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Tag der offenen Tür

Tierfreunde erkundeten in Kolbermoor das neue Tierheim des Tierschutzvereins Rosenheim

Hunderte Besucher strömten zum Tag der offenen Tür ins neue Tierheim am Gangsteig 54.
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Hunderte Besucher strömten zum Tag der offenen Tür ins neue Tierheim am Gangsteig 54.
  • VonWerner Stache
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Endlich konnte der Tierschutzverein Rosenheim nach der Corona-Pandemie wieder seine Pforten öffnen und den interessierten Tierfreunden das neue Tierheim am Gangsteig 54 in Kolbermoor zeigen. Der Andrang war enorm.

Kolbermoor – Nach der langen Pandemiezeit ist es den meisten Menschen eine Freude, wieder den Alltag einkehren zu sehen. So wie am Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Sommerfest im neuen Kolbermoorer Tierheim. Und das Wort Sommerfest traf an diesem Tag ganz besonders zu, denn es herrschten sonnige, sommerliche Verhältnisse um die 30 Grad Celsius.

Großes Interesse an Tierabteilungen

Trotzdem strömten die Leute in Scharen ins Tierheim. Für Autofahrer allerdings eine Plage, denn die Zufahrt von Fürstätt kommend war gesperrt – aufgrund des Baus der Westtangente. So stauten sich die Autos in langen Karawanen in den schmalen Umgebungsstraßen. Endlich angekommen bot sich den Besuchern dann aber ein äußerst vielfältiges Programm.

Sie konnten nicht nur die einzelnen Tierabteilungen Hunde, Katzen, Kleintiere und Reptilien besichtigen. Auch für Kinder bot das Tierheim einiges: darunter Aktivitäten wie Kinderschminken – natürlich als Hund, Katze oder Maus, Wasserballschießen, Dosenwerfen oder einfach nur einige Rätsel lösen.

Andrang herrschte auch auf dem Flohmarkt, wo es so manches Schnäppchen gab.

Die Johanniter aus Wasserburg waren mit einigen Ständen im Außenbereich vertreten. Sie zeigten unter anderem mit ihrer Rettungshundestaffel mit den Flächenhunden, wie eine sinnvolle Beschäftigung für Mensch und Hund aussehen kann. Die Hundeschule Dogrocker mit Regina Ditz war ebenso vertreten wie die Physiotherapie mit Dr. Veronika Heigl. Auch der allseits beliebte Flohmarkt war an diesem besonderen Tag außertourlich geöffnet und bot dem Besucher so manches Schnäppchen an.

Da unter den Tierfreunden viele fleißige Kuchenbäckerinnen sind, standen für Kaffee und Kuchen auch einige Leckereien bereit – im Schatten in den Innenräumen des Tierheims oder unter schattigen Sonnenschirmen im Außenbereich. Die Besucher konnten sich Infos einholen, das neue Tierheim besichtigen und mit den vielen Mitarbeitern des Tierheims sprechen.

Hoffen auf dauerhafte Normalität

Jürgen John, Beisitzer im Vorstand des Tierschutzvereins Rosenheim, war deshalb schon am frühen Nachmittag sehr angetan vom Zulauf. Schließlich lebt das Tierheim als eines der größten im Landkreis auch ganz wesentlich von solchen „Zusatzeinnahmen“. Wie wichtig diese sind, zeigte John auf: Allein in der Kleintierabteilung leben rund 35 Tiere – von Ratten über Meerschweinchen und Zwergkaninchen bis hin zu einem Degu. Die Hundeabteilung ist mit 27 Tieren belegt.

Die beiden Kaninchen gehören zu den 35 Tieren, die in der Kleintierabteilung leben.

„Alles ausgesetzte Tiere oder Abgabetiere“, erklärte der Vorstand. Und das kostet Geld, nicht nur für Futter und Arzt. Deshalb hoffen im Tierheim alle – vom Vorstand bis zum Praktikanten, dass sich das normalisierte Leben jetzt auch dauerhaft etabliert.

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