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SATZUNGSÄNDERUNG

Zweitwohnung muss in Unterwössen nun genehmigt werden

In Unterwössen gibt es 20 Prozent Zweitwohnungen. Diese Wohnräume stehen weder für den Fremdenverkehr noch für eine Vermietung zur Verfügung. Damit diese Entwicklung nicht fortschreitet, hat der Gemeinderat Unterwössen nun in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Änderung der Fremdenverkehrssatzung beschlossen.

Unterwössen – Spürbar gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach neuen Immobilien, insbesondere Eigentumswohnungen, auch an Standorten wie Unterwössen. Dabei geht es vielen Käufern in erster Linie um den Werterhalt ihres Kapitals. Weniger gefragt sind eine Dauervermietung an die örtliche Bevölkerung oder eine Vermietung an Feriengäste. Der Wohnraum wird zunehmend als Zweitwohnung genutzt, der die meiste Zeit im Jahr leer steht.

Das wirkt sich negativ auf die Situation im Fremdenverkehr aus, auf die Unterwössen wirtschaftlich angewiesen ist. Außerdem ist eine nachhaltige Entwicklung des Wohnungs- und Immobilienmarktes für ortsansässige junge Familien und Senioren zu erschwinglichen Preisen gefährdet.Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Die Gemeinde hat sich deshalb dazu entschlossen, diesen städtebaulichen Fehlentwicklungen durch eine Ergänzung der Fremdenverkehrssatzung entgegenzuwirken. Danach muss die Nutzung von neuen Räumen in Wohngebäuden oder Beherbergungsbetrieben als Neben- oder Zweitwohnung genehmigt werden, wenn sie mehr als die Hälfte des Jahres unbewohnt ist. Bei bestehenden Zweitwohnungen bedarf es keiner nachträglichen Genehmigung.

Wer künftig neue Wohnräume ohne Genehmigung als Zweitwohnung nutzt, kann mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro bestraft werden.

Das Gremium gab der Satzungsänderung einstimmig grünes Licht.

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