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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Stufenplan für Öffnungen: So geht es die nächsten Wochen weiter

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt teil im Anschluss an die Schaltkonferenz von ihr und der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. (Archivbild)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt teil im Anschluss an die Schaltkonferenz von ihr und der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. (Archivbild)
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch, 3. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 74,0, Landkreis Rosenheim 91,8, Landkreis Traunstein 65,4, Landkreis Berchtesgadener Land 120.8, Landkreis Mühldorf 101,8, Landkreis Altötting 127,3 (Quelle/Stand: RKI, 3. März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2896, Landkreis Rosenheim 10.753, Traunstein 7532, Berchtesgadener Land 4412, Mühldorf 4658, Altötting 4010 (Quelle/Stand: RKI, 3. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 421, Traunstein 192, Berchtesgadener Land 95, Mühldorf 125, Altötting 162 (Quelle/Stand: RKI, 3. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 70.881 Todesfälle in Deutschland (12.495 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Live-PK nach Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs 

Update, 00.09 Uhr - Stufenplan bei Öffnungen

  • Öffnungsschritt 1.: Öffnung der Schulen, Kitas und Friseure (bereits erfolgt).
  • Öffnungsschritt 2.: Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte, körpernahe Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen dürfen bundesweit ab dem 8. März mit einem Hygienekonzept öffnen.
  • Öffnungsschritt 3. frühestens ab 8. März:
  • Inzidenz über 50: Öffnung des Einzelhandels für sogenannte Terminshopping-Angebote („Click and meet“). Öffnung von Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung. Individualsport mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich.
  • Inzidenz unter 50: Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 qm. Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen. 
  • Öffnungsschritt 4. frühesten ab 22. März:
  • Inzidenz über 50: Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich. Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besuchern mit einem tagesaktuellen COVID-19 Schnelloder Selbsttest. Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest verfügen.
  • Inzidenz unter 50: Öffnung der Außengastronomie. Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos. Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich.
  • Öffnungsschritt 5. frühestens ab 5. April:
  • Inzidenz über 50: Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einer bzw. einem weiteren für jede weiteren 20 qm. Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich (ohne Testerfordernis)
  • Inzidenz unter 50: Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Außenbereich. Kontaktsport in Innenräumen 

Über die Öffnungen von Hotels und Ferienwohnungen will die Bundesregierung am 22. März debattieren. Ein weiterer Öffnungsschritt könne nur erfolgen, wenn eine stabile bzw. stabile Tendenz vorherrsche.

Weiter sind ab dem 8. März bei einer Inzidenz unter 100 wieder Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Bei einer Inzidenz von unter 35 sollen regional sogar Treffen mit Personen aus drei verschiedenen Haushalten möglich sein.

Update, 23.58 Uhr - Merkel: Tests sollen Öffnungsschritte absichern

Mit massenhaften Schnell- und Selbsttests wollen Bund und Länder die geplanten Lockerungen des Corona-Lockdowns absichern. Die Tests zeigten „mit guter Genauigkeit, ob jemand tagesaktuell ansteckend ist“, sagte Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen. Jeder Bürger solle sich einmal pro Woche kostenlos testen lassen können. „Dieses Angebot gilt ab dem 8. März, und die entsprechenden Testzentren werden vor Ort dafür zur Verfügung gestellt“, kündigte Merkel an. Die Kosten für den Test übernimmt der Bund.

In Schulen und Kitas sollten auch die einfacher anzuwendenden Selbsttests genutzt werden. Zur Beschaffung dieser Tests werde eine Taskforce gegründet. Ob Arbeitgeber Tests für ihre Mitarbeiter bezahlen müssen, ist noch nicht endgültig geklärt. Die Bundesregierung werde die Gespräche dazu am Freitag fortsetzen, kündigte Merkel an.

Update, 23.49 Uhr - Öffnungen mit „Notbremse“

Man habe sich sehr intensiv mit den Öffnungsschritten befasst, so Merkel. Grundlage für alle weiteren Lockerungen sei eine stabile oder sinkende Tendenz. Insgesamt gebe es fünf Öffnungsschritte. Der erste Schritt sei bereits mit den Öffnungen der Schulen erfolgt. 

Alle zwei Wochen sei ein weiterer Öffnungsschritt möglich. Es gebe allerdings eine „Notbremse“. Sollte es zu einem exponentiellen Wachstum kommen, müsse man zu dem Lockdown vor dem 8. März zurückkehren. 

