Aus dem Bauausschuss

Kolbermoor: Entwurf des Teilausbaus der Rosenheimer Straße vorgestellt

Die Rosenheimer Straße zwischen Flurstraße und Tankstelle soll ausgebaut werden. Zur Einmündung der Flurstraße hin soll ein Minikreisel entstehen. Ein zweiter Kreisel an der Ludwigstraße ist auch geplant, allerdings müssen da noch die Eigentumsverhältnisse geklärt werden.
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Die Rosenheimer Straße zwischen Flurstraße und Tankstelle soll ausgebaut werden. Zur Einmündung der Flurstraße hin soll ein Minikreisel entstehen. Ein zweiter Kreisel an der Ludwigstraße ist auch geplant, allerdings müssen da noch die Eigentumsverhältnisse geklärt werden.
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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Ein Kreisel und eine Bauminsel: Entwurf des Teilausbaus der Rosenheimer Straße wurde jetzt im Bauausschuss vorgestellt. Jetzt sollen die Fraktionen beraten. Was geplant ist und was nicht möglich ist, lesen Sie hier.

Kolbermoor – Von zwei Mini-Kreisverkehren soll zunächst erst einmal einer realisiert werden: Im Bauausschuss der Stadt Kolbermoor wurde jetzt der Teilausbau der Rosenheimer Straße zwischen dem Bereich der Tankstelle an der Ludwigstraße und der Flurstraße vorgestellt. Bürgermeister Peter Kloo (SPD) sagte eingangs, dass man mit dem geplanten Kreisel an der Ludwigstraße/Ecke Rosenheimer Straße noch nicht beginnen könne, da die Eigentumsverhältnisse noch nicht geklärt seien. Deshalb wolle man zunächst den Kreisel an der Flur-/Rosenheimer Straße auf den Weg bringen – samt Ausbau des Teilstückes.

Gehwegbereiche neu gestalten

Georg Schollerer vom Rosenheimer Ingenieurbüro Roplan stellte den Entwurf dem Gremium vor: So soll der Bereich einerseits eine Insel in der Mitte der Straße erhalten, die „massiv mit Bäumen“ bepflanzt ist. Zum anderen soll das Bushäuschen vor dem im Bau befindlichen Wohn- und Geschäftshaus neben dem Rathaus realisiert werden. Obendrein sollen auch die Gehwegbereiche neu gestaltet werden –in diesem Abschnitt sowohl die Süd-, als auch die Nordseite. Bei dieser Maßnahme sollen auch die Bäume, die auf dem Gehweg auf der Nordseite sind, erhalten bleiben, erklärte Schollerer.

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Des Weiteren wird es drei Querungsmöglichkeiten geben: Einen Zebrastreifen auf etwa der Höhe der Mitte des Rathausplatzes. Des Weiteren sollen zwei sogenannte „ungesicherte Querungsstellen“ realisiert werden: Eine östlich des geplanten Kreisels Richtung Aicherpark, die andere an der Flustraße nördlich des Kreisels. Die beiden letzten sollen ausschließlich durch den Belag hervorgehoben werden, erklärt Schollerer auf Anfrage. „Alle drei sind behindertengerecht, es gibt keine Höhenunterschiede.“

Andreas Meixner sagte auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen: „Wir wollen fertig werden.“ Damit meint der Bauamtsleiter den Bereich vor dem Wohn- und Geschäftshaus samt Straße, Gehweg und eben Bushäuschen. Im Sommer könne begonnen werden, wenn die Maßnahme an der Tonwerkunterführung und der Haßlerstraße abgeschlossen sei. Wenn der Teilausbau an der Rosenheimer Straße beginnt, soll die Fahrbahn nur noch in eine Richtung befahrbar sein. Wie das dann alles vonstattengeht, werde derzeit noch besprochen.

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Caroline Schwägerl (Grüne) fragte, ob sich der Verkehr, der von Rosenheim in Richtung Kolbermoor unterweg ist, mithilfe des Kreisels besser auflöst. Schollerer: „Mit nur einem Kreisel werde der Verkehr nicht unbedingt schneller.“

Wie schnell darf man fahren?

Schwägerl wollte auch wissen, wie schnell man denn auf der Rosenheimer Straße fahren dürfe. „20 Km/h?“, fragte sie. Bürgermeister Kloo erklärte, dass 30 Kilometer die Stunde erlaubt seien sollen. „Die Autofahrer müssen dann hinter den Radlern herfahren.“ Schwägerl befürchtete, dass die Autofahrer versuchen werden, die Radler zu überholen, indem sie auf die Mittelinsel ausweichen. Kloo: „Gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer wird kein Bauvorhaben ankommen.“

Radlverkehr: Wege weiterentwickeln

Neben dem Autoverkehr sprach Rathauschef Peter Kloo auch den Radlverkehr an: Man habe bereits mit der Firma „i.n.s. – Institut für innovative Städte“ gesprochen hinsichtlich des Radverkehrs. Denn die Rosenheimer Straße eigne sich eigentlich nicht für Radler – „da müssen wir die Nord-/Südparallelen weiterentwickeln“, sagte der Bürgermeister.

Rathauschef Kloo war auch wichtig zu erklären, dass es sich bei der Maßnahme nicht um „Flickwerk“ handele – „es ist der erste Schritt“. Jetzt haben die Fraktionen die Möglichkeit über diesen Entwurf zu diskutieren.

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