Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Den Härtetest gemeistert

- Der TSV Wasserburg hat seine erste echte Bewährungsprobe im Jahr 2008 bestanden. Im Spitzenspiel der Damen-Basketball-Bundesliga besiegte der deutsche Meister die NB Oberhausen 75:65 (31:29).

Vor gut 900 Zuschauern in der Badria-Halle lieferten sich beide Teams einen packenden Schlagabtausch von der ersten bis zur letzten Minute. «Den Sieg haben wir uns schwer erkämpft, das hatte heute die Qualität eines Europacupspiels», meinte Wasserburgs Trainer Hans Brei anschließend. «Vor allem die Verteidigung der Gäste war stark, war hart aber nie unfair. Und wir hatten erhebliche Probleme, uns darauf einzustellen.»

Schon nach zweieinhalb Minuten musste der Meistertrainer seine erste Auszeit nehmen. Sein Team hatte bis dahin nur Fahrkarten geschossen, Oberhausen führte verdient 6:0. Dabei spielte der deutsche Meister nicht schlecht, arbeitete sich ordentliche Wurfchancen heraus - allein, der Ball wollte nicht in den Korb. «Ich hab dem Team klar gemacht, dass Oberhausen hier von Anfang an 100 Prozent Leistung bringt und dass es ein ganz schweres Spiel wird, wenn wir nicht schnell dieses Niveau erreichen. Oberhausen war heute nämlich deutlich stärker als noch im Hinspiel.» Die Ansprache fruchtete kurzzeitig, Diana Pop brach den Bann und traf zum 3:6. Es folgte die beste Wasserburger Phase des ersten Viertels: ein 7:0-Zwischenspurt brachte den Titelverteidiger erstmals mit 10:8 in Front. Eine Führung, die allerdings nicht lange Bestand hatte, Oberhausen hielt dagegen und entschied das erste Viertel mit 15:12 für sich.

Die Gästeführung hatte weiter Bestand. Nach dem ersten Dreier von Sarah Austmann zum 16:20 (13. Minute) gelang Oberhausen offensiv aber vier Minuten lang nichts mehr. Der Ball tanzte wiederholt auf dem Ring, fiel aber nicht mehr rein. Wasserburg machte neun Punkte in Serie und schien bei 25:20 die Kontrolle übernommen zu haben. Doch Vera Jaecker beendet den Wasserburger Zwischenspurt mit einem Dreier und Oberhausen blieb bis zur Pause dran.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein bekanntes und beliebtes Ritual zur echten Geduldsprobe für die Fans. Wie üblich stehen alle Zuschauer am Anfang der zweiten Halbzeit - solange, bis Wasserburg die ersten Punkte erzielt. Diesmal dauerte das eine halbe Ewigkeit, denn wie zu Beginn der Partie schossen die Gastgeberinnen nur Fahrkarten und lagen 31:35 zurück, ehe Diana Pop nach fast zweieinhalb Minuten die Fans erlöste. Nach ihrem Korbleger durften die sich wieder setzen. Die Gäste waren jetzt auf den Geschmack gekommen und - anders als im ersten Viertel - gaben die Führung nicht mehr so leicht aus der Hand. Schwache 60 Oberhausener Sekunden brachten dem deutschen Meister aber nochmal kurz die Führung (46:45, 29.), ehe Oberhausen doch mit einem kleinen Vorsprung ins letzten Viertel startete (47:49).

Hier rückten die Unparteiischen in den Mittelpunkt der Beschwerden beider Teams. Benjamin Barth und Christof Maringer hatten in dieser hitzigen, kampfbetonten und engen Partie sicher keinen leichten Job. Vor allem ein nicht geahndetes Foul an Lea Mersch sorgte für Unmut auf der Gästebank. Die starke Aufbauspielerin blieb kurz am Boden liegen, beim schnellen Gegenangriff war deshalb Alexandra Müller sträflich ungedeckt und netzte einen Dreier zum 58:54 (35.) ein, der höchsten Wasserburger Führung seit der 17. Minute (25:20). Oberhausen kam durch einen Dreier von Jessica Feike nochmals auf 60:59 (38.) heran, doch mit einem 9:0-Lauf entschied der Tabellenführer das Spitzenspiel innerhalb einer Minute. Die Nationalspielerin Müller mit ihrem zweiten Dreier und zwei Korblegern war dabei in der Offensive die entscheidende Akteurin.

Es spielten: Diana Pop (10 Punkte, 6 Assists, 5 Rebounds), Corry Berger (7 Punkte, 3 Rebounds), Katrina Hibbert (16 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists), Jana Furková (2 Punkte, 6 Rebounds), Katharina Kühn (2 Punkte, 6 Rebounds, 2 Assists), Alexandra Müller (15 Punkte, 3 Rebounds), Amanda Lassiter (12 Punkte, 3 Rebounds) Gusti Reiser und Rebecca Thoresen (11 Punkte, 4 Rebounds, 2 Assists). fd

Kommentare