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Kabarettist kommt in den Chiemgau

Wolfgang Krebs gesteht vor Auftritt in Traunstein: „Ich habe immer wieder Lampenfieber“

Ein Mann mit vielen bekannten Gesichtern: Wolfgang Krebs in seinen drei Rollen als Kini, Edmund Stoiber und Hubert Aiwanger.
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Ein Mann mit vielen bekannten Gesichtern: Wolfgang Krebs in seinen drei Rollen als Kini, Edmund Stoiber und Hubert Aiwanger.
  • VonChristiane Giesen
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Vergelt´s Gott“ heißt das neue Programm des Kabarettisten und Schriftstellers Wolfgang Krebs. mit dem er am Mittwoch, 27. April, um 20 Uhr ins Kulturforum Klosterkirche zu Gast.

Traunstein – „„Traunstein ist eine sehr schöne Stadt, ich war schon ein paar mal dort und freue mich jetzt dort auftreten zu dürfen“, sagt Wolfgang Krebs im Gespräch mit unserer Zeitung über seinen Auftritt.

Fliegende Rollenwechsel

In seiner neuen Show schlüpft er wieder virtuos in die bekannten Erscheinungsbilder und Stimmen aktueller und ehemaliger bayerischer Politiker, denn nach Jahrzehnten der Stille wird der direkte Draht der bayrischen Staatsregierung vom Himmel ins Hofbräuhaus reaktiviert: König Ludwig II. ist seit 2007 Gehei-mer Rat von Petrus – sein direkter irdischer Ansprechpartner Edmund Stoiber.

Der Kini bittet einzelne Kandidaten wie Seehofer, Aiwanger, Söder und Co zum Rapport, die die himmlischen Mächte über die Situation in Bayern informieren – dabei lassen sie irdische Interessen gerne mit einfließen…

Wenn man den Lebenslauf von Wolfgang Krebs nachliest, fällt auf, dass er offensichtlich nicht von Anfang an auf die Bühne wollte. Nach dem Hauptschulabschluss in Seefeld, Landkreis Starnberg, wo er am 1966 geboren wurde, machte er eine Ausbildung zum Postbeamten ausbilden, und war danach auch eineinhalb Jahre als Postbote tätig. „Ich wollte zwar schon immer auf die Bühne, aber meine Eltern waren nicht so begeistert und sagten, ich soll erstmal einen anständigen Beruf“ lernen“, erklärt Krebs. „Auf der Bühne war ich aber bereits mit fünf Jahren, dann beim Schülertheater und der Heimatbühne.“

Erst einmal Radio

Als er beim Arbeitsamt in München nachfragte, wie er seinen Wunsch, Schauspieler zu werden, noch realisieren könnte, rieten die ihm „Machen’s doch erst mal Radio“. Da nahm man ihn wegen seiner modulierfähigen Stimme gerne. Auf dem zweiten Bildungsweg besuchte er die Berufsaufbau- und Berufsoberschule, was er durch Jobs beim Radio finanzierte, indem er Nachrichten las. 1989 wurde ihm dort gesagt, sie bräuchten jemanden für die Werbung. Das war der Beginn.

Krebs wurde sehr erfolgreich bei der Radiowerbung: Fahrräder, Autohäuser, örtliche Molkereien, Möbelhäuser. „So habe ich meine Schüchternheit“ überwunden, sagt Krebs. Eigentlich sei er eher ein zurückhaltender Mensch und Lampenfieber vor Auftritten habe er immer noch.

Durch seine erfolgreichen Werbesendungen wurde er Studioleiter bei Radio Ostallgäu in Kaufbeuren und zwischen 1996 und 2007 leitender Angestellter in der TV-Werbezeiten-Vermarktung bei ProSieben, Sat.1 sowie RTL II. „Eine wunderschöne Aufgabe“, kommentiert Krebs, „bald war ich bekannt wie ein bunter Hund“. Auch im Landkreis Traunstein habe er schon Werbung gemacht, zum Beispiel für eine Schreinerei in Pittenhart und eine Brauerei.

„Bekannt wie ein bunter Hund“

Neben all den Werbearbeiten verfolgte Krebs jedoch konsequent seine Ambitionen als Schauspieler und mehr und mehr als politischer Kabarettist: Heute ist er jeden Morgen in Bayern 1 bei den „Superbayern“ zu hören, und es gibt wohl kaum jemanden, der ihn nicht kennt.

Seit 1994 ist Wolfgang Krebs mit seiner Frau Sylvia verheiratet, die seine macht, ihn häufig bei seinen Auftritten begleitet und unterstützt. Beide haben zwei inzwischen erwachsene Söhne, beide sind studierte Betriebswirte, einer in Berlin, der andere in München.

Einlass zu der Veranstaltung mit Wolfgang Krebs im Kulturforum Klosterkirche am Mittwoch, 27.April, ist um 19 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es unter www.muenchenticket.de. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr.

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