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Böe erfasst Ballon: Fünf Verletzte

Schleching - Fünf Verletzte hat der Unfall eines Heißluftballons am Samstagmittag im Schlechinger Ortsteil Ettenhausen gefordert. Nach Angaben der Polizei war der Ballon nach der sicheren Landung von einer Windböe erfasst und mehrmals in die Luft geschleudert worden.

Der Ballon, geführt von einer 32-jährigen Luftfahrtführerin aus München, war gegen 9.30 Uhr in Bad Wiessee gestartet und bei Sonnenschein entlang der Berge nach Schleching gefahren. Kurz nach 12 Uhr leitete die Fahrerin in der Nähe des Sportplatzes die Landung ein. Nach bisherigem Kenntnisstand setzte der Ballon zunächst auch kontrolliert am Boden auf.

Die 32-Jährige war bereits ausgestiegen, um den Ballon zu sichern, als eine Windböe das Gefährt erfasste. Der Korb wurde wieder in die Luft gerissen. Er schleuderte mehrmals auf den Boden und kippte nach über 100 Metern schließlich um. Die vier Insassen im Alter von acht bis 65 Jahren wurden durch die Wucht der Aufschläge hin- und hergeschleudert.

Die Ballonfahrerin stand am Sicherungsseil, als sie durch einen plötzlichen Ruck unter den Korb gedrückt und mehr als 100 Meter mitgerissen wurde. Sie erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Schädel- und Gesichtsverletzungen.

Die vier Passagiere zogen sich mittelschwere Verletzungen zu, unter anderem Frakturen an Armen und Beinen sowie Prellungen. Ein achtjähriges Kind wurde mit Verdacht auf einen Unterschenkelbruch ins Krankenhaus gebracht.

Noch an der Unfallstelle versorgten vier Notärzte die Verletzten, die anschließend in die Kliniken nach Traunstein und Prien gebracht wurden.

Für die Rettungsaktion wurden vier Rettungs- und Krankenwagen des Bayerischen Roten Kreuzes und des Rettungsdienstes aus Kössen, die Rettungshubschrauber «Christoph 14» (Traunstein), «Christophorus 6» (Salzburg) und «Heli 1» (Waidring), ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Sanitätseinsatzleitung mit dem Leitenden Notarzt an die Unglücksstelle entsandt.

Ebenfalls alarmiert wurden die Bergwachtbereitschaft Schleching und die Feuerwehren Schleching und Unterwössen. Sie unterstützen den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten.

Ein als Luftfahrtsachbearbeiter ausgebildeter Beamter der Polizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für Luftbilder der Unglücksstelle wurde der Polizeihubschrauber «Edelweiß 4» angefordert. db

extra.ovb-online.de

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