der Turnhalle quasi. Eigentlich war das erst für 2021 angedacht. Da die Sanierung der Feuerwache allerdings schneller vonstatten geht, konnte auch gleich die Anlage errichtet werden.

10 000 Euro eingespart

Das spart: Denn die bestehende Einrüstung des Gebäudes konnte jetzt auch für die Errichtung der Anlage genutzt werden, wurde jetzt im Stadtrat mitgeteilt. Klimaschutzbeauftragter Martin Korndoerfer erklärt auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen, dass etwa 10 000 Euro eingespart werden konnten. Die Anlage auf dem Dach kostet gut 60 000 Euro.

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Eigentlich hatte Korndoerfer beabsichtigt, dass komplette Dach mit Modulen zu versehen. Somit hätte eine Leistung von 100 Kilowatt erzielt werden können, erklärt er. Allerdings war das wegen der Statik nicht möglich. Daher habe man jetzt die Möglichkeiten ausgenutzt und so konnte eine Anlage mit einer Größe von 50 Kilowatt Leistung realisiert werden, sagt er.

Ab Januar soll Anlage in Betrieb gehen

Ab Januar soll die Anlage in Betrieb gehen. Sie soll primär das Feuerwehrhaus und die Turnhalle mit Strom versorgen. Wenn sie mehr Strom erzeugt, besteht die Möglichkeit, die Mangfallschule mit zu versorgen. Zunächst wolle man abwarten, wieviel Strom sie wirklich liefert. Handele es sich dann um eine „nennenswerte Menge, könne die Schule mitversorgt werden. Ein geeignetes Rohr sei bereits unter dem Platz verlegt worden.

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