News-Ticker zur Corona-Pandemie

Trotz Verbot: 700 Menschen demonstrieren in Innsbruck gegen Corona-Politik

700 Menschen demonstrieren in Innsbruck gegen Corona-Politik
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Die Versammlungen wurden von der Gesundheitsbehörde aus epidemiologischer Sicht für in Ordnung befunden, sodass keine Auflösung erfolgte.
  • Benjamin Schneider
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  • Martin Weidner
    Martin Weidner
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 20. Februar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 37,8, Landkreis Rosenheim 56,3, Landkreis Traunstein 85,2, Landkreis Berchtesgadener Land 92,5, Landkreis Mühldorf 75,1, Landkreis Altötting 68,2 (Quelle/Stand: RKI, 20. Februar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2831, Landkreis Rosenheim 10.425, Traunstein 7362, Berchtesgadener Land 4244, Mühldorf 4489, Altötting 3823 (Quelle/Stand: RKI, 20. Februar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 52, Landkreis Rosenheim 419, Traunstein 190, Berchtesgadener Land 90, Mühldorf 122, Altötting 159 (Quelle/Stand: RKI, 20. Februar, 0 Uhr)
  • Mindestens 67.696 Todesfälle in Deutschland (12.099 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.08 Uhr - Trotz Verbot: 700 Menschen bei Anti-Corona-Demo in Innsbruck

Trotz Untersagung der Versammlung „Friede, Freiheit, Souveränität - Regierungsmaßnahmen“ und der Untersagung von zwei Umgehungsveranstaltungen fanden sich am Nachmittag des 20. Februars letztlich ca. 700 Personen, welche teilweise auch Transparente mitführten, in der Maria-Theresien-Straße k ein, bzw. „spazierten“, in zwei getrennten Demozügen (einmal ca. 500 und einmal ca. 200 Teilnehmer), durch die Innsbrucker Innenstadt und trafen schließlich im Bereich der Pastorstraße in Wilten zusammen.

Diese sich neuformierenden Versammlungen wurden von der Gesundheitsbehörde aus epidemiologischer Sicht für in Ordnung befunden, sodass keine Auflösung erfolgte. Diese Versammlungen waren nicht angemeldet. Die erhobenen Rädelsführer werden nach dem Versammlungsgesetz angezeigt.

Obwohl mehrere Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen untersagt worden waren, sind dennoch rund 700 Personen am Nachmittag durch die Tiroler Landeshauptstadt gezogen.

Im Zuge des anschließenden Abstroms aus der Pastorstraße formierten sich ca. 300 Personen neu und gingen zurück in Richtung Landhausplatz. Diese Märsche verliefen friedlich und ohne besondere Vorfälle. Mehrere Personen welche trotz Aufforderung, bzw. Abmahnung die Covid-Bestimmungen wie z.B. Mindestabstände nicht einhielten, werden verwaltungsrechtlich angezeigt.

Aufgrund einer Verwaltungsübertretung kam es am Landhausplatz zu einem versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt, wobei zwei Personen vorläufig festgenommen wurde.

Pressemitteilung Landespolizei Tirol

Update, 20.11 Uhr - Merkel: Digitalisierung in Krise als Rückenwind sehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt auf einen Schub in der Digitalisierung durch die Corona-Krise. In ihrem am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videopodcast verwies sie auf den Digitalunterricht für Kinder und Jugendliche, das Studium „in virtuellen Hörsälen“ und Videokonferenzen im Berufsalltag.

„Das alles ist aus der Krise dieser Pandemie geboren, aber wir können es auch als Rückenwind sehen. Rückenwind, den wir nutzen wollen, um der digitalen Bildung in Deutschland einen kräftigen Schub zu verleihen“.

Der Alltag habe sich in der Pandemie gravierend verändert, das betreffe jeden, sagte Merkel und nannte die Kontaktbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, die eingeschränkte Freiheit und den Verzicht auf Reisen. „Wir werden das alles eines Tages hinter uns lassen, davon bin ich überzeugt. Eins wird aber sicher bleiben: Unser Leben ist digitaler geworden.“

Am Montag will Merkel gemeinsam mit Bildungsministerin Anja Karliczek bei einer Online-Diskussion mit Experten aus den Ländern, dem Bildungsbereich und der Wirtschaft über das Thema sprechen.

Update, 19.01 Uhr - Salihamidzic äußert sich zu Coronafällen beim FC Bayern

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat keine Erklärung für die vielen Coronafälle innerhalb des Teams.

„Ich bin kein Mediziner. Ich kann nicht sagen, wie es kommt. Aber wir halten uns sehr streng an die Vorgaben“, sagte Salihamidzic dem TV-Sender Sky am Samstag und fügte hinzu: „Den Jungs muss man ein Kompliment machen, wie gut sie sich daran halten. Wir lassen uns jeden Tag testen. Ich wüsste nicht, was wir mehr machen können.“

In dieser Woche ist Abwehrspieler Benjamin Pavard positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben dem Franzosen befindet sich aktuell auch Thomas Müller nach einem positiven Corona-Test während der Club-Weltmeisterschaft in Katar weiterhin in häuslicher Isolation. Kurz davor hatten sich auch die Mittelfeldspieler Leon Goretzka und Javi Martínez mit dem Virus infiziert.

