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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

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Mit der Show in Egerer

Zirkus Boldini macht wieder Station in Chieming

Zum Stammpublikum gehören die Kinder, die sich mit ihren Schulen während des Unterrichts auch immer öfters am „Mitmach-Zirkus“ beteiligen.
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Zum Stammpublikum gehören die Kinder, die sich mit ihren Schulen während des Unterrichts auch immer öfters am „Mitmach-Zirkus“ beteiligen.

Der Zirkus freut sich auch bei seinem wiederholten Besuch über die Unterstützung im Ort und über die Projekte mit Schulen. Direktor Philipp Frank erzählt aus dem Alltag und der Geschichte des Familienbetriebs.

Von Arno Zandl

Chieming-Seeon – „Schon seit etwa zehn Jahren macht der Zirkus Boldini etwa alle zwei Jahre für ein paar Tage Station und sorgt für Abwechslung in Egerer“, sagt Goriwirt Christian Redenböck, dem die Wiese neben dem Lidl-Markt dort gehört. Miete wird nicht verlangt, stattdessen gibt es einige Freikarten für die täglichen Vorstellungen im Zirkuszelt, in dem bis zu 350 Personen Platz finden können.

Zirkusdirektor Philipp Frank (63) schwärmt von der Unterstützung durch die Anwohner und den Filialleiter des Lidl-Marktes, der flexibel auch mit der Bereitstellung des Parkplatzes hilft. Strom und Wasser für die Zirkusfamilie stellen die Eigentümer der benachbarten Einfamilienhäuser gegen eine Zahlung zur Verfügung.

„Das war diesmal besonders wichtig“, so Frank, „weil unser Notstromaggregat ausgefallen ist und uns die Bereitstellung von Notstrom durch E.ON für wenige Tage sonst knapp 400 Euro gekostet hätte.“ Da der Zirkusdirektor und sein Bruder krankheitsbedingt nachts auf ein Sauerstoffgerät angewiesen sind, ist der Strom auch zur gesundheitlichen Grundversorgung nötig.

Mit der Familie unterwegs

Im Gespräch mit dem Zirkusdirektor wird schnell deutlich, dass der Zirkus sein Leben ist. Es sei der drittälteste Zirkus in Deutschland, dessen Geschichte bis weit in das 19. Jahrhundert zurückreiche. Der Name Boldini wurde von einem italienischen Freund übernommen.

Mit dem derzeit zehnköpfigen Personal, knapp 30 Tieren und einem Zweimast-Zirkuszelt mit einem Durchmesser von etwa zwanzig Metern liegt Boldini unter etwa 400 Zirkussen in Deutschland zu im kleineren Mittelbereich und ist ein reiner Familienbetrieb: Das Personal besteht aus Frank als Direktor, seiner Frau als Managerin und Eigentümerin, seiner Schwiegermutter, seinem Bruder mit Frau und seinen drei Töchtern und zwei Söhnen.

„Zum Zirkus gehören momentan auch sechs Pferde, vier Trampeltiere, fünf Alpakas und drei Lamas“, sagt Frank, und fügt stolz hinzu: „Einige unserer Tiere sind momentan für die Filmreihe ‚Zimmer mit Stall‘, die am Schliersee gedreht wird, ausgeliehen.“

Zum Programm gehören unter anderem fünf „Luftnummern“. Franks Töchter treten in den Wintermonaten bei anderen Zirkussen auf. Dann bezieht der Zirkus Boldini sein Winterquartier auf einem Aussiedlerhof in Armutsham bei Trostberg.

In den Sommermonaten ist der Zirkus im südostbayerischen Raum unterwegs.

Schulprojekte machen allen Spaß

Ab kommendem Mittwoch zieht der Zirkus in die Nähe der Seeoner Grundschule um, wo gleich nach den Pfingstferien ein „Mitmach-Zirkus“ als Projekt mit der Schule geplant ist. Auch in Egerer habe ein solches mit der Nußdorfer Grundschule stattgefunden.

„Die Schüler freuen sich, wenn sie für ein paar Tage in die Zirkuswelt eintauchen dürfen und bei uns zu Jongleuren, Akrobaten und Artisten ausgebildet werden“, sagt der Zirkusdirektor schmunzelnd. Das ziehe auch die Eltern der Schüler an, die ihre Sprösslinge in der Manege sehen wollen. Zudem werde die freie Woche für Trainingseinheiten der Zirkuscrew genutzt.

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