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Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

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JAHRESWECHSEL

„Ein bunter Strauß an Aufgaben wartet“

Das Bahnhofsgebäude (Mitte) soll im neuen Jahr in Angriff genommen und umgebaut werden. Im Jahr 2019 könnte die Aufweitung der Tonwerksunterführung (links) folgen. Dabei soll das gesamte Bahnhofsgelände samt ehemaliger Frühlingsapotheke überplant werden. Buhleier
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Das Bahnhofsgebäude (Mitte) soll im neuen Jahr in Angriff genommen und umgebaut werden. Im Jahr 2019 könnte die Aufweitung der Tonwerksunterführung (links) folgen. Dabei soll das gesamte Bahnhofsgelände samt ehemaliger Frühlingsapotheke überplant werden. Buhleier

Traditionell blickte Bürgermeister Peter Kloo in der Jahresabschlusssitzung des Stadtrates auf das abgelaufene Jahr zurück. Neben tragischen Ereignissen wie das Zugunglück auf der Strecke der Mangfallbahn im Februar ging er auf abgeschlossene und geplante Projekte ein.

Kolbermoor – „Die Zeit scheint zu rasen und wir rasen mit“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Kloo seinen Rückblick auf das Jahr 2016, das insbesondere von einem tragischen Ereignis geprägt war: das Zugunglück auf der Strecke zwischen Bad Aibling und Kolbermoor, das „viel Leid und Schmerz verursacht hat“, auch in so mancher Kolbermoorer Familie. Kloo weiter: „Mit der nun zu Ende gegangenen Gerichtsverhandlung ist hoffentlich ein weiterer Schritt zum Heilen der Wunden der Betroffenen getan.“

Seinen Dank und Anerkennung sprach der Rathauschef in diesem Zusammenhang den Hilfs- und Rettungskräften sowie den freiwilligen Helfern aus – „das Unglück hat uns gezeigt, wie gut unsere Hilfskräfte aufgestellt sind und wie gut auch der Zusammenhalt in der Not ist“, lobte Kloo.

Als „unverzichtbar“ bezeichnete es das Stadtoberhaupt denn auch, dass es Menschen gibt, die sich für die Belange der Schwächeren, Alten und Kranken einsetzen. Seine Anerkennung galt zudem allen Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingshilfe einsetzen.

In seinem Rück- und Ausblick ging der Bürgermeister unter anderem auf das Bahnhofsgebäude ein, dessen Sanierung und Neugestaltung nun im Frühjahr in Angriff genommen werden soll.

Sanierung des Bahnhofs wird in Angriff genommen

Hintergrund des langen Wartens seit der Entkernung im Jahr 2015: Die Baugenehmigung seitens des Landratsamtes ließ auf sich warten – sie ist nun aber kurz vor Weihnachten im Rathaus eingegangen, nun kann losgelegt werden. Anfang des Jahres soll nun die Ausführungsplanung in Angriff genommen werden, im Frühjahr dann der Umbau- und Ausbau selbst.

Ein Licht am Horizont sieht Kloo auch in Sachen Aufweitung der Tonwerksunterführung: Die Stadt habe kürzlich die Zusage der Deutschen Bahn erhalten, im Jahr 2019 mit dem Bau beginnen zu können. „Unser dauerhaftes Am-Ball-Bleiben scheint Wirkung zu zeigen“, freute sich denn auch der Bürgermeister.

Den geplanten Ausbau der Unterführung und den damit verbundenen Neubau eines Kreisels an der Hasslerstraße bezeichnete Kloo aus „Meilenstein in der Stadtentwicklung“.

Ebenfalls ein Projekt, was im neuen Jahr verwirklicht werden soll: eine überplante Fuß- und Radwegeverbindung entlang des Werkskanals nach Bad Aibling. An dieses Wegenetz soll dann auch der neue Steg über den Kanal angeschlossen werden. Die weiterführende Brücke für Fußgänger und Radler über die Mangfall in Höhe Freibad ist bereits in Arbeit. Sie soll im Herbst fertiggestellt werden (wir berichteten).

Insgesamt gesehen stehe die Stadt auch im neuen Jahr vor einem „großen, bunten Strauß an Aufgaben, die da rauf warten, angepackt zu werden“, so Kloo weiter. Die Herausforderungen könnten jedoch aufgrund der soliden Haushaltslage gelassen angegangen werden.

Für die weitere Arbeit im Stadtrat, dem er für sein ebenfalls ehrenamtliches Engagement dankte, wünschte er sich auch für die Zukunft ein „sachliches und zielorientiertes Arbeiten“. Schlussendlich bedankte sich der Bürgermeister auch bei seinen Mitarbeitern im Rathaus und den weiteren Einrichtungen der Stadt für ihre „hervorragende Arbeit für die Bürger“.

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