News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aktuelle Corona-Zahlen aus der Region - Ausbruch in Pflegeheim mit 31 Infizierten

Medizinisches Personal in Schutzkleidung desinfiziert sich die Hände in einer Drive-in Covid-19-Teststation in Österreich.
+
Medizinisches Personal in Schutzkleidung desinfiziert sich die Hände in einer Drive-in Covid-19-Teststation in Österreich.
Alle Autoren
    schließen
  • Marina Birkhof
    Marina Birkhof
  • Martina Hunger
    Martina Hunger
  • Martin Weidner
    Martin Weidner

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (17. Dezember) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 214,0, Landkreis Rosenheim 210,5, Landkreis Traunstein 207,0, Landkreis Berchtesgadener Land 132,2, Landkreis Mühldorf 255,5, Landkreis Altötting 184,7 (Quelle/Stand: RKI, 17. Dezember, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2066, Landkreis Rosenheim 7598, Traunstein 5088, Berchtesgadener Land 2365, Mühldorf 2890, Altötting 2631 (Quelle/Stand: RKI, 17. Dezember, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 29, Landkreis Rosenheim 271, Traunstein 137, Berchtesgadener Land 55, Mühldorf 59, Altötting 86 (Quelle/Stand: RKI, 17. Dezember, 0 Uhr)
  • Mindestens 24.125 Todesfälle in Deutschland (5309 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.36 Uhr - Landkreis Traunstein meldet 45 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1662 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 207. Seit der letzten Pressemitteilung am 16.12.20 sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 45 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 5129 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von 88 Jahren, bei welchem eine COVID-19-Infektion diagnostiziert wurde. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 138 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Als genesen gelten mindestens 3329 Personen (56 Personen mehr seit der Meldung vom 16.12.2020).

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 82 COVID-19-Patienten behandelt, davon 67 auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation.

Update, 18.10 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 76 neue Corona-Fälle und drei weitere Tote

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn sind drei weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch, 16. Dezember gibt es 76 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. Dezember 2020, 8 Uhr). 

Im Pflegeheim Winkler Oberornau in Obertaufkirchen ist ein Ausbruchsgeschehen zu verzeichnen. Insgesamt sind 28 Bewohner und drei Mitarbeiter infiziert. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 447 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich auf 59. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt bei 252,0. 

Update, 17.15 Uhr - Sieben-Tage-Inzidenz im Berchtesgadener Land sinkt auf 132,2

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Mittwoch 35 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich vier Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 2.395 (Meldestand: 17. Dezember, 10 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell bei 132,2 (Stand: 17. Dezember, 0 Uhr).

Von den insgesamt 2.395 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land bestätigten Fälle sind 2.165 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Im Landkreis gibt es aktuell 175 aktive Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 249 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 44 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden 3 Patienten intensivmedizinisch betreut. Einige dieser Patienten haben laut Landratsamt ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle. 

Update, 16.15 Uhr - Corona-Ausbruch in Bad Endorf: Mehr als 50 Mitarbeiter und Bewohner infiziert

Wie am frühen Donnerstagnachmittag bekannt wurde, kam es im Katharinenheim in Bad Endorf zu einem Corona-Ausbruch. Zunächst konnten aufgrund ausstehender Testergebnisse keine genauen Zahlen genannt werden. Inzwischen ist bekannt, dass sich über 50 Mitarbeiter und Bewohner infiziert haben. Wie Ina Krug, Pressesprecherin des Landratsamts Rosenheim, auf Nachfrage von rosenheim24.de ausführt, sind nach aktuellem Stand vom Donnerstag 42 Bewohner aus verschiedenen Wohnbereichen der Einrichtung die positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Außerdem wurden 11 Mitarbeiter positiv getestet. Alle positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter befinden sich laut Krug in Quarantäne.

In der Einrichtung wurden zwei Quarantänestationen eingerichtet. Eine personelle oder materielle Unterstützung wurde vonseiten der Einrichtung nicht angefordert. Es gilt ein Besuchsverbot. Dieses bleibt solange bestehen, bis sich die Situation in der Einrichtung stabilisiert hat. „Soweit ist in der Einrichtung alles veranlasst“, so Krug.  

Update, 15.26 Uhr - Kassenärzte-Chef rechnet mit Scheitern des harten Lockdowns

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, rechnet mit einem Scheitern des seit Mittwoch geltenden Lockdowns. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir bis zum 10. Januar eine relevante Absenkung der Infektionsraten und schon gar nicht der Todesfälle erreichen werden“, sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Daran werde auch eine Verlängerung des Lockdowns nichts ändern. „Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung.“

Stattdessen sollte mehr für den Schutz der Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen getan werden. Außerdem müssten Menschenströme entzerrt werden, beispielsweise durch den Einsatz von mehr Bussen und Bahnen, sowie subventionierten Taxifahrten für Risikogruppen, forderte Gassen.