Update, 23.41 Uhr - Merkel: „Der Frühling 2021 wird anders sein, als der Frühling 2020“

Nach stundenlangen Beratungen treten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller vor die Presse und informieren über die Ergebnisse zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. 

Merkel spricht zu Beginn den Bürgern ihren Dank aus. Man habe es geschafft, sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch die Zahl der belegten Intensivbetten deutlich zu reduzieren. 

„Der Frühling 2021 wird anders sein, als der Frühling 2020“, so Merkel. Man habe nun zwei wichtige Helfer: „Impfstoffe und Tests“. Der Ausweg aus der Pandemie seien aber ganz klar die Impfungen. 

Update, 22.57 Uhr - Zoff zwischen Söder und Scholz

Die Situation beim Bund-Länder-Gipfel scheint äußerst angespannt zu sein. Laut bild.de soll Markus Söder bei der Debatte um Härtefall-Fonds den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz verbal angegriffen haben: „Ich weiß nicht, was Sie getrunken haben.“ Und weiter: „Sie sind hier nicht Kanzler.“

Scholz habe darauf nur mit einem Lächeln reagiert - Söder: „Da brauchen Sie nicht so schlumpfig herumgrinsen“. Offenbar war Bayerns Ministerpräsident verärgert darüber, wie Scholz mit hohen Summen hantierte. „Es ist doch nicht Ihr Geld“, wetterte er. Nach stundenlangen Debatten liegen die Nerven offenbar blank.

Update, 22.40 Uhr - Kreise: Öffnungen für Handel, Kultur und Sport ab Inzidenz 50

Auf Druck der Länder ist Kanzlerin Angela Merkel anders als ursprünglich geplant zu weiteren Corona-Öffnungsschritten schon ab einer Inzidenz von 50 bereit. Der aus Teilnehmerkreisen geeinte Kompromissvorschlag sieht für den Fall landesweite oder regionale Öffnungen „des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 qm“ vor. Das Kompromisspapier ist angeblich mit dem Vermerk „Zwischenstand“ überschrieben und bildet den Stand 21.20 Uhr ab.

Möglich wären dann auch die Öffnung von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten sowie auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, heißt es weiter in dem zwölfseitigen Papier. Ursprünglich hatte Merkel diese Lockerungen erst ab einer stabilen Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner akzeptieren wollen.

Damit kippte die Runde offenbar einen Beschluss vom 10. Februar, als es hieß, weitere Lockerungen seien nur bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 möglich. Insbesondere Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bis zuletzt auf der 35 bestanden, rückte aber dem Vernehmen nach auf Druck der Länder von dieser Position ab.

Update, 21.50 Uhr - Beratungen wieder aufgenommen

Die Beratungen von Bund und Ländern über die weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie sind nach einer Pause fortgesetzt worden. Ein Ende der Beratungen ist nicht absehbar.

Update, 21.15 Uhr - Kreise: Bund und Länder uneinig bei Handel - Konferenz unterbrochen

Nach mehr als sechsstündiger Beratung wurde am Abend die Videokonferenz von Bund und Ländern zur neuen Corona-Strategie erstmals unterbrochen. Hintergrund ist nach übereinstimmenden Informationen der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern eine „festgefahrene“ Diskussion über die für weitere Lockerungen zugrunde gelegte Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll dem Vernehmen nach vor der Pause ihre Bereitschaft signalisiert haben, Lockerungen für den Handel schon ab einer Inzidenz von 50 zuzulassen, bisher hatte sie hier einen Wert von 35 verlangt. Auf Länderseite sei daraufhin aber keine Einigkeit zu erzielen gewesen, hieß es weiter.

In einer kleineren Runde soll dem Vernehmen nach nun ein für alle Seiten gangbarer Kompromiss gesucht werden. Wie lange die Unterbrechung dauern sollte, war zunächst unklar.

Update, 20.56 Uhr - Treffen mit bis zu fünf Personen?

Noch immer gibt es offenbar in manchen Punkten keine Einigung. Die Bund-Länder-Beratungen dauern weiter an - mittlerweile seit fast sieben Stunden.

