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Hier bohrt die Deutsche Bahn

Um die Boden-Beschaffenheitfür den Brenner-Nordzulauf zu prüfen, finden hier Bohrungen statt.Buhleier

Kolbermoor – Bis zu zwölf Meter ist der Bohrturm in Kolbermoor groß, der an der Kolberstraße (Ortsausgang Richtung Großkarolinenfeld) steht.

Bis zu 60 Meter kann er ins Erdreich eindringen: Am Freitag startete das Projekt Brenner-Nordzulauf in Kolbermoor mit einer weiteren Phase von Bodenerkundungen (wir berichteten).

Aber nicht nur Kolbermoor ist betroffen: Für den Planungsraum rund um Rosenheim stehen heuer Bohrungen und Bodensondierungen an 44 Stellen auf dem Plan – in Kolbermoor dauert die Maßnahme mehrere Wochen, so der DB-Sprecher Franz Lindemair zum Mangfall-Boten.

„Wir erwarten uns vertiefte Kenntnisse über die Bodenbeschaffenheiten und damit wichtige Hinweise für die weiteren Planungsschritte“, teilte zudem DB-Projektleiter Christian Tradler mit.

Keine Aussagekraft für Trassenverlauf

Rund um Rosenheim fehlt es stellenweise noch an ausreichenden Kenntnissen des Untergrunds für die Planung einer neuen Schienentrasse als Teil des Brenner-Nordzulaufs. „Die 18 nun gewählten Bohrpunkte und 26 Sondierungsmaßnahmen besitzen allerdings keinerlei Aussagekraft bezüglich eines späteren Trassenverlaufs“, so die Deutsche Bahn in ihrer Pressemitteilung. Bis zu vier Bohrgeräte werden zum Einsatz kommen.

DB-Projektleiter Christian Tradler: „Wir gehen zunächst auf die Gemeinden zu, stellen das Erkundungsprogramm vor und erläutern die Rahmenbedingungen. Wichtig ist uns dabei, Verständnis für die Maßnahmen zu wecken und einvernehmlich mit den Gemeinden vorzugehen.“ Die Gestattungen dafür lägen teilweise bereits vor, oder würden in den kommenden Wochen noch eingeholt.

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