Der Virologe Christian Drosten ließ auf Twitter Kritik an der Aussage Gassens durchklingen, wonach ein Lockdown keine geeignete langfristige Strategie sei. „Natürlich nicht. Das würde wohl auch niemand vorschlagen.“ Drosten wird dann deutlicher: „Ich frage mich, wem solche Verlautbarungen helfen sollen.“

Update, 13.47 Uhr - Corona-Ausbruch im Katharinenheim Bad Endorf

In der Senioreneinrichtung Katharinenheim in Bad Endorf ist ein Corona-Ausbruch erfolgt. Sowohl Mitarbeiter als auch Patienten seien laut Karin Stöhr, der Leiterin der stationären Bereiche, positiv auf das Corona-Virus getestet worden und befänden sich dementsprechend in Quarantäne oder Isolation. Genaue Zahlen gebe es keine, da noch Testergebnisse ausstehen.

Das Heim arbeite in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt. Es herrsche aktuell - den geltenden Vorgaben der Regierung zufolge - ein Besuchsverbot bis 28. Dezember. „Das ist über Weihnachten natürlich hart, aber es hilft leider nichts. Wir haben den Ausbruch unter Kontrolle, er ist bewältigbar und es ist alles im grünen Bereich. Schwere Krankheitsverläufe oder Verlegungen in eine Klinik blieben bisher aus“, schließt Stöhr ihre Ausführung im Gespräch mit rosenheim24.de.

Update, 12.46 Uhr - Jetzt mehr als 30.000 Neuinfektionen: RKI korrigiert Corona-Zahlen nach oben

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine am Morgen veröffentlichten Corona-Zahlen deutlich nach oben korrigiert. In einer Mitteilung wies das RKI darauf hin, dass aus Baden-Württemberg aus technischen Gründen rund 3500 Fälle zu wenig übermittelt wurden. Damit steigt die Zahl der Neuinfektionen erstmals auf mehr als 30.000, genauer gesagt auf 30.423.

Am Donnerstagmorgen hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen noch mit 26.923 angegeben. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung lag laut RKI bei 698 Menschen – ob auch diese Zahl sich erhöhte, blieb zunächst offen. Auf seiner Homepage hat das RKI die aktuellen Zahlen noch nicht aktualisiert. Sie sollen erst am Freitag in die Auswertung einfließen.

Update, 12.03 Uhr - Bayerischer Arzt soll fast 900 falsche Atteste ausgestellt haben

Ein Passauer Arzt soll mehrere Hundert falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht in der Corona-Krise ausgestellt haben. Ein Busfahrer habe im Oktober an der Echtheit eines der Attestes gezweifelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Mittlerweile ermittelt die Kripo in über 70 Verdachtsfällen. Wie die Bild berichtet, soll es sich bei dem Arzt um Frauenarzt und Naturheilmediziner Ronald Weikl (57) handeln, der als Maskengegner an der Spitze der „Querdenker”-Bewegung in Deutschland steht.

Am Mittwochvormittag wurde laut Polizei die Praxis des Arztes durchsucht. Dabei seien unter anderem Patientenunterlagen, Computer und Laptops sichergestellt worden. Die Beweise würden nun ausgewertet. Wie die Bild weiter berichtet, soll Weikl fast 900 Atteste zur Befreiung der Maskenpflicht ausgestellt haben. Der Arzt muss wegen des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse mit bis zu zwei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe rechnen.

Update, 11.05 Uhr - Pflegepool reaktiviert: Huml mit dringendem Appell an Pflegekräfte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bittet alle Pflegekräfte eindringlich um Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Alle Fachkräfte, die aktuell nicht in der Pflege arbeiteten und nicht zu einer Risikogruppe gehörten, sollten sich bitte zur freiwilligen Unterstützung der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser melden, sagte Huml der Deutschen Presse-Agentur. „Denn jede helfende Hand zählt jetzt!“

Die Situation in den Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern spitze sich weiter zu. „Die Pandemie trifft das Land und die beruflich Pflegenden mit noch viel größerer Wucht als im Frühjahr“, berichtete Huml. Deshalb werde nun der Pflegepool, der den Einrichtungen damals viel Entlastung gebracht habe, reaktiviert.

Der Aufruf richtet sich diesmal sogar an einen noch breiteren Kreis als damals: Neben ausgebildeten Pflegekräften werden auch Pflegehilfskräfte und Menschen mit einer Ausbildung oder Erfahrung im Gesundheitswesen gesucht. Freiwillige können sich über die Plattform www.pflegepool-bayern.de melden. Dort ist auch zu sehen, wo aktuell Bedarf an Helfern ist. Arbeitgeber bekommen einen finanziellen Ausgleich, wenn sie Mitarbeiter für einen Einsatz im Pflegepool freistellen.

Update, 10 Uhr - Söder hofft auf erste Corona-Impfungen in Bayern noch 2020

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hofft, dass noch in diesem Jahr mit den Corona-Impfungen in Bayern begonnen werden kann: „Es ist eine große Hoffnung und eine gute Botschaft, dass möglicherweise noch im Dezember geimpft werden kann!“ Die Berliner Senatsverwaltung als Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hatte Mittwochabend mitgeteilt, dass sich die Bundesländer auf einen Beginn der Impfungen am 27. Dezember einstellen. 

