Bohrpfahlgerät wechselt Seiten

Zur Mittagszeit wurden gestern die Arbeiten an der Oberen Mangfallstraße aufgenommen. Fotos Strasser
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Zur Mittagszeit wurden gestern die Arbeiten an der Oberen Mangfallstraße aufgenommen. Fotos Strasser

Kolbermoor - Die "Seiten gewechselt" hat gestern der tonnenschwere Bagger, mit dem die Bohrpfahlwände in den Mangfalldamm getrieben werden: Die Arbeiten im Bereich der Unteren Mangfallstraße sind abgeschlossen, jetzt geht es entlang der Oberen Mangfallstraße weiter. Auch hier werden auf einer Länge von etwa 100 Metern von der Straßenbrücke westwärts Bohrpfahlwände errichtet, weil, wie berichtet, dort aus statischen Gründen nicht gespundet werden kann.

Noch nicht abgeschlossen sind indes die Spundarbeiten entlang der Unteren Mangfallstraße, wo ein ebenfalls tonnenschwerer Bagger Spundwand für Spundwand in den Uferbereich rammt. Die Straßensperrung bleibt dort bis etwa Mitte Februar aufrecht erhalten.

Ebenso gesperrt ist nun die Obere Mangfallstraße ab Einmündung Brückenwirt. Die Umleitung erfolgt über die Brückenstraße in die Dr.-Christian-Junkenitz-Straße und weiter über die Farrenpointstraße (ausgeschildert).

Während in der Oberen Mangfallstraße nun mit den Bohrpfahlwänden begonnen wird, wechselt nach Abschluss der Spundarbeiten in der Unteren Mangfallstraße auch dieses Arbeitsgerät die Seite (etwa Mitte Februar). Bis Höhe Parkplatz ehemalige Handelsschule sollen nach den Plänen des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim die Spundwände fortgesetzt werden. Im weiteren Verlauf erfolgt der "Lückenschluss" mit dem bereits ausgebauten Deich durch Erdarbeiten.

Hochbetrieb herrscht überdies im Bachbett: Dort wird mit einem Bagger der Uferbereich entlang der Unteren Mangfallstraße abgetragen und neu aufgebaut - "der Steinsatz an der Böschung war teilweise sehr lückenhaft", so Projektleiter Wolfgang Hunger auf Anfrage. In Abschnitten von 50 Metern wird nun die Böschung neu aufgebaut und "versteint". rg

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