Einem Beschlussentwurf zufolge könnten die Kontaktbeschränkungen ab Montag gelockert werden: Wenn sich Bund und Länder auf diesen Entwurf verständigen, wären offenbar Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt - plus deren Kinder bis 14 Jahre.

Derzeit darf sich ein Haushalt nur mit einer weiteren Person treffen. Allerdings wird scheinbar auch über dieses Thema noch immer heftig diskutiert.

Update, 20.09 Uhr - Ansteckendere Corona-Variante in 46 Prozent der positiven Proben

Die Verbreitung der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Variante B.1.1.7 in Deutschland hat laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter zugenommen. Ihr Anteil an einer Stichprobe von knapp 25000 positiven Fällen aus der vergangenen Woche betrage rund 46 Prozent, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten RKI-Bericht.

Zu Beginn der Erhebung, vor rund einem Monat, hatte das RKI den Anteil der Mutante noch auf sechs Prozent beziffert, zwei Wochen später waren es 22 Prozent. Schätzungen, wonach nun ungefähr die Hälfte der Fälle auf B.1.1.7 zurückgehen, waren bereits am Dienstag bekannt geworden.

Der Anteil von 46 Prozent bezieht sich auf Nachtestungen mehrerer Laborverbünde auf Schlüsselmutationen der Variante. Er kann laut RKI „nicht sicher auf alle Sars-CoV-2-positiven Proben in Deutschland übertragen werden“.

Das RKI schreibt, es sei mit einer weiteren Zunahme des Anteils von B.1.1.7 zu rechnen. Es handelt sich um eine ansteckendere Variante, die ersten Studien zufolge auch häufiger schwere Verläufe verursacht. Erwartet wird, dass sich mit der Ausbreitung die Eindämmung der Pandemie erschwert.

Update, 19.27 Uhr - Bund und Länder wollen Lockdown grundsätzlich verlängern

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden.

Das erfuhr die dpa am Mittwoch aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus.

Außerdem sollte es dem Beschlussentwurf vom Mittwochmorgen zufolge zahlreiche stufenweise Öffnungsmöglichkeiten je nach regionalen Corona-Zahlen geben - die Verhandlungen darüber standen aber zunächst noch aus.

Update, 18.47 Uhr - Söder: Impfungen beschleunigen, Haus- und Betriebsärzte einbinden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat in den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine Beschleunigung der Impfungen auch unter Einbeziehung von Ärzten in der Fläche gefordert.

Das Motto müsse sein: „All you can vaccinate“, sagte Söder nach Informationen der dpa in der Schalte am Mittwochnachmittag. Man müsse aus der starren „Impfbürokratie“ in mehr Flexibilität kommen.

Deshalb müsse man so schnell wie irgend möglich alle Ärzte einbeziehen, niedergelassene Hausärzte, Betriebsärzte, Krankenhäuser und dann auch Schulärzte. Söder bezog sich dabei dem Vernehmen nach zunächst auf den Impfstoff von Astrazeneca, später müsse dies auch für andere Impfstoffe gelten.

Update, 18.22 Uhr - 26 neue Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 26 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.412 (Meldestand RKI: 03.03.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 120,8 (Stand: 03.03.2021, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 152 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis, davon 17 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 128 neue Covid-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 17 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 17.49 Uhr - Nur sieben Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 443 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 65,4. Seit dem 2. März sind beim Gesundheitsamt sieben Neuinfektionen eingegangen. Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 192 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein elf Covid-19-Patienten behandelt, davon sieben auf der Normalstation und vier auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 9408 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 4.696 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.55 Uhr - Bund kündigt „Umsicht und Vorsicht“ bei Öffnungsschritten an

Die Bundesregierung will bei den geplanten Lockerungen des Corona-Lockdowns in Deutschland ein vorschnelles Vorgehen vermeiden. Die Öffnungsschritte seien „mit Umsicht und Vorsicht“ zu begleiten, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Berlin. Die Ministerpräsidenten der Länder wollten bis zum Abend mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Möglichkeiten beraten, Teile der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens trotz vielerorts wieder ansteigender Infektionszahlen zu öffnen. 

