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Arbeiten in der Pfarrkirche fast beendet

Zu Weihnachten läuten die Siegsdorfer Glocken wieder

Die Michaels-Glocke der Siegsdorfer Pfarrkirche mit neuen Klöppel und der darunterliegenden Marien-Glocke sowie die erneuerten Antriebe und Ketten.
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Die Michaels-Glocke der Siegsdorfer Pfarrkirche mit neuen Klöppel und der darunterliegenden Marien-Glocke sowie die erneuerten Antriebe und Ketten.
  • VonFranz Krammer
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Pünktlich zum Weihnachtsfest läuteten im Turm der Pfarrkirche „Maria Empfängnis“ in Siegsdorf endlich wieder die Kirchenglocken.

Siegsdorf – Seit Aschermittwoch war das Glockenwerk der Pfarrkirche „Maria Empfängnis“ in Siegsdorf wegen der Bauarbeiten am Turm und dringender Reparaturen an den Glocken ausgeschaltet. Allerdings gibt es derzeit nur ein „Kleines Geläute“, weil die größte der vier Glocken im Turm, die Pfarrer Lechner-Glocke aus dem Jahr 1829, noch nicht für den dauerhaften Betrieb vorbereitet werden konnte.

Antrieb der großen Glocke bereitet noch Probleme

Die Fachleute der Glockengießerei Perner aus Passau waren in den Wochen vor Weihnachten fleißig und erneuerten die Aufhängungen, die Antriebe und die gesamte Elektrik des Glockenwerkes sowie die Klöppel aller vier Glocken. Dabei waren der Transport und das Einhängen des über 80 Kilogramm schweren Klöppels der Pfarrer Lechner-Glocke eine knifflige Aufgabe für die Handwerker. Bei der großen Glocke, die mit ihren 150 Zentimeter Durchmesser in der Stimmung E/DIS im sogenannten „Salve-Regina-Geläute“ den Ton angibt, stellten die Arbeiter noch Probleme in den Antrieben fest, die allerdings, bei entsprechender Witterung, in den nächsten Wochen behoben werden. Die Siegsdorfer Gläubigen müssen sich also derzeit mit dem „Dreiklang“ der übrigen Glocken zufriedengeben.

Arbeiten am Turm sind witterungsbedingt eingestellt

Mit der „Marien-Glocke“, der Zwölfuhr-Glocke, in der Stimmung „G“ und der „Michaels-Glocke“ in „B“, die beide im Jahr 1951 zusammen mit einer „Barbara-Glocke“ ihre im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen Vorgänger ersetzten, ist auch die „Herz-Jesu-Glocke“ in der Stimmung F wieder zu hören. Sie ersetzte 1952, um ein besseres Klangbild zu bekommen, die erst ein Jahr zuvor aufgezogene Barbara-Glocke. Die Dachdecker und Zimmerer stellten die Arbeiten am Turm witterungsbedingt leider nicht mehr komplett fertig. Die Handwerker, die im Januar traditionell ihren Betriebsurlaub genießen, erledigen sobald es geht die Restarbeiten. Dann finden auch die drei großen, neu bemalten Zifferblätter der Turmuhr wieder ihren Platz.

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Die Verantwortlichen um Kirchenpfleger Markus Hirtelreiter sind guter Dinge, dass um die Osterzeit dann das volle „Salve-Regina-Geläute erklingt und der Siegsdorfer Kirchturm endlich wieder „Gerüstfrei“ ins Land hinaus grüßt. BS

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