Kolbermoor: Erste Ideen und Suche nach geeigneten Flächen für Streuobstwiese

Christoph Maier (links) erläutert Vertretern von CSU, Bündnis90/Die Grünen, Parteifreien Kolbermoor und Bund Naturschutz sein Konzept für eine Streuobstwiese.
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Christoph Maier (links) erläutert Vertretern von CSU, Bündnis90/Die Grünen, Parteifreien Kolbermoor und Bund Naturschutz sein Konzept für eine Streuobstwiese.

„Obst von heimischen Bäumen ist nicht nur gesund und schmeckt gut, sondern trägt auch zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Anschauung für den Nachwuchs Wertvolles bei“, darin waren sich die Teilnehmer einer Ortsbesichtigung auf Einladung der Ortsverbände von Bündnis90/Die Grünen und CSU Kolbermoor einig.

Kolbermoor – In der Stadt fehlt es allerdings nach Einschätzung von Christoph Maier am passenden Angebot. „Bei der Arbeit in den Wendelstein-Werkstätten ist mir die Idee gekommen, eine Streuobstwiese in Kolbermoor anzustoßen“, erläuterte er der kleinen Schar Naturfreunde, die sich am Wochenende auf den Weg machte, um über geeignete Flächen für Maiers Projekt zu diskutieren.

Erweiterung des Friedhofs im Gespräch

Hoch im Kurs stand zu Beginn des Vormittags beispielsweise eine Fläche, die einst als Erweiterung des neuen Friedhofs am Rothbachl im Gespräch war. Christoph Maier erläuterte den Zuhörern, darunter Stadträte von CSU, Parteifreien und Grünen, seine Idee für ein ganzheitliches Konzept: Anbau und Pflege sowie die Ernte und Vermarktung des Obstes solle möglichst von Mitarbeitern der Wendelstein-Werkstätten, die für ihre erfolgreiche Inklusion bekannt sind, übernommen werden.

Zusätzlich soll die Anlage als Obstgarten für die Allgemeinheit zugänglich sein. Grünen-Fraktionssprecherin und stellvertretende Landrätin Andrea Rosner und ihr Fraktionssprecherkollege bei der CSU, Leonhard Sedlbauer, waren sehr angetan von dem in ihren Augen durchdachten Konzept des Ideengebers und versprachen eine entsprechende Weiterverbreitung der Gedanken im Stadtrat. Auch Dritte Bürgermeisterin Sabine Balletshofer möchte die Anregungen aufgreifen und weiterentwickeln.

Gute Konzepte zum Thema Obstanbau

Wertvolle Beiträge zum Thema lieferten auch Bio-Landwirt und Parteifreie-Stadtrat Max Schlarb sowie der Ortsvorsitzende des Bund Naturschutz, Klaus Dehler. Einig waren sich die Teilnehmer am Ende, dass es besonders in der Region um Kolbermoor bereits zahlreiche gute Konzepte zum Thema Obstanbau gibt, die sich wohl sehr leicht auf Kolbermoor übertragen ließen – sozialer, ökologischer, ökonomischer und pädagogischer Mehrwert inklusive, wie es auch im Sinne von Christoph Maier ist.

Die Vorsitzenden der bislang beteiligten Ortsverbände sicherten dem engagierten Kolbermoorer weitere Unterstützung für die Fortentwicklung seiner Idee zu. Für ein stadtumspannendes Konzept gilt es als nächstes eine geeignete Fläche auch im Norden von Kolbermoor zu finden.

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