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Bürgermeister sieht Stadt als Magnet für Besucher

City Management plant Eislaufbahn in der Rosenheimer Innenstadt

Sabrina Obermoser präsentiert den Rechenschaftsbericht 2021 im OVB Media Verlagsgebäude.
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Sabrina Obermoser präsentiert den Rechenschaftsbericht 2021 im OVB Media Verlagsgebäude.
  • VonThomas Stöppler
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Bei der Jahreshauptversammlung von City Management gab es viel Optimismus trotz der anhaltenden Krisen. Auch weil die Pläne für die nächsten Veranstaltungen viel Versprechen.

Rosenheim – Viel Neues, erklärte Geschäftsführerin Sabrina Obermoser, plane man nicht. Man wolle sich auf die bereits bewährten Ideen konzentrieren, wie „Rosenheim in Bewegung“ oder das internationale Straßenkünstlerfestival „Spektakel Rosenheim“. Aber dann kam doch ein wirklicher Kracher: eine Eislaufbahn. Ganz ohne Eis sogar, sondern mit Kunststoff. Eis dauerhaft zu kühlen, wäre in Zeiten des Klimawandels doch eher fragwürdig, so Obermoser. Los geht es freilich erst im Januar 2023. Geplant werden muss das aber bereits jetzt.

Große Festivals und Cityschecks

Die Ankündigung dieses Plans gehörte zu den Highlights der Jahreshauptversammlung des City Management Vereins im Verlagsgebäude der OVB Media am vergangenen Mittwoch. Der Saal war gut gefüllt, für die Vereinsmitglieder ist das Treffen nicht nur zum Abnicken von Berichten da, sondern auch, um sich auszutauschen, Ideen zu entwickeln und einfach ein Bier miteinander zu trinken.

Seit über 20 Jahren bemüht sich der Verein die Rosenheimer Innenstadt zu beleben und zu verschönern. Er organisiert eben große Festivals und kleine Aktionen wie den Gutscheinen „Cityschecks“. Die Mitglieder des Vereins sind selbst Vereine, Geschäftsinhaber von der Interessensgemeinschaft Innstraße bis zur Rosenheimer Sparkasse.

Der Streetfood Markt muss heuer etwas kleiner ausfallen als noch 2019.

Ein Grund, sich auf die bewährten Pläne zu konzentrieren, ist, dass man Rosenheim auch nicht überfrachten will mit Festivals und Veranstaltungen. Schließlich ist man auch nicht der einzige der etwas organisiert. Außerdem gibt es durch die Erweiterung der Gastronomieaußenflächen weniger Platz. Beim Street Food Festival kommendes Wochenende gibt es deshalb auch etwa ein Drittel weniger Buden als beim letzten Mal.

Eine Krise nach der anderen

Das letzte Mal ist bereits ein bisschen her. 2019 war das, dann kam die Pandemie. Hinter Rosenheim, für City-Management und seine Mitglieder liegen zwei schwere Jahre. „Da haben wir die eine Krise überstanden, und dann kommt schon die nächste“, erklärte Oberbürgermeister Andreas März in seiner Begrüßungsrede. Die Inflation sei so hoch wie seit 50 Jahren nicht mehr und das dadurch sowie den Krieg in der Ukraine prognostizierte Wachstum sei für Unternehmer „ein Schlag in die Magengrube“.

Rosenheim als Magnet für Besucher

Aber der OB blickte dennoch positiv in die Zukunft: nach wie vor herrsche in der Rosenheimer Innenstadt ein sehr niedriger Leerstand und es kämen wieder mehr Passanten. Rosenheim sei weiterhin ein Magnet und das liege auch am City-Management und den Anstrengungen der Stadt: 95 000 Blumenzwiebeln wurden gepflanzt, der Sonderfonds Innenstadt mit einem Etat von 2,5 Millionen Euro soll die Stadt weiter aufgewertet werden.

Aber zwei harte Jahre, zeigen Spuren. Zum Beispiel bei den Mitgliederzahlen des Vereins. Bei den Finanzen gibt es kleinere Lücken: Einnahmen von gut 220 000 Euro stehen Ausgaben von 243 330 Euro gegenüber. Das Defizit könne man aber „ohne Probleme aus der Kriegskasse zahlen“, so Kassier Christian Kolb.

Insofern machte die vom Vorstand um Rainer Pastätter geplante Satzungsänderung Sinn. Der Vereinszweck soll nicht mehr auf die Innenstadt beschränkt sein, sondern ganz Rosenheim soll bedacht und gefördert werden. Und neue Mitglieder werden auch gesucht: Konkret Gastronomen, die werden nun explizit in der Satzung erwähnt. Ohne Gegenstimmen wurde die Satzungsänderung angenommen.

Mögliche Förderung für Eislaufbahn?

Pastätter freute sich sichtlich und erklärte, dass man die Eislaufbahn auf jeden Fall hinbekomme. Obermoser war da vorsichtiger gewesen, auch weil es eine Förderung des Wirtschaftsministeriums gebe, die man bekommen müsse. Pastätter war sich allerdings sicher, dass man das auch ohne Förderung schaffe, vielleicht sogar Einnahmen verbuchen könne.

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