Update, 18.16 Uhr - BionTech-Chef wehrt sich gegen Berichte über Preisforderungen

Die Hersteller Biontech und Pfizer haben ihren Impfstoff nach Angaben des Biontech-Gründers Ugur Sahin im Sommer 2020 allen Industriestaaten zu einem Preis zwischen 30 und 15 Euro angeboten.

Das Preismodell habe man im Juli für alle Industrieländer mit entsprechend großen Bestellmengen errechnet, sagte Sahin der „Bild“. „Am 22. Juli haben wir den USA-Vertrag auf Basis der neuen Parameter unterschrieben, aus dem die 19,50 Dollar ersichtlich waren. Dieses Preismodell haben dann alle Industriestaaten erhalten.“

Die EU-Kommission hatte sich im Herbst in einem Rahmenvertrag zunächst 300 Millionen Dosen des Impfstoffs des Mainzer Herstellers Biontech und des US-Konzerns Pfizer gesichert. Der Preis blieb unter Verschluss. Die nach einem neuartigen Verfahren entwickelten mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind deutlich teurer als herkömmliche Mittel, wie etwa der Impfstoff von Astrazeneca.

Update, 17.36 Uhr - Polizei beendet unerlaubte Schafkopf-Runde in Wirtschaft

Eine Partie Schafkopfen in einer Wirtschaft im Allgäu hat drei Männern und der Wirtin eine Anzeige eingebracht.

„Die Wirtin hat selber mitgespielt“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Alle vier hatten sich den Angaben zufolge unerlaubt getroffen, um reichlich Alkohol zu trinken und Karten zu spielen.

Als eine Streife die Runde kontrollierte, flüchteten zwei weitere Personen aus der Wirtschaft in Halblech (Landkreis Ostallgäu). „Die zwei haben wir nicht erwischt“, sagte der Sprecher. Die 59, 62 und 68 Jahre alten Männer wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Auch die 65 Jahre alte Wirtin muss nach dem Vorfall am Freitag mit einem hohen Bußgeld rechnen.

Update, 17.06 Uhr - Spahn: „In echt schwieriger Phase der Pandemie“

Deutschland ist nach Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn momentan in einer „echt schwierigen Phase“ der Corona-Pandemie.

Bei einer Online-Diskussion zum Thema Impfen sagte der CDU-Politiker am Samstag weiter, alle seien nach zwölf Monaten müde. „Ein Kind, das zehn Jahre alt ist, hat jetzt ein Zehntel seines Lebens in der Pandemie verbracht.“

Es sei die Erwartung da, dass es mit gesunkenen Zahlen auch wieder ein Stück rausgehe aus den Beschränkungen. Spahn erwähnte zugleich die Mutationen. Es gebe zurzeit viele Themen. Zuversicht gebe aber das Impfen.

Update, 15.42 Uhr - Drei-Stufen-Plan soll Großveranstaltungen wieder ermöglichen

Mit einem Drei-Stufen-Plan sollen nach einem Vorschlag aus Wissenschaft, Sport und Kultur trotz Corona-Pandemie wieder Zuschauer bei Großveranstaltungen möglich werden.

Das Papier, das am Montag vorgestellt werden soll, liegt der dpa bereits vor. Der Ansatz ermögliche es, „Breitenveranstaltungen mit vertretbarem Aufwand und Spitzenveranstaltungen unter relevanten Zusatzinvestitionen wieder zu den Zuschauern und Gästen zu transportieren“, heißt es darin.

Das Papier wird von 20 Wissenschaftlern sowie zahlreichen Verbänden und Veranstaltern getragen, darunter Deutscher Fußball-Bund (DFB) und Deutscher Bühnenverein.

Der Leitfaden sieht zunächst ein „Basiskonzept“ vor. Bei geschlossenen Räumen soll demnach für jeden Veranstaltungsort ein Hygiene-, Lüftungs- und Infektionsschutzkonzept erforderlich sein. Das Papier geht von einer Besetzung zwischen 25 und 30 Prozent aus.

Zudem sollen personalisierte Tickets, die zusammen mit dem Ausweis kontrolliert werden, und medizinische Masken Pflicht sein. Auf den Verkauf von Speisen oder Getränken wird verzichtet, es gelten Mindestabstände mit entsprechend leeren Sitzreihen.

Im Außenbereich ist danach eine Auslastung von bis zu 40 Prozent möglich. Maskenpflicht soll bis zu den Plätzen gelten, bei mehr als 1000 Besuchern soll es keinen Alkohol geben. Das Basismodell für drinnen und draußen unterscheidet nicht, ob Besucher geimpft sind oder nicht.

