DENKMAL

Guglmänner: „Kini vergolden“

Kolbermoor – Die Guglmänner, deren Mitglieder sich als Hüter der Monarchie verstehen, setzen sich für den Standort des Kini-Denkmals an der Haßler straße ein.

Schriftlich fordern sie: „Das Denkmal muss seinen angestammten Platz behalten.“ Das hat ja auch der Stadtrat mit einer 13 zu zehn Mehrheit in seiner jüngsten Sitzung entschieden (wir berichteten). Weiter fordern die Guglmänner in ihrem Schreiben: „Darüber hi naus muss das Denkmal – um der herausragenden Bedeutung dieses Königs gerecht zu werden – voll vergoldet werden, so wie der Friedensengel in München, die Viktoria auf der Siegessäule in Berlin und die Patrona Bavariae auf dem Münchner Marienplatz bereits mit Gold veredelt wurden. Dann wäre dies ein Wahrzeichen, das der Stadt Kolbermoor Weltgeltung verschaffen und zu einzigartiger Ehre gereichen würde.“ Vergoldet war der Kolbermoorer Kini übrigens nie – und auch stand das Denkmal nicht seit 1909 an der Haßlerstraße – dorthin zog der Kini 1963 vom heutigen Karl-Daniels-Platz. Im Rahmen der Restaurierung überlegte die Kolbermoorer Stadtverwaltung, dem Denkmal einen neuen Platz auf dem Vorplatz des Alten Friedhofs zu geben (wir berichteten). iw

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