Das, was wir aufmachen, sollte auch offen bleiben können“, sagte die Sprecherin. „Es ist eine schwierige Aufgabe, da einen guten und verantwortungsvollen Weg für eine sichere und eben auch gerechte Öffnungsstrategie zu finden.“ 

Die Regierung zeigte Verständnis für weitreichende Öffnungswünsche, warb aber ihrerseits auch um Verständnis für ein zurückhaltendes Vorgehen. „Der Wunsch nach Lockerungen ist verständlich.“ Es gebe gute Nachrichten etwa bei der Auslastung der Intensivbetten. „Aber wir sehen steigende Zahlen, und die deutlich infektiöseren Virusmutationen bleiben eine große Gefahr“, so die Sprecherin.

Aus einem Beschlussentwurf für die Gespräche der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel geht hervor, dass Öffnungsschritte in Stufen erfolgen sollen. Im Gespräch sind auch bestimmte Lockerungen für Regionen, in denen lediglich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Es könnte dann etwa eingeschränkte Öffnungen des Einzelhandels mit festen Einkaufsterminen geben. Ursprünglich sollte die Grenze im Grundsatz bei 35 liegen.

Kanzlerin Angela Merkel hat zu Beginn der Verhandlungen die besondere Bedeutung der Beratungen hervorgehoben. Es sei ein „wichtiger Tag“, sagte Merkel. Sie wurde mit den Worten zitiert: „Wir können den Übergang in eine neue Phase gehen.“ Vor der großen Runde hatten die Ministerpräsidenten in einer gesonderten Runde ohne Merkel miteinander beraten.

Update, 15.57 Uhr - So soll geöffnet werden - diese Grafik soll aufklären

Inzidenz von 35? 50? 100? Die Beschlüsse der Bundesregierung scheinen nicht wenige BürgerInnen zu überfordern. Um Klarheit in die neuen Vorlagen zu bringen, hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) jetzt zum besseren Verständnis der einzelnen Schritte offenbar eigens die Erstellung einer Grafik in Auftrag gegeben, wie die Bild berichtet. Demnach ist geplant, dass Lockerungs-Schritte, an Inzidenzen gekoppelt, bereits ab dem 8. März in Kraft treten sollen. Die Grafik kursiert bereits jetzt auf Twitter - und dürfte ein wenig Klarheit in das unübersichtliche Inzidenz-Gestrüpp bringen.

Update, 14.55 Uhr - Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie haben begonnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Mittwoch ihre Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise begonnen. Dabei soll besprochen werden, wie es nach dem Ende des zunächst bis zum 7. März befristeten Lockdowns bei der Pandemie-Eindämmung weitergeht und welche Perspektiven für Lockerungen der Corona-Maßnahmen es gibt. Das ist nicht zuletzt abhängig von den Möglichkeiten, künftig regelmäßig Corona-Schnell- und Selbsttests zu nutzen. Kanzlerin Merkel sagte am Dienstag vor den Abgeordneten ihrer Fraktion eine breite Teststrategie für April, Mai und Juni voraus.

Aus einem aktualisierten Beschlussentwurf von Mittwochmorgen für die Gespräche der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin geht hervor, dass auch Lockerungen für Regionen im Gespräch sind, in denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. In dem Fall könnte es dann beispielsweise eingeschränkte Öffnungen insbesondere des Einzelhandels mit konkreten Einkaufsterminen geben.

Neben solchen Terminshopping-Angeboten könnten dann unter anderem auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten „für Besucher mit vorheriger Terminbuchung“ geöffnet werden. Auch die Außengastronomie könnte für Personen mit negativem Schnelltest geöffnet werden. Bislang waren nach einem früheren Entwurf Öffnungen in größerem Umfang nur für Regionen in Aussicht gestellt gewesen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 liegt.

Der Beschlussentwurf war dem Vernehmen nach noch nicht mit allen Ländern vorabgestimmt. Was am Ende beschlossen wird, gilt als offen. Über die Details dürfte es bei den Beratungen noch viele Diskussionen geben.

Update, 13.49 Uhr - Landkreis Altötting meldet 19 neue Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 19 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 4010 Personen (Stand: 2. März, 16.30 Uhr). Aktuell gibt es im Landkreis 197 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Altötting (47), Burgkirchen (27) und Burghausen (28). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 127,3.

