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FRAUENINSEL

Das Jodl-Grab wird aufgelöst

Chiemsee – Das Grabnutzungsrecht ist ausgelaufen: Die Grabstätte, die im Friedhof der Gemeinde Chiemsee auf der Fraueninsel an den als Kriegsverbrecher verurteilten und hingerichteten Alfred Jodl (1890 bis 1946) erinnert, wird nach Angaben von Bürgermeister Georg Huber „zeitnah entfernt“.

Nichts werde dann mehr an Alfred Jodl erinnern. In der Vergangenheit hatte die Diskussion über die Gedenkstätte hohe Wellen geschlagen. Sie erinnert auch an die beiden Ehefrauen von Alfred Jodl: an Irma Jodl (1885 bis 1944), geborene Gräfin von Bullion, und an Luise Jodl (1905 bis 1998), geborene von Benda.

Während die Asche von Alfred Jodl in die Isar gestreut wurde, wurden die sterblichen Überreste seiner beiden Frauen auf dem Friedhof auf der Fraueninsel beigesetzt. Wie Bürgermeister Huber auf Anfrage sagte, beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend mit dem Thema. Seinen Angaben zufolge kam aus dem Kreis noch lebender Nachfahren einer der beiden Frauen von Jodl ein Vorschlag, wie sie die Grabstätte künftig – ohne jegliche Nennung des Namens Alfred Jodl – gestalten wollen. Diesen Vorschlag habe der Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. pü

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