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Überstunden für den guten Zweck

Kolbermoor: Firmenmitarbeiter spenden Arbeitszeit für Erdbebenopfer in Kroatien

Mitarbeiter der Kolbermoorer Firma Stangelmayer haben Überstunden für Erbebenopfern in Kroatien gespendet.
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Mitarbeiter der Kolbermoorer Firma Stangelmayer haben Überstunden für Erbebenopfern in Kroatien gespendet.
  • Ulrich Nathen-Berger
    vonUlrich Nathen-Berger
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Sie haben ihren geldwerten Anteil gespendet: Mitarbeiter der Kolbermoorer Firma Stangelmayer verzichten auf Verrechnung ihrer Überstunden. Die Geschäftsführung verdoppelt den Betrag.

Kolbermoor – Nach dem schwerenErdbeben Ende Dezember in Kroatienhaben sich die Mitarbeiter der Kolbermoorer Firma Stangelmayer an einer Spendenaktion beteiligt, die von der Geschäftsleitung spontan ins Leben gerufen worden war. Jetzt wurde der Betrag an das Deutsche Rote Kreuz übergeben.

Bei der Naturkatastrophe starben mehrere Menschen, etwa 35.000 Gebäude wurden unbewohnbar. Das Beben war sogar in Kolbermoor spürbar. „Zunächst waren wir alle sprichwörtlich erschüttert, da in unserem neuen Gebäude die Lampen und Deckensegel aneinanderschlugen“, erinnert sich Gerhard Stangelmayer, der sich mit seinem Bruder Arnulf die Geschäftsführung teilt. Vor allem in der obersten Etage hätten die Mitarbeiter erschrocken ihre Büroräume verlassen.

Viele Angehörige und Verwandte betroffen

„Nach der Recherche, dass dies auf das Beben in Kroatien zurückzuführen ist, war uns sofort klar, dass sicherlich viele Angehörige und Verwandte unserer Mitarbeiter betroffen sind.Deshalb wollten wir schnell helfen“, so Stangelmayer auf Anfrage des Mangfall-Boten.

Jeder Mitarbeiter konnte einen geldwerten Anteil seiner Über- oder Gleitzeitstunden spenden; die Geschäftsführung verdoppelte den Betrag auf 8600 Euro.

Gerhard und Arnulf Stangelmayer wie auch die Betriebsratsvorsitzende Waltraud Hamberger zeigten sich von dem Ergebnis angetan. „Fast alle Kollegen und Kolleginnen haben sich beteiligt“, freute sich Hamberger.

Eine ähnliche Aktion schon durchgeführt

„Eine ähnliche Aktion hatten wir schon einmal bei den Hochwassern in Ostdeutschland durchgeführt und freuen uns um so mehr, dass sich das Team wieder solidarisch gezeigt hat und wir nun helfen können, die Folgen für die Menschen in Kroatien etwas abzumildern“, hieß es unisono aus der Geschäftsführung und dem Betriebsrat.

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