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Stadtratssitzung in Kolbermoor

Rechtslage für geplantes Doppelhaus am Trinkwasserschutzgebiet soll geklärt werden

Zunächst waren drei Einfamilienhäuser geplant, mittlerweile geht es um ein Doppelhaus im Wasserschutzgebiet in Willing.
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Zunächst waren drei Einfamilienhäuser geplant, mittlerweile geht es um ein Doppelhaus im Wasserschutzgebiet in Willing.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Gleich zu Beginn der jüngsten Kolbermoorer Stadtratssitzung sprach Andrea Rosner (Grüne) das etwaige Bauvorhaben eines Doppelhauses in Bad Aibling am Rande des Trinkwasserschutzgebietes an.

Wie geht die Stadt Kolbermoor damit um, fragte sie Bürgermeister Peter Kloo. Man habe bereits mit den Stadtwerken Bad Aibling, der Stadt Rosenheim und der Stadt Bad Aibling gesprochen, erklärte er.

Klage ist möglich

Jetzt soll die Rechtslage geklärt werden. „Wir behalten uns vor, gegen die Baugenehmigung Klage einzureichen.“ Und er stellte fest: „Wir bauen nicht im Wasserschutzgebiet.“ Sollte eine Baugenehmigung erteilt werden, müsse man schauen, ob sie rechtmäßig sei. Der Bad Aiblinger Stadtrat hat in seiner Sitzung mit 14:10 Stimmen eine Einbeziehungssatzung genehmigt – somit ist der Bau eines Doppelhauses auf dem Areal möglich.

Die Baufläche liegt in der „Weiteren Schutzzone A“ des dortigen Wasserschutzgebietes in Willing. Es ist das Wasserschutzgebiet der Wasserversorger von Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor und verstoße so gegen die rechtskräftige Schutzgebietsverordnung. iw

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