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„Jede Stimme zählt!“: Vereine sollen Mitglieder mobilisieren

Kolbermoor – Um möglichst viele Kolbermoorer zu erreichen, hat das Ortskartell jetzt Vereine in den Mareissaal geladen und über „Brenner-Nordzulauf – Stellungnahme zum laufenden Raumordnungsverfahren“ informiert.

„Denn jeder kann dazu eine Stellungnahme abgeben“, sagt Vorsitzender Günther Zellner.

Das Vorhaben der DB-Netz zur Errichtung einer Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel über das Gebiet der Stadt Kolbermoor ist Teil des transeuropäischen Schienenkorridors von Skandinavien bis zum Mittelmeer. Für den Bereich von Kolbermoor, die Nachbargemeinden und das Inntal läuft derzeit das Raumordnungsverfahren. Bedenken und Einwände kann jeder abgeben.

Im Mareissaal waren auch Ralf Exler, Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI) Nordzulauf Kolbermoor, Bürgermeister Peter Kloo sowie Zweiter Bürgermeister Dieter Kannengießer, um zu informieren. Die eingeladenen Vereinsvertreter – rund 25 Personen waren vor Ort – kennen ihre Mitglieder und können die Informationen weitergeben. Damit auch sie die Interessen ihrer Heimat vorbringen können. Es sei wichtig, dass möglichst alle Gesichtspunkte, die gegen das Projekt sprechen, in dem Verfahren vorgebracht werden, hieß es. Je breiter die Information über das DB-Netz-Projekt ist, umso mehr Betroffene können ihre Einwendungen gegen den beabsichtigten Einschnitt in die Umwelt, die Wohnqualität und insbesondere die zu erwartenden Lärmbelästigungen vorbringen.

Die Vertreter der BI und der Stadt sprachen offen alle Punkte der vorgesehenen Maßnahmen an. Gleichzeitig wurden die Vereinsvertreter gebeten, ihre Mitglieder zu informieren. Das Raumordnungsverfahren läuft bis 24. Juli – bis dahin können Stellungnahmen abgegeben werden. Auch die Stadt Kolbermoor und der Landkreis Rosenheim werden ihre beschlussmäßig abgefasten Stellungnahmen abgeben. Sie müssen schriftlich erfolgen und können auch im Kolbermoorer Rathaus abgegeben werden.

Infos unter www.

bi-nordzulauf-ko.de

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