Der Freistaat sei auf den Start gut vorbereitet, betonte der Ministerpräsident: „Wir haben über hundert Impfzentren und insgesamt 3000 Ärzte wollen zur Verfügung stehen. (...) Das müsste ganz gut funktionieren, wenn der Impfstoff in Bayern noch in diesem Jahr kommt.“ Nach Angaben des Gesundheitsministeriums könnten täglich mehr als 30.000 Menschen in Bayern geimpft werden.

Zugleich warnte der Regierungschef jedoch noch einmal deutlich vor Corona. Deutschland befinde sich in der schwierigsten Phase der ganzen Pandemie: „Aus der Seuchen-Geschichte weiß man, die zweite Welle ist immer die schlimmere, weil viele Menschen die Gefahr unterschätzen, wenn man die erste Welle gut überstanden hat. (...) Jetzt sind wir weit über 20.000 Neuinfektionen am Tag, das können wir nicht mehr verkraften“, sagte Söder zu den bundesweit alarmierenden Zahlen.

Update, 9.02 Uhr - Landkreis Altötting meldet 40 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 40 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 16. Dezember, 16.30 Uhr). Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf 2675. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 184,7.
Damit gibt es laut Altöttinger Landratsamt aktuell 388 aktive Fälle. Die meisten Infektionen gibt es in Töging (119), gefolgt von Altötting (44), Neuötting (41) und Burghausen (41).

Update, 8.18 Uhr - 13 weitere Corona-Todesfälle in der Region

Aktuelle Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand: 17. Dezember).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Fallzahlen haben sich in den Städten und Landkreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Die Kreise Rosenheim (von 212,4 auf 210,5), Traunstein (von 209,2 auf 207,0), Berchtesgadener Land (von 141,6 auf 132,2) und Altötting (von 187,4 auf 184,7) meldeten jeweils leicht sinkende Inzidenzen.

Gestiegen ist der Wert dagegen wieder in der Stadt Rosenheim von 196,7 auf 214,0. „Spitzenreiter“ in der Region bleibt der Landkreis Mühldorf, wo der Wert laut neuesten RKI-Daten (Stand: 17. Dezember, 0 Uhr) von 228,7 auf 255,5 recht deutlich anstieg. Der bayernweite Durchschnitt bei der 7-Tage-Inzidenz beträgt derzeit 210,5. Zudem wurden in der Region 13 weitere Todesfälle gemeldet - sieben aus dem Landkreis Rosenheim, drei aus dem Landkreis Mühldorf, zwei aus dem Landkreis Traunstein und einer aus der Stadt Rosenheim.

Update, 7.01 Uhr - Münchens OB Reiter: Entscheidung über Oktoberfest bis spätestens Juni

Die Entscheidung über das Oktoberfest 2021 soll bis spätestens Juni nächsten Jahres fallen. „Die Entscheidung, ob das Oktoberfest stattfinden kann, werden wir unter Berücksichtigung der notwendigen Planungsvorläufe dann im kommenden Jahr treffen, das kann im April sein, aber auch erst im Mai oder sogar Juni“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

„Natürlich kann ich verstehen, dass viele schon jetzt gerne wissen würden, ob die Wiesn nächstes Jahr stattfinden kann oder nicht“, sagte Reiter weiter. „Aber keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt voraussagen, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickelt.“ Der OB äußerte sich dabei zurückhaltend. „Ich würde mich sehr freuen, wenn das Oktoberfest 2021 stattfinden kann“. Aber das sei nur möglich, wenn die Corona-Lage weltweit es erlaube.

Das diesjährige Oktoberfest hatte Reiter gemeinsam mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am 21. April abgesagt. Ein Fest in der Größe und mit der Internationalität bedeute in der Corona-Pandemie eine zu hohe Gefahr, hieß es zur Begründung. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen sonst zum größten Volksfest der Welt und feiern teils dicht gedrängt in den Bierzelten. Wirte, Schausteller und Marktkaufleute bekommen in normalen Jahren im Frühjahr ihre Zulassung für das Volksfest und starten dann in die heiße Planungsphase.

RKI meldet knapp 27.000 neue Fälle und 698 weitere Tote

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt 698 neue Todesfälle (Stand: 17. Dezember, 0 Uhr). Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Außerdem wurden 26.923 Neuinfektionen verzeichnet. Das sind mehr als am vergangenen Donnerstag (10. Dezember). Damals waren 23.679 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle lag bei 440. Der Höchstwert von 952 Todesfällen war am Mittwoch verzeichnet worden. Die Zahl der Neuinfektionen hatte am Freitag den Höchststand von 29.875 gemeldeten Fällen erreicht. (News-Ticker Mittwoch, 16. Dezember).

Die zur Lagebeurteilung entscheidende Sieben-Tage-Inzidenz - die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - sank bis Donnerstag leicht auf 179,2. Am Mittwoch hatte der Wert mit 179,8 einen Höchststand erreicht. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.406.161 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Nach Schätzungen sind rund 1.047.600 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,98 (Stand: 16. Dezember). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

mw/mh/dpa

Kommentare