Update, 13.22 Uhr - Zwei Corona-Tests pro Woche für Lehrkräfte und Kita-Personal

Zwei Mal pro Woche sollen sich künftig Mitarbeitende in bayerischen Schulen und Kitas auf das Coronavirus testen lassen. Dafür stünden zunächst 8,6 Millionen Selbsttests monatlich zur Verfügung, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Sobald weitere Lieferungen eintreffen, sollen auch Schüler über 15 Jahren wöchentlich einen Schnelltest durchführen können.

Bald würden noch mehr Corona-Tests zur Eigenanwendung beschafft, kündigte das Ministerium an. Das Angebot könnte dann auch für jüngere Schüler ausgeweitet werden. „Schrittweise werden die Testungen erhöht - auch angepasst an die weiteren Entwicklungen in Begleitung des Wegs hin zu mehr Präsenzunterricht”, erklärte ein Sprecher des Ministeriums.

Die ersten Tests werden nun an die Landkreise und kreisfreien Städte geliefert, die sie dann an Schulen und Kitas verteilen. „Die Tests sind freiwillig”, sagte der Sprecher. „Sie sind einfach anzuwenden und tragen dazu bei, infektiöse und oft asymptomatische Personen zu entdecken.” Ein positives Ergebnis müsse durch einen PCR-Test überprüft werden, solange stünden Betroffene unter Quarantäne.

Update, 12.40 Uhr - Grenzkontrollen werden bis 17. März verlängert

Deutschland verlängert seine stationären Kontrollen an der Grenze zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol bis zum 17. März. Das teilte der parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer (CSU) jetzt im Innenausschuss des Bundestages nach Angaben von Teilnehmern einer nicht-öffentlichen Sitzung mit.

Deutschland hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols Mitte Februar zu sogenannten Virus-Mutationsgebieten erklärt. Von dort sowie aus anderen Gebieten, in denen ansteckendere und ersten Studien zufolge häufiger schwere Verläufe verursachende Varianten des Coronavirus stark verbreitet sind, dürfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es etwa für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Update, 12.09 Uhr - Osterbesuch könnte doch ins Wasser fallen

Hieß es in der Beschlussvorlage am Dienstag noch, dass „anders als im Lockdown über Ostern im letzten Jahr (...) Verwandtenbesuche in diesem Jahr möglich sein (sollen)“, stehen die Osterbesuche nun offenbar wieder auf der Kippe. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wurde dieser Satz/Punkt aus der Beschlussvorlage gestrichen.

Mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsfest, an dem sich die Bundesbürger vorbildlich an die Corona-Regeln gehalten hätten, sollten Ostern zunächst Treffen zwischen „zwei Hausständen oder fünf Personen“ (über 14 Jahre) erlaubt werden. Offenbar will die Regierung erst die weitere Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens abwarten, bevor sie grünes Licht für Treffen am langen Osterwochenende (2. bis 5. April) gibt.

Update, 11.25 Uhr - Neuer Entwurf: Gastro, Kultur und Sport

Auch der nächste Öffnungsschritt - von Außengastronomie, Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos sowie kontaktfreiem Sport im Innenbereich und Kontaktsport im Außenbereich - könnte dem neuen Entwurf zufolge schon bei Sieben-Tage-Inzidenzen bis 100 erfolgen. Liegt die Inzidenz zwei Wochen nach dem vorherigen Öffnungsschritt unter 35, soll es dafür keine Beschränkungen geben. Bei einer Inzidenz bis 100 sollen dagegen tagesaktuelle negative Corona-Tests zwingende Bedingung für die jeweiligen Gäste und Teilnehmer sein.

Zudem sieht die aktualisierte Fassung nun einen fünften Öffnungsschritt vor: Wenn weitere zwei Wochen nach den vorhergehenden Lockerungen die Inzidenz stabil unter 35 bleibt, sollen Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern im Außenbereich erlaubt werden, ebenso Kontaktsport in Innenräumen.

Update, 10.52 Uhr - Neuer Entwurf: Lockerungen auch bei Inzidenz bis 100 im Gespräch

Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern sind jetzt auch Lockerungen für Regionen im Gespräch, in denen lediglich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Es könnte dann etwa eingeschränkte Öffnungen insbesondere des Einzelhandels mit festen Einkaufsterminen (Click & Meet) geben. Das geht aus einem aktualisierten Beschlussentwurf für die Gespräche der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochnachmittag hervor. Das Papier trägt die Uhrzeit 7.30 Uhr und liegt der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen vor.

