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Betroffene kommen zu Wort

Wortgottesdienst in Unterwössen gedenkt Opfern von sexuellem Missbrauch

  • VonLudwig Flug
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Unter dem Thema „Dem Missbrauch trotzen. Innehalten – Erinnern – Beten“ steht ein Wortgottesdienst am Mittwoch, 23. November, 18 Uhr, in der Pfarrkirche St. Martin.

Unterwössen – Die Deutsche Bischofskonferenz bestimmt, dass alle Diözesen den von Papst Franziskus angeregten und 2018 eingeführten Gedenktag für Opfer von sexuellem Missbrauch alljährlich in besonderer Weise begehen. Die Erzdiözese München Freising mit ihrer Stabsstelle Beratung und Seelsorge für Betroffene von Missbrauch und Gewalt, der Betroffenenbeirat und Generalvikar Christoph Klingan kamen überein, den offiziellen Gedenkgottesdienst in diesem Jahr in St. Martin Unterwössen zu begehen.

Wie in anderen Gemeinden und Städten Bayerns gab es in der Vergangenheit auch in Unterwössen im Chiemgau sexuellen Missbrauch durch einen Priester. Das war unter anderem Anlass, vor wenigen Wochen in der Pfarrkirche St. Martin einen Andachtsraum zu diesem Thema zu weihen. Der Bildhauer Andreas Kuhnlein gestaltete ihn und erinnert auch an das Leid der Opfer.

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Der Wortgottesdienst wird von ehrenamtlichen Unterwössnern, Betroffenen und Dr. Barbara Haselbeck gestaltet. Haslbeck ist katholische Pastoraltheologin und Expertin für den Themenbereich Sexueller Missbrauch und Religiosität an der Universität Regensburg. Mit Wortbeiträgen beteiligen sich die Unterwössner Hermann Minisini, die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Schweinöster und der Bildhauer Andreas Kuhnlein. Musikalisch begleitete die Harfenistin Sigi Meier.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Pfarrheim die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch. Der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, Vertreter des unabhängigen Betroffenenbeirats der Erzdiözese und Ansprechpersonen der Anlaufstelle nehmen daran teil.

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