News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Ausbruch in Altenheim in Siegsdorf - Aktuelle Fallzahlen aus der Region

In einem Altenheim in Siegsdorf im Chiemgau gab es einen Corona-Ausbruch.
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In einem Altenheim in Siegsdorf im Chiemgau gab es einen Corona-Ausbruch.
  • Julia Volkenand
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  • Martin Weidner
    Martin Weidner
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (19. November) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 196,7, Landkreis Rosenheim 249,5, Landkreis Traunstein 298,9, Landkreis Berchtesgadener Land 144,4, Landkreis Mühldorf 162,2, Landkreis Altötting 228,7 (Quelle/Stand: RKI, 19. November, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 1489, Landkreis Rosenheim 5495, Traunstein 3493, Berchtesgadener Land 1705, Mühldorf 1773, Altötting 1601 (Quelle/Stand: RKI, 19. November, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 23, Landkreis Rosenheim 221, Traunstein 100, Berchtesgadener Land 33, Mühldorf 30, Altötting 58 (Quelle/Stand: RKI, 19. November, 0 Uhr)
  • Mindestens 13.370 Todesfälle in Deutschland (3314 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.20 Uhr - Aktuelle Fallzahlen aus der Region

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch, 18. November, 26 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 19. November, 8 Uhr). Darunter ist ein Schüler an der Fachakademie Starkheim, die entsprechende Klasse befindet sich in Quarantäne.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 302 aktive Fälle, davon werden 23 Personen stationär behandelt, drei davon auf Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen entspricht, liegt zum heutigen Stichdatum-/zeitpunkt bei 191,6.

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 32 weitere bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Dabei handelt es sich bei sechs Personen um direkte Kontaktpersonen, die sich bereits in häuslicher Isolation befanden.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bayern (LGL) aktuell bei 144,4 (Stand: 19. November, 8 Uhr).

Bei allen positiv getesteten Corona-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 772 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 25 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.  

Update, 16.57 Uhr - 26 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf am Inn: Schulklasse in Quarantäne

Seit der letzten Statusmeldung am Mittwoch, den 18. November sind dem Gesundheitsamt Mühldorf am Inn 26 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Einer der neu gemeldeten Fälle ist ein Schüler der Fachakademie Starkheim. Die betroffene Klasse befindet sich aktuell in Quarantäne, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft bereits und die notwendigen Maßnahmen werden eingeleitet.

Im Landkreis Mühldorf am Inn gibt es aktuell 302 aktive Corona-Fälle. Von diesen werden 23 Personen stationär behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Die 7-Tages-Inzidenz liegt zum heutigen Stichdatum beim 191,6.

Update 15.58 Uhr - Zwei neue Todesfälle im Landkreis Traunstein und 77 Neuinfektionen: Corona-Ausbruch in Altenheim

Wie das Landratsamt Traunstein mitteilt, liegen dem Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein derzeit 1367 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei 298,9.

Seit der letzten Pressemitteilung am 18. November wurden 77 Neuinfektionen gemeldet.

49 der 176 Neuinfektionen der beiden vergangenen Tage werden dem Ausbruchsgeschehen in der Senioren- und Pflegeeinrichtung St. Hildegard, Siegsdorf/Alzing zugeschrieben. Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul gaben hierzu eine Pressemitteilung heraus.

Das Gesundheitsamt Traunstein teilt mit, es „arbeitet mit dem Betreiber bei der Umsetzung der notwenigen Schutz- und Hygienemaßnahmen eng und kooperativ zusammen“. Eine Abverlegung der Heimbewohner wurde dort verhindert, wo diese eine „enorme körperliche und seelische Belastung darstellen würde“.

Im Landkreis Traunstein wurden darüber hinaus zwei neue Todesfälle gemeldet. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen, 86 und 91 Jahren, bei welchen eine COVID-19-Infektion diagnostiziert wurde. Weitere Ermittlungen hierzu sind aktuell im Gesundheitsamt in Bearbeitung. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Landkreis steigt damit insgesamt auf 102 in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen an.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle steigt auf 3568 an. Von diesen gelten mindestens 2099 Personen als genesen. Das sind 54 Personen seit der Meldung vom 18. November.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 62 COVID-19-Patienten behandelt, davon 48 auf der Normalstation und 14 auf der Intensivstation.

