Freudiges Wiedersehen nach acht Wochen

Jede der vier vierten Klassen hat momentan ihren eigenen Eingang zur Adolf-Rasp-Schule. Riediger

Kolbermoor – Ein großes Willkommens-Transparent mit einem dicken roten Herzen empfing gestern die 82 Viertklässler der Adolf-Rasp- Schule in Kolbermoor.

Sie freuten sich genauso wie ihre Lehrer, sich nach langen acht Wochen – seit Beginn der coronabedingten Schulschließungen – endlich wieder persönlich zu sehen. Allerdings unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben, wie Schulleiterin Carola Vodermaier sagt.

Für die vier vierten Klassen gibt es seit gestern Schichtunterricht. Die ersten vier Gruppen – mit maximal 15 Schülern – besuchen die Schule von 8.05 bis 10.30 Uhr, die zweite Gruppe von 10.45 bis 13.10 Uhr. Dabei werden sie im Moment noch jeweils von ihrer Lehrkraft abgeholt. „Wir haben das Glück, dass wir vier gesonderte Eingänge haben und dass jede Gruppe gesondert in den ersten Stock gelangen kann“, sagt die Schulleiterin.

Der erste Tag stand natürlich ganz im Zeichen der nun geltenden Regeln. Noch hatte nicht jedes Kind eine Schutzmaske dabei, die auf dem Schulgelände und im Gebäude getragen werden muss. „Wir haben ihnen den Ernst und die Notwendigkeit verdeutlicht. Als Ausnahme mussten gestern Schals oder Tücher herhalten oder das Shirt über Mund und Nase gezogen werden, bis das Klassenzimmer erreicht war. Dort herrscht keine Maskenpflicht.“

Zu den weiteren Regeln gehört, dass immer nur ein Schüler die Toilettenräume aufsuchen darf, dass Abstand gehalten werden muss, die Hände richtig gewaschen werden, kein Körperkontakt stattfindet und im Gang immer nur rechts gegangen werden darf. Die Garderobe darf nicht genutzt werden. Die Regeln sind auch auf Plakaten noch einmal festgehalten.

Es habe im Großen und Ganzen schon ganz gut geklappt. In der kommenden Woche kommen dann die Erstklässler nach dem selben Prinzip wieder dazu, während für alle anderen der insgesamt 312 Schüler nach wie vor das Lernen von zu Hause aus angesagt ist.

Nebenbei läuft auch die vormittägliche Notfallbetreuung an der Schule weiter. Hier wachse der Bedarf fast täglich. In den zwei Gruppen werden ebenfalls bis maximal 15 Kinder betreut, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Ebenso ist laut Vodermaier die Mittagsbetreuung an Bord sowie die Betreuung der Ganztagsschüler der vierten Klasse am Nachmittag. Eva Lagler

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