ARBEITSTREFFEN: KOLBERMOOR-ROSENHEIM-GROSSKAROLINENFELD

Gewerbeverbände planen gemeinsam

Nicht nur verkehrstechnischsind Kolbermoor, Rosenheim und Großkarolinenfeld eng miteinander verknüpft.  MAier
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Nicht nur verkehrstechnischsind Kolbermoor, Rosenheim und Großkarolinenfeld eng miteinander verknüpft. MAier

Kolbermoor – Die Vorsitzenden des Gewerbeverbandes Rosenheim, Anton Heindl, des Wirtschaftsforums Großkarolinenfeld, Helmut Schenk, des Gewerbeverbandes Kolbermoor, Jürgen Ganns, und der Ansprechpartner und der Koordinator für Infrastrukturaspekte Wolfgang Krebs aus Kolbermoor trafen sich zu einem Arbeitsgespräch. Er erläuterte auch die Zielsetzung dieses Treffens: „Die Gewerbeverbände von Rosenheim, Großkarolinenfeld und Kolbermoor wollen künftig enger zusammenarbeiten um im Sinne ihrer Mitglieder erfolgreicher für Verbesserungen der Infrastrukturen in ihren Bereichen zu werben.

Eine Zusammenarbeit mit den benachbarten Verbänden in Bad Aibling und Stephanskirchen wird angestrebt, ebenfalls der gedankliche Austausch mit interessierten oder betroffenen Bürgern oder Betrieben, so Jürgen Ganns.

Impulsgeber für die Kommunen

Sie wollen Impulse an die Kommunen und Verwaltungen geben und konkrete langfristige Planungen einfordern um die Lebensqualität vor Ort für die Bürger, aber auch die Attraktivität für leistungsfähige Betriebe zu steigern.“

Der Wirtschaftsraum Rosenheim zwischen Stephanskirchen und Bad Aibling, Großkarolinenfeld und Raubling sei momentan dicht besiedelt, wirtschaftlich eng verbunden und habe mit Strukturproblemen zu kämpfen, welche besonders die Gewerbetreibenden, aber auch normale Bürger betreffen und jeweils über die Stadt- und Gemeindegrenzen wirken. Dies gelte besonders für den Verkehrsfluss, aber auch die Akzeptanz der Ausweisung von Gewerbegebieten. Maßnahmen zur Verbesserung des Freizeitwertes unserer Region und der Schutz der Natur sind ein weiterer wichtiger Teil der Überlegungen.

Das Kleeblatt Heindl, Schenk, Ganns und Krebs, plant vierteljährlich weitere Treffen zur Faktenfindung und Abstimmung, bei besonderen Anlässen auch zwischendurch.

Alternativen für den Verkehrsfluss

Den ersten Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen sie in der Verbesserung der Ost-West-Verkehrsachsen: Staatsstraße Rosenheim-Bad Aibling ertüchtigen; Alternativen suchen zur Achse Aicherpark- Rosenheimer Straße-Bad Aibling/Harthausen-Stadtkern von Kolbermoor entlasten; Nordumfahrung Rosenheim: Prüfen von Synergien für Großkarolinenfeld und Bad Aibling durch eine Nordachse Stephanskirchen bis Bruckmühl.

Ihre Grundüberlegung bei ihren Treffen ist, dass langfristige Planungen Spielraum schaffen. So wollen sie lieber etwas mehr Zeit und Geld in einen fairen Interessenausgleich investieren und in eine die Umwelt weniger belastende Verkehrsgestaltung als in juristische Streitigkeiten. Auch die Bedürfnisse von betroffenen Bürgern und Betrieben verändern sich über die Zeit und erlauben bei entsprechenden Zeitachsen, dass man aufeinander zugeht, so glauben die vier Gewerbevertreter.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.GvKolbermoor.de Bereich Projekte.

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