„Fülle an Ideen in unseren Schubladen“

Kolbermoor – Gerade als das Veranstaltungsjahr 2020 der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) so richtig gut los ging, kam der Lockdown.

Der zwang auch die Aktiven, alle afa-Vorhaben adacta zu legen. Von acht Veranstaltungen und zwei Seminaren können 2020 lediglich drei durchgeführt werden, erklärt Sprecherin Agathe Lehle.

Gleich zu Beginn des Jahres hatte die afa mehrere Veranstaltungen, welche auf großes Besucherinteresse stießen: Im Januar schilderten Kolbermoorer Stadträte, aller Parteien, ihre Erfahrungen im örtlichen Kommunalparlament. Im Februar wurde zum Thema „Die Gefahr von rechts – größer, moderner, gefährlicher?“ mit über 40 Personen diskutiert und im März wollten über 100 Personen, alle fünf Kolbermoorer Bürgermeisterkandidaten hören.

Daneben begeisterte auch der von der afa gestaltete Gottesdienst: „Mit großer Begeisterung und Dankbarkeit erinnere ich mich auch an den Gottesdienst unter Leitung des evangelischen Pfarrer Roland Pelikan im Februar 2020“, sagt Agathe Lehle. Das Thema lautete „Zivilcourage“ am Beispiel des katholischen Geistlichen Korbinian Aigner, welcher im KZ Dachau zu Tode kam. Nach diesen drei Veranstaltungen mussten alle weiteren coronabedingt abgesagt werden. Es half nichts.

Für heuer haben die rund zehn Aktiven schon „eine Fülle von Ideen in unseren Schubladen“, sagt Lehle. Zwei Seminare und sechs Veranstaltungen sollen heuer auf die Beine gestellt werden. „Und wenn es wieder erlaubt ist, lege ich sofort los“, erklärt Lehle. Dann werden Nägel mit Köpfen gemacht und die Termine festgelegt. Eines der Themen soll beispielsweise „Online-Dating“ sein.

Derzeit sind rund zehn Aktive bei der Kolbermoorer afa. Aber: „Mitarbeiten kann jeder. Wer Freude daran hätte mitzugestalten im Programm, der Durchführung und Referentensuche wäre willkommen und möge sich bei uns melden.“

Wer sich engagieren möchte, meldet sich bei Agathe Lehle unter artlehle@gmx.de

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