Das Papier wurde nach dpa-Informationen vom Kanzleramt verschickt, ist dem Vernehmen nach aber noch nicht mit allen Ländern vorabgestimmt. Über die einzelnen Öffnungsschritte und wie diese ausgestaltet werden, darüber dürfte es noch viele Diskussionen geben. Endgültige Entscheidungen werden erst am Ende des Bund-Länder-Gesprächs erwartet.

Update, 10.33 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet zehn neue Coronafälle und zwei weitere Tote

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn sind zwei weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 2. März gibt es zehn neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 03. März 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 173 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 03. März 2021, 3.10 Uhr) bei 101,8.

Update, 9.59 Uhr - Bund und Länder präzisieren „Notbremse” nach Lockerungen

Kurz vor den Beratungen zu den nächsten Schritten in der Corona-Politik haben Bund und Länder ihre Vorstellungen präzisiert: Der aktualisierte Beschlussentwurf der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, der AFP am Mittwoch vorlag, sieht nun exakte Vorgaben für einen Notbremsen-Mechanismus vor.

Die Notbremse soll gezogen werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über hundert steigt, heißt es in dem Entwurf. Dann sollen „ab dem zweiten darauffolgenden Werktag” die bislang gültigen Kontaktbeschränkungen wieder in Kraft treten. Damit würde die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt.

Update, 9.03 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 3. März).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen sind in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gestiegen sind die Inzidenzen in den Kreisen Berchtesgadener Land (von 110,5 auf 120,8), im Landkreis Traunstein (von 59,2 auf 65,4) und in der Stadt Rosenheim (von 56,6 auf 74,0). Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 128,2 auf 127,3), Mühldorf (von 108,7 auf 101,8) und Rosenheim (von 94,5 auf 91,8).

In der Region wurde laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind zwei Personen im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 8.28 Uhr - Corona-Gipfel beginnt um 14 Uhr

Am Nachmittag (14 Uhr) beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beim Corona-Gipfel über etwaige Lockerungen bzw. über eine Verlängerung des Lockdowns bis vermutlich 28. März. Welche Maßnahmen genau vorgesehen sind, hat rosenheim24.de in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Update, 6.45 Uhr - Mehr als vor einer Woche: 9019 Corona-Neuinfektionen registriert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9019 Corona-Neuinfektionen gemeldet - und damit gute 1000 mehr als vor genau einer Woche. Das geht aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervor. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 418 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8007 Neuinfektionen und 422 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 64,0 - und damit etwas niedriger als am Vortag (65,4). Vor vier Wochen, am 3. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 82,9 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.460.030 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 03.03., 5.35 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.274.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.881.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 0,94 (Vortag 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Lockdown bis 28. März und Vier-Stufen-Plan?

Viele Menschen haben die Corona-Krise satt und sehnen ein zügiges Ende des Lockdowns herbei. Doch ganz so einfach geht das nicht: Bund und Länder wollen an diesem Mittwoch (14 Uhr) über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Dabei steht die Politik unter erheblichem Druck - sowohl von Gegnern als auch von Befürwortern eines zügigen Lockdown-Endes. Am Dienstag deuteten sich weitere Öffnungsschritte an (News-Ticker Dienstag, 2. März), allerdings abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen und mit einer „Notbremse“, falls bestimmte Werte steigen. Das ging aus einem vorläufigen Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde hervor, der noch nicht final beraten war.

Demnach soll der Lockdown grundsätzlich vor allem wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten bis 28. März verlängert werden. Verknüpft werden sollen zahlreiche Öffnungen auch mit massenhaften Schnelltests. Mehrere Regierungschefs, so auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), hatten sich dafür ausgesprochen, einen Stufen- und Perspektivplan für den Weg aus dem Corona-Lockdown zu beschließen. Die Rede war in diesem Zusammenhang auch von einem Vier-Stufen-Plan.

Hauptkonfliktpunkt bei der Beratung der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfte sein, welche Inzidenzwerte man für welche Öffnungsschritte voraussetzt. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte im Vorfeld bereits: „Besser ein klarer Kompass, als ein Blindflug in die dritte Welle hinein. Die Lage ist instabil. Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren.“ Im Anschluss an die Beratungen soll die Öffentlichkeit auf einer Pressekonferenz informiert werden.

mw/mh/dpa

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