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KINI-STATUE IN KOLBERMOOR

Kolbermoor: Experten bereiten Sockel für Ludwig II.-Statue auf

Peter Franke (hinten) und sein Schwiegersohn Johannes Mayerhofer-Franke arbeiten an dem Sockel, auf dem die Statue wieder stehen soll. Foto: Riediger
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Peter Franke (hinten) und sein Schwiegersohn Johannes Mayerhofer-Franke arbeiten an dem Sockel, auf dem die Statue wieder stehen soll.
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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Die Ludwig II-Statue ist wieder hergerichtet. Jetzt ist der Sockel dran, denn der Kini soll ja festen Untergrund haben, wenn er an die Hasslerstraße zurückkomt Derzeit arbeiten Experten an dem Sockel, der aus Tuffstein ist. Was das Material ausmacht und wann der Sockel fertig ist, erklärt Steinmetz-Meister Peter Franke.

Kolbermoor – Ludwig II. ist wieder hergestellt: Der frisch restaurierte Monarch, den der Sturm im März 2019 vom Sockel fegte, ist fertig. Jetzt steht er bei der Regensburger Firma „Haber und Brandner – Metallrestaurierung“. Und wartet, dass er zurück nach Kolbermoor an seinen angestammten Platz an der Hasslerstraße reisen kann. Wann das sein wird, kann Jürgen Halder vom Bauamt noch nicht sagen. Das müsse er mit dem Bürgermeister Peter Kloo absprechen.

Peter Franke, Chef der zuständigen Firma, bearbeitet einen Stein für den Sockel. Riediger

Tuffstein „sehr verwittert“

Bevor die nahezu lebensgroße Statue allerdings anreist, muss noch die Basis, nämlich der Sockel, wieder hergestellt werden. Das macht derzeit die Firma „Steinmetz Franke Naturstein“ – vor Ort waren jetzt Peter Franke und dessen Schwiegersohn Johannes Mayerhofer-Franke.

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Der Sockel ist aus Tuffstein, erklärt Steinmetz-Meister Peter Franke auf Anfrage des Mangfall-Boten. Er sei „sehr verwittert“. Das liege am Material, dass „sehr viel Wasser aufnimmt“, erklärt er. Das Problem: „Der saure Regen, der setze dem Material zu.“

Fugen instandsetzen

Der Experte erkennt, dass der Sockel schon einmal hergerichtet wurde. „Damals gab es allerdings noch nicht so gute Kleber“, sagt er. Und das wird jetzt unter anderem ausgebessert. Alle Fugen werden daher wieder instand gesetzt.

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Gewisse vom Wasser zerstörte Tuffsteinteile werden obendrein ausgewechselt. Sie werden durch gleiches Material ersetzt. „Der Laie sieht das nicht, nur ein Experte“, sagt Franke. Man müsse sich das vorstellen wie bei einem Gebiss, erklärt Franke es anschaulich. Alter Zahn raus, neuer Zahn rein.

Sockel imprägnieren

Die ganzen Fugen werden obendrein nachgearbeitet. Und ganz am Schluss werde der Sockel quasi noch imprägniert – damit er wasserabweisend ist, erklärt der Steinmetz-Meister. Der Zustand des Sockels war laut Franke „bedenklich, aber auf jeden Fall erhaltungswürdig“. Ist der Sockel fertig, was im Juni sein soll, kann der Kolbermoorer Kini seine Reise in die Mangfallstadt antreten.

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