Gremium für "Corporate Identity" für Prien - Ausarbeitung mit neuer PriMa-Chefin

Ziel: Einheitliches Erscheinungsbild

Prien - Die Marktgemeinde will nach außen als eine Einheit auftreten. Das Schlagwort lautet: "Corporate Identity", kurz CI.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Ferienausschuss des Marktgemeinderates beschlossen, einen einheitlichen Auftritt der Kommune mit all ihren Einrichtungen und Betrieben anzustreben. Das Erscheinungsbild ausarbeiten will die Gemeinde zusammen mit Andrea Hübner, der neuen Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH (PriMa), die Anfang Oktober ihren Dienst antritt.

Der Schriftverkehr der Gemeinde, die Typografie der Hinweisschilder, die visuelle Gestaltung von Veröffentlichungen, die Homepage von Prien, das Logo seien, wie SPD-Fraktionssprecher Thomas Ganter im Antrag schreibt, "für sich genommen bestimmt gut gemeint, aber sie folgen keiner gemeinsamen Identität, sprechen daher nicht dieselbe visuelle Sprache". Eine "Corporate Identity" sei insbesondere für eine Tourismusgemeinde wie Prien "heutzutage zwingend erforderlich". Die SPD-Fraktion beantrage aus diesem Grund, dass sich die Marktgemeinde ein einheitliches Erscheinungsbild gibt. Um eine ausführende Agentur zu finden, sollte im nächsten Jahr ein Bieter-Wettbewerb gestartet werden. Die operative Abwicklung sei der PriMa beziehungsweise der Hauptverwaltung im Rathaus zu übertragen.

So weit jedoch wollte der Ferienausschuss nicht gehen. Ein grundsätzliches Bekenntnis zu einem einheitlichen Erscheinungsbild hielt das Gremium - nach einer Diskussion - jetzt für angemessen. Doch der Ausschuss nahm Abstand davon, nun schon Nägel mit Köpfen zu machen und sich etwa, wie von der SPD-Fraktion angeregt, auf einen Bieter-Wettbewerb für die Ermittlung einer Agentur im nächsten Jahr festzulegen. Die Meinung herrschte vor, dass alle weiteren Schritte mit der neuen Geschäftsführerin der PriMa unternommen werrden sollten.

Dritter Bürgermeister Alfred Schelhas (SPD) verwies auf andere Kommunen, die sich schon eine "Corporate Identity" gegeben hätten - und damit sehr gut fahren würden. Zweiter Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster (CSU) - er leitete die Sitzung in Vertretung von Jürgen Seifert - meinte, "alles noch offen zu lassen, bis Frau Hübner kommt". pü

Kommentare