Eine Steigerung darüber hinaus erfordere ein „individuelles Spezialkonzept“, heißt es weiter in dem 21-seitigen Papier. Ein Hygienekonzept mit hohen Standards soll „unkontrollierten „Wildwuchs“ von Hygienekonzepten unterbinden“.

Die im Papier „Maximalmodell“ genannte Variante erfordert eine Teststrategie unter anderem mit digitaler Unterstützung des Kontaktmanagements. Verbindlich wären zudem Antigen-Tests vor jeder Veranstaltung. Das Papier geht davon aus, dass dann der Zugang bis zur vollen Besetzung möglich ist.

Update, 14.35 Uhr - 19 neue Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit 18. Februar 19 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.244 (Meldestand RKI: 20.02.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 92,5 (Stand: 20.02.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 4.244 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 3.991 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 163 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis, davon 18 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 98 neue Covid-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 30 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 13.40 Uhr - Söder will „Öffnungsmatrix“ an Infektionslage vor Ort anpassen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rechnet damit, dass bis März die Bewohner von Altenheimen gegen Corona geimpft sind: „Wir sind mit dem Impfen in Alten- und Pflegeheimen weitgehend durch.“ Er schätze, dass bis März die Zweitimpfungen „komplett abgeschlossen“ seien. „Dann wird es auch in der Frage der Gefährdung (durch) Corona eine deutliche Verbesserung bringen“, so Söder.

Er wolle angesichts sinkender Infektionszahlen in Bayern auch über Öffnungsperspektiven reden. „Die Kurven entwickeln sich jetzt runter“, sagte Söder. „Aber die Wahrheit ist, dass (...) der Trend in Deutschland nicht mehr so stark runter geht wie letzte Woche.“ Mancherorts gingen die Zahlen sogar leicht hoch. Eine „Öffnungsmatrix“ stelle er sich je nach Infektionslage vor Ort so vor: „Wo mehr geht, geht sehr viel mehr. Dort, wo wir skeptisch sein müssen, geht deutlich weniger.“  

Update, 12.47 Uhr - Große Schere bei Inzidenz in Bayern

Mehr als die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern hat den wichtigen Corona-Inzidenzwert von 50 unterschritten. 51 der 96 Kreise und Städte haben nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Davon liegen 27 sogar unter der 35er-Marke.

Allerdings geht die Schere nach oben sehr weit auf: Mit den Landkreisen Tirschenreuth (Wert 345) und Wunsiedel (313) an der tschechischen Grenze hat Bayern die deutschlandweiten Spitzenreiter bei den Inzidenzzahlen. Den niedrigsten Wert verzeichnet laut RKI derzeit Schweinfurt mit einem Wert von 11. Bundes- und Staatsregierung haben deutlich gemacht, dass weitere Lockerungsschritte über das vorsichtige Öffnen von Schulen hinaus erst erfolgen sollen, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35 erreicht ist. 

Update, 12.11 Uhr - Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mühldorf sind zwei weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Zudem wurden für Stadt und Landkreis Mühldorf elf neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 20. Februar, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 147 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 75,1.

Update, 10.40 Uhr - Elf neue Fälle im Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt elf neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 19. Februar, 15 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der bislang Infizierten in Stadt und Landkreis Altötting seit Pandemie-Ausbruch auf 3818. Die 7-Tage-Inzidenz betrug zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes 68,2. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 134 aktive Fälle - die meisten davon in Altötting (22), Burghausen (21) und Burgkirchen.

Update, 9.15 Uhr - Polizei löst Corona-Party im Landkreis Ebersberg auf

In Pliening im Landkreis Ebersberg hat die Polizei am späten Freitagabend, 19. Februar, eine verbotene Corona-Party aufgelöst. Gegen 22.50 Uhr war eine entsprechende Mitteilung eingegangen, wonach die Feier auf einem landwirtschaftlichen Anwesen stattfinden sollte.

Vor Ort angekommen, stellten die Beamten mehrere Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 25 Jahren fest, die in einem Hinterzimmer reichlich Alkohol konsumierten. Von Abständen und Masken war ebenfalls nichts zu sehen. Zudem stammten die Jugendlichen alle aus verschiedenen Haushalten. Die Party wurde sofort beendet. Zudem erhielten alle Teilnehmer entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

RKI meldet über 9100 neue Fälle und fast 500 weitere Tote

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt 9164 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 490 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt (Stand: 20. Februar, 0 Uhr). Am Samstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8354 neue Fälle und 551 neue Todesfälle registriert. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen (News-Ticker Freitag, 19. Februar).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 57,8 - und damit etwas höher als am Vortag (56,8). Schon in den Tagen zuvor hatte es keinen deutlichen Rückgang der Inzidenz mehr gegeben. Vor vier Wochen, am 21. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 119,0 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 2.378.883 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 67.696. In Bayern kamen 57 Todesfälle hinzu (gesamt nun 12.099).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 1,01 (Stand: 19. Februar; Vortag 0,94). Der Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mw/bcs/dpa

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