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Heißes Eisen

Die Feuer bleiben aus: Kolbermoor sagt Schmiede-Biennale 2021 wegen Corona erneut ab

Die Biennale 2016: Da loderten die Feuer in den Kolbermoorer Zelten. Heuer muss man sich gedulden, den erst 2022 findet die nächste Kolbermoorer Biennale statt.
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Die Biennale 2016: Da loderten die Feuer in den Kolbermoorer Zelten. Heuer muss man sich gedulden, den erst 2022 findet die nächste Kolbermoorer Biennale statt.

Die Feuer bleiben heuer aus: Eigentlich hätte die Schmiede-Biennale in Kolbermoor ja 2020 stattfinden sollen. Sie fiel Corona zum Opfer und wurde um ein Jahr verschoben. Jetzt haben sich Stadt und Veranstalter entschieden, die mehrtägige Veranstaltung, die für August 2021 geplant war, abzusagen.

Kolbermoor –  Die bereits 2020 verschobene 13. Biennale der Schmiede in Kolbermoor wird nun auch dieses Jahr nicht stattfinden und auf August 2022 verschoben, teilt Christian Poitsch vom Stadtmarketing mit. Die Stadt Kolbermoor und der Veranstalter, das „Europäische Zentrum für zeitgemäße Metallgestaltung“, haben nach Abwägung aller relevanten Aspekte gemeinsam beschlossen, dass die Veranstaltung aktuell nicht planbar sei.

„Ritt auf der Klinge“

„Erst im Mai mit der konkreten Planung zu beginnen, wäre eh schon ohne Corona grundsätzlich ein ‚Ritt auf der Klinge‘ geworden“, so Christian Poitsch vom Kolbermoorer Stadtmarketing, „weil drei Monate Vorlauf extrem wenig sind für so eine Großveranstaltung. Wenn dann aber wie derzeit die Rahmenbedingungen nicht im Geringsten klar und fixierbar sind, wird aus dem ‚Ritt‘ ein echtes ‚Himmelfahrtskommando‘.“

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Dies bestätigen auch Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo und Peter Elgaß, Präsident des Schmiede-Zentrums, so Poitsch. „Die Gefahr, dass die Biennale heuer nicht stattfinden kann, ist real und würde als Damoklesschwert über unseren Vorbereitungen schweben“, so Peter Elgaß. Außerdem könne es sich der Verein auch nicht leisten, Geld in die Vorbereitungen zu investieren und dann findet das Schmiedetreffen nicht statt.

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„Wir planen ab sofort für die 13. Biennale im Zeitraum 4. bis 7. August 2022. Ein kleiner Nebenaspekt an der erneuten Verschiebung ist, dass wir damit wieder in der Taktung sind, allerdings dann schon mit vierjähriger Pause“, so Christian Poitsch weiter. re

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