Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Leserforum

Zu viel Lärm an Bahn-Strecke Rosenheim – Salzburg

Zum Artikel „Lärmschutzwände in Bernau“ (erschienen im Lokalteil):

Peter Kasperczyk, Bernau: Die Gemeinderäte in Bernau und Übersee diskutierten ausführlich über die optischen Beeinträchtigungen durch Lärmschutzwände. Die Lärmentwicklung kam dabei zu kurz.

Zwar sagten Bahn-Vertreter, dass es zu keiner Zunahme der Zugzahlen kommen wird, sondern nach 2030 sollten es sogar weniger Züge werden.

Möglich kann das durch den Ausbau und Nutzung der Strecke München – Mühldorf – Freilassing werden. Und Güterzüge mit Flüsterbremsen verursachen weniger Lärm.

Andererseits wurde im Rahmen der Diskussion zum Brenner-Nordzulauf 2019 vom damaligen Verkehrsminister Scheuer in Rosenheim die Studie „Verkehrsentwicklungsszenarien 2050 für den Eisenbahnverkehr auf dem Brenner-Korridor mit Fokus auf den Schienengüterverkehr“ vorgestellt.

Treiber des steigenden Verkehrsaufkommens sind: a) das permanente Wirtschaftswachstum in Deutschland, was sicher auch für die Verbindung Rosenheim – Salzburg gilt. b) die Zunahme des österreichischen Bahnbetriebs über das große deutsche Eck (Salzburg – Rosenheim – Kufstein) mit einer Zunahme von etwa 30 Güterzügen pro Tag. c) die Steigerung des Verkehrs über die italienischen Häfen. Güterzüge sollen künftig bis 740 Meter lang werden, ob die für Übersee geplante 300 Meter lange Lärmschutzwand ausreicht, um den Lärm zu mindern, ist fraglich.

Weiter dürfte der geplante Deutschland-Takt zur Zunahme der Personenzüge auf allen Strecken führen. In den Gemeinden sollten neben der optischen Wirkung auch die mögliche Entwicklung der Lärmbelastung durch steigende Zugzahlen beachtet werden.

Was hilft die schönste Umgebung, wenn es zu laut ist.