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Bebauungsplan für Gewerbegebiet im Osten der Stadt

Bürger informieren sich auf Radtour mit Kolbermoors Bürgermeister über Pläne für neuen Wertstoffhof

Über das geplante Gewerbegebiet im Osten von Kolbermoor informierte Bürgermeister Peter Kloo (Zweiter von links) auf der jüngsten Bürgerversammlung on tour.
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Über das geplante Gewerbegebiet im Osten von Kolbermoor informierte Bürgermeister Peter Kloo (Zweiter von links) auf der jüngsten Bürgerversammlung on tour.
  • VonJohannes Thomae
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Unmittelbar vor Ort zu sein und dort alle offenen Fragen zu beantworten, ist das Ziel der „radelnden Bürgerversammlungen“, die die Stadt Kolbermoor in diesem Sommer immer wieder anbietet. Diesmal ging es in den Osten der Stadt.

Kolbermoor – Ein Ziel der letzten Tour war das geplante neue Gewerbegebietam östlichen Stadtrand– etwa zwischen Mangfall und Staatsstraße. Es soll perspektivisch auch den Wertstoffhof aufnehmen. Wenn alles wunschgerecht läuft, kann der entsprechende Bebauungsplan Ende dieses Jahres zum ersten Mal ausgelegt werden.

Mit der zweiten Auslegung rechnet die Verwaltung für die ersten Hälfte des kommenden Jahres. So könnte eventuell bis Ende 2023 Baurecht geschaffen und Anfang 2024 mit dem Bau begonnen werden. Wie Bürgermeister Peter Kloo beim Ortstermin den etwa 20 Teilnehmern erläuterte, seien intensive Überlegungen zur Entwässerung des Areals vorangegangen. Versickerung sei wegen des dortigen Untergrundes keine Option, also müsse das Niederschlagswasser zunächst in Retentionsbereichen aufgefangen werden, bevor es dann kontrolliert an Bäche und Kanalnetz abgegeben werden kann: Das ist vor allem wegen der immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen wichtig.

Weitere Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Die Aufgabe konnte, wie der Bürgermeister informierte, gelöst werden, wenn dabei auch die überbaubare Fläche reduziert werden musste, da auch Retentionsbereiche Platz brauchen. Trotz dieser Erschwernisse habe das Areal deutliche Vorteile, wie Kloo erklärte, vor allem hinsichtlich der Verkehrsanbindung: Die B15 neu und damit auch die Autobahn liegen in unmittelbarer Nähe, sodass der mit dem Gewerbegebiet verbundene Verkehr außerhalb der Stadt bleibt.

Sichergestellt werde ebenfalls, dass die Untere Mangfallstraße nicht als Abkürzungsstrecke für gewerblichen Verkehr genützt werden könne, sie bleibt den unmittelbaren Anliegern vorbehalten. Der Weg „Am Damm“ wird Weg bleiben, für die dortigen Anwohner werden ihre Grundstücke über das Gewerbegebiet und damit über die Geigelsteinstraße erschlossen werden. Die nächste radelnde Bürgerversammlung ist für den Dienstag, 18. Juli geplant. Sie startet um 18.15 Uhr am Rathaus und führt durch Kolbermoors Zentrum in den Westen der Innenstadt.jt

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