Update, 14.47 Uhr - Bundespolizei hat Corona-Kontrollen intensiviert

Um die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirksam zu unterstützen, hat die Bundespolizeidirektion München seit dem 2. November ihren grenz- und bahnpolizeilichen Einsatz in Zügen sowie an Bahnhöfen, Grenzübergängen und im 30-Kilometer-Gürtel entlang der Grenze intensiviert.

In den ersten zwei Wochen (2. bis 16. November) sprachen die Beamten der Bundespolizei in Bayern insgesamt rund 7.200 Personen an und wiesen sie auf die bestehende Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung hin. Zur Ahndung leitete die Bundespolizei knapp über 200 Fälle an die zuständigen Behörden weiter.

Update, 13.51 Uhr - 51 Patienten in Kreisen Mühldorf und Altötting in Kliniken

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 51 Corona-Patienten stationär behandelt (Stand: 19. November, 10.45 Uhr). In den Kliniken Mühldorf und Burghausen sind je 24 Patienten untergebracht, in Altötting drei weitere. Sechs Betroffene davon werden auf der Intensivstation behandelt, wobei davon wiederum fünf beatmet werden müssen. Weitere Todesfälle gab es glücklicherweise nicht zu beklagen, wie das InnKlinikum nun mitteilte.

Update, 12.59 Uhr - Landkreis Altötting meldet 85 neue Fälle

Das Landratsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 85 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 19. November, 8 Uhr). Insgesamt sind damit seit Pandemie-Beginn in Stadt und Landkreis Altötting 1650 Fälle bekannt. Unter den Neu-Infizierten befinden sich nach Angaben des Landratsamtes unter anderem auch ein vierjähriges Kind aus Burghausen und ein zehnjähriges Kind aus Neuötting.

Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 420 aktive Fälle, die meisten davon entfallen mit 68 auf die Stadt Burghausen, gefolgt von Haiming (55), Neuötting (41) und Altötting (38). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Angaben des Landratsamtes derzeit 267,2.

Update, 11.40 Uhr - Polizei trifft ein: Fußballspieler flüchten in alle Richtungen

Am Mittwoch, 18. November, staunten Beamte der Polizeiinspektion Trostberg nicht schlecht, als sie gegen 16.15 Uhr am Fußballplatz in der Jahnstraße in Trostberg unerwarteterweise auf ein Fußballspiel mit gut zwanzig Teilnehmern stießen. Den Spielern, allesamt Kinder und Jugendliche, war wohl bestens bekannt, dass es sich um kein Spiel im Sinne des Profisportes handelte und dieses somit verboten war. 

Bei Erblicken der Streife begaben sie sich sogleich alle zu ihren Fahrrädern und fuhren davon. Ein Spieler hatte es sogar so eilig, dass er sowohl Handy als auch Jacke und Schuhe am Sportplatz zurückließ. Ihm blieb nichts anderes übrig, als wenige Minuten später reumütig und nur mit Socken bekleidet auf der Polizeidienststelle in Trostberg zu erscheinen und dort seine Gegenstände in Empfang zu nehmen.

Update, 11.02 Uhr - Über 50 Fälle in Seniorenheim in Haiming

In einem Seniorenheim in Haiming (Landkreis Altötting) sind jetzt von insgesamt 77 Bewohnern rund 40 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte Manfred Barth, Pressesprecher des BRK-Kreisverbandes Altötting, gegenüber innsalzach24.de. Der Großteil davon hätte kaum Symptome und könne bislang noch in der Einrichtung bleiben. Zur Sicherheit werden die Betroffenen allerdings in Einzelzimmern untergebracht. Einzelne Senioren dagegen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Hinzu kommen zwölf positiv-getestete Mitarbeiter.

innsalzach24.de hat zu dem Corona-Ausbruch im Seniorenheim einen gesonderten Artikel verfasst!

Update, 10.24 Uhr - RKI: „Können dieses Virus gemeinsam eindämmen!“

Die Kontaktnachverfolgung würde von den zuständigen Gesundheitsämtern seit Monaten unter hohem Aufwand in alle Richtungen betrieben, betonte Dr. Wieler. Die Behörden würden sowohl Kontaktpersonen ermitteln (Vorwärtsverfolgung), als auch Ausbruchsgeschehen zurückverfolgen (Rückwärtsverfolgung). Das große Ziel sei es, Infektketten zu durchbrechen. „Unser Ziel muss es sein, die Infektionszahlen auf ein Level zu bringen, mit dem alle Kliniken und Gesundheitsämter umgehen können“, so Dr. Wieler, der allerdings zur Geduld mahnte, denn dies würde mit Sicherheit „einige Zeit“ in Anspruch nehmen.

