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ABWASSERZWECKVERBAND ACHENTAL

Zweckverband stimmt Investition zu: Gasleitungen werden für 120.000 Euro erneuert

Gasleitung der Mitteldeutschen Netzgesellschaft: Die Mitnetz betreut ein Gasnetz von fast 7000 Kilometern länge. Foto: Peter Endig/Archiv
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Die Gasanlage des Abwasserzweckverbands in Grassau muss erneuert werden. Dafür sind Kosten von 120.000 Euro vorgesehen. (Symbolbild)
  • VonTamara Eder
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Die Gasanlage des Abwasserzweckverbands in Grassau muss erneuert werden. Dafür sind Kosten von 120.000 Euro vorgesehen. Dies wurde in der Verbandsversammlung im Alten Bad in Unterwössen während der Haushaltsberatung bekannt gegeben.

Unterwössen – Unter dem Vorsitz vom Schlechinger Bürgermeister Josef Loferer wurde der Haushaltsplanentwurf von den Verbandsräten der Mitgliedsgemeinden Grassau, Marquartstein, Unterwössen, Schleching und Staudach-Egerndach genau geprüft. Wie der Vorsitzende erklärte, bleiben die meisten Kosten und Einnahmen im Verwaltungshaushalt im Vergleich zu den Vorjahren gleich.

Finanziert wird die Kläranlage von den Mitgliedsgemeinden. Probleme hingegen bereite der Teleskoplader, in den im vergangenen Jahr rund 10 000 Euro an Reparaturkosten gesteckt wurden. Bei der Überprüfung der Gasanlage zeigte sich, dass die Leitungen erneuert werden müssen.

Erneuerung für 120 Euro

Diese seien alle aus Plastik und entsprächen nicht mehr den Vorgaben. Für die Erneuerung werden im Vermögenshaushalt 120.000 Euro angesetzt. Zudem habe die Gewerbeaufsicht bei einer Überprüfung festgestellt, dass die Geländer auf der Anlage zu niedrig seien. Diese müssen erhöht werden. Ein größerer Posten sei, dass die Klärbecken nun auch eine Leiter im Abstand von 15 Metern aufweisen müsse. Auch dies müsse nachgerüstet werden. Insgesamt fallen im Vermögenshaushalt Kosten von 336 300 Euro an. Eine Kreditaufnahme sei nicht vorgesehen. Der Verwaltungshaushalt wird mit einer Summe von 1,05 Millionen Euro angesetzt. Ohne Fragen nahm der Rat den Haushaltsplan an.

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Geschäftsleiter Rudolf Helminger informierte auf Nachfrage von Verbandsrat Olaf Gruß, dass eine Überprüfung nach Mikroplastik im ausgeleiteten Wasser zwischen 10.000 und 15.000 Euro kosten würde. Die Kläranlage wurde aber bereits 1994 mit einem nachgeschalteten Sandfilter ausgestattet. Nach einer Studie, so Helminger, filtern derartige Sandfilter zwischen 95 und 99 Prozent der Partikel aus dem Wasser. „Bei uns dürfte also nicht viel rausgehen,“ betonte er.

Interessant sei, so Helminger, dass sich eine Firma vorgestellt hatte, die multiresistente Keime filtern könne. „Wir haben einen hohen Standard, aber noch keine Möglichkeit multiresistente Keime zu eliminieren,“ sagte er. Große Kläranlagen setzten hierfür eine sehr teure UV-Bestrahlung ein. Diese Firma würde den Keimen mit einer Flüssigkeit zu Leibe rücken. Eine Abwasseruntersuchung mit Feststellung der Keimbelastung wäre sehr interessant. Die Untersuchung würde 2.100 Euro kosten. Loferer begrüßte diesen Vorschlag auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Alle Räte waren mit dieser Untersuchung einverstanden.

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