Auch in diesem Jahr löste die katholische Stadtkirche Kolbermoor ihr Hochwassergelübde ein. Insgesam

Auch in diesem Jahr löste die katholische Stadtkirche Kolbermoor ihr Hochwassergelübde ein.

Insgesamt 48 Kolbermoorer, darunter sieben Kinder und Jugendliche, wallfahrteten nach Birkenstein. Bei schönem Wetter ging es bereits um 7 Uhr mit dem Bus bis zum Parkplatz Tregleralm, danach hieß es zuerst bergan steigen, um auf dem Höhenweg bis zur Wallfahrtskirche zu gelangen. Unterwegs wurde miteinander gebetet, gesungen und geschwiegen. Die Wallfahrt am zweiten Septembersonntag geht zurück auf das große Hochwasser 1899, bei dem kein Mensch ums Leben kam. Auch die großen und kleinen Nöte unserer Tage wurden auf dem Weg ins Gebet genommen. Pünktlich zur Messe kam die Gruppe an. Pater Albert, der zur Zeit als Urlaubsvertretung für Pfarrer Maurus Scheurenbrand in Kolbermoor ist, leitete den Gottesdienst, zu dem zahlreiche Menschen aus nah und fern gekommen waren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann mit dem Bus zurück in die Mangfallstadt. Nächstes Jahr geht es wieder am zweiten September-Sonntag nach Birkenstein, dann jährt sich das Gelübde zum 120. Mal.

Auch interessant

Kommentare zu diesem Artikel