Es gäbe in Deutschland seit Pandemie-Ausbruch zur Bekämpfung ein dreistufiges Konzept - das aus Containment (Eindämmung), Protection (Schutz) und Mitigation (Milderung) besteht, hieß es. „Wir können dieses Virus gemeinsam eindämmen. Wir sind der „Damm“ - und der Damm scheint in diesem Monat langsam zu wirken“, so Dr. Wieler abschließend.

Pressekonferenz des Robert-Koch-Institutes (RKI):

Update, 10.15 Uhr - Über 1000 Todesfälle in dieser Woche möglich

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in seiner neuesten Pressekonferenz die aktuelle Corona-Lage in Deutschland bewertet. Demnach würden die Fallzahlen zwar inzwischen leicht sinken, allerdings würden die schwereren Krankheitsverläufe erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auftreten. Deswegen seien auch die Todeszahlen in Deutschland in den letzten Tagen gestiegen. Es könne durchaus sein, dass es alleine in dieser Woche über 1000 Todesfälle in der Bundesrepublik im Zusammenhang mit Corona geben wird.

Update, 9.07 Uhr - Inzidenzen steigen leicht - ein weiterer Todesfall in Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 19. November).

Die Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen sind in den Städten und Landkreisen der Region laut Daten des RKI im Vergleich zum Vortag wieder (leicht) angestiegen. Die deutlichsten Steigerungen wurden dabei aus den Landkreisen Altötting (von 217,0 auf 228,7) und Rosenheim (von 237,6 auf 249,5) gemeldet. Auch in der Stadt Rosenheim (von 190,4 auf 196,7) und im Landkreis Traunstein (von 296,6 auf 298,9) stiegen die Werte moderat.

Im Berchtesgadener Land wurde neben einer Steigerung (von 135,0 auf 144,4) auch ein weiterer Todesfall bekannt. Die Gesamtzahl der Toten im Landkreis liegt seit Pandemie-Beginn nun bei 30. Eine deutliche Senkung der Fallzahlen meldete unterdessen der Landkreis Mühldorf, wo der Wert von 214,0 auf 162,2 fiel.

Update, 7.40 Uhr - Ausschreitungen in Berlin - zehn Polizisten verletzt

Nach den Ausschreitungen bei der Demonstration in Berlin gegen Corona-Auflagen und das Infektionsschutzgesetz, das jetzt von Bundestag und Bundesrat im Schnelldurchlauf verabschiedet wurde, hat die Polizei bis zum Mittwochabend 365 Menschen vorübergehend festgenommen bzw. festgehalten - vor allem wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, wie die Berliner Polizei via Twitter mitteilte. Es gab aber auch den Verdacht auf Landfriedensbruch. Bei zwei Verdächtigen prüfe ein Richter, ob sie in Untersuchungshaft kommen.

Bislang sind der Polizei zehn verletzte Beamte bekannt. Darunter sei eine Polizistin, die einen Tritt gegen den Kopf bekommen habe, als sie ihren Helm abnahm, sagte ein Sprecher. Sie sei in ein Krankenhaus gekommen. Einem anderen Kollegen sei die Schulter ausgekugelt worden. „Ich will klar sagen, dass ich nicht mehr bereit bin, so etwas zu akzeptieren in Berlin, was wir hier sehen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Bei der Kundgebung waren bis zu 2400 Beamte im Einsatz. Sie setzten auch Wasserwerfer ein. Die Berliner Polizei und die Bundespolizei sei entschieden vorgegangen, ohne rücksichtslos zu sein, urteilte Müller.

Fallzahlen wieder gestiegen - über 22.500 neue Infektionen

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt 22.609 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet (Stand: 19. November, 0 Uhr). Das sind gut 5000 Fälle mehr als am Mittwoch (17.561). Im Vergleich zum Wert von vor einer Woche wurden etwas mehr Fälle gemeldet. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 21.866 gelegen. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden (News-Ticker Mittwoch, 18. November).

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 855.916 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 251 auf insgesamt 13.370. In Bayern kamen 52 weitere Todesfälle hinzu. Rund 563.000 Menschen gelten als bereits wieder genesen.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht bei 0,95 (Stand: 18. November; Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mw/dpa

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