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Kreativwerkstatt öffnet trotz Pandemie

Wössner Regenbogen ist „gebeutelt, aber erfolgreich“

  • VonLudwig Flug
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Die Vorsitzende des Wössner Regenbogens, Adelheid Meirer, sieht den Verein „von der Corona Pandemie gebeutelt“. Dennoch gab es gute Arbeit in den einzelnen Bereichen.

Unterwössen – Die Aufgaben des Regenbogens sind vielfältig. Sie gehen von Familien- und Mütterzentren sowie Kinderkrippen, über Betreuungen an Schulen und in den Ferien, bis hin zur Leitung von Jugend- und Seniorentreffs.

Im Rückblick auf das Jahr 2020 berichtete Meirer, dass viele Veranstaltungen ausfielen. Der Kinderfasching, das Feriencamp im Sommer und die Bücherstube fanden allerdings statt. Dieser vierwöchige Verkauf von gebrauchten Büchern soll zukünftig an die Stelle des Bücherflohmarktes treten. Die Spielstube, Krippe und Mittagsbetreuung sind in Betrieb. Im Schnitt betreut der Regenbogen dort täglich 18 Kinder. Die Mitgliederzahl des Vereins liegt wie bisher bei circa 240 Mitgliedern.

Kassierin Constanze Lüssow berichtete von dem Umsatz des Vereins und nannte den Gewandladen als wichtigen Beitragenden von Geldmitteln. Auch ist der Regenbogen auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Allein im Mütterzentrum leisteten 23 Mitarbeitende insgesamt 1872 Stunden als Ehrenamt, so Meirer. Trotz der geringeren Einnahmen erhöht der Regenbogen die Kostenbeiträge für die Eltern nicht, sind sich Meirer und Lüssow einig. Letztere verdeutlichte, der Regenbogen sei nur möglich, „weil wir die Unterstützung der Gemeinde und der Unterwössner Bürger haben“.

Um wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, stellte Lüssow Antragsverfahren für die Förderungen in Festanstellung mit 15 Stunden die Woche.

Organisation unterstützt Gemeinde bei dringenden Aufgaben

„Wenn es den Wössner Regenbogen nicht gäbe, hätte die Gemeinde Unterwössen einen viel größeren Aufwand. Das ist uns allzeit bewusst und wir wissen eure Arbeit sehr zu schätzen“, begründete Bürgermeister Ludwig Entfellner das Engagement der Gemeinde für den Regenbogen. Das Projekt Lebenshilfe steht vor der Fertigstellung, sagte er. Von dort kommt zukünftig das Essen für Mittagsbetreuung, Kindergarten und die offene Ganztagsschule.

Diesbezüglich rief Meirer auf, sich Gedanken über die Preisgestaltung für die Mittagsmahlzeiten zu machen, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Während sozialhilfebeziehende Eltern die Kosten für das Mittagessen der Kinder erstattet bekämen, müssten Eltern, deren Einkünfte nur geringfügig darüber liegen, den Betrag für das Essen vollständig selbst bezahlen.

Der Bürgermeister berichtete, wie die Achentalgemeinden und Reit im Winkl ein Seniorenkonzept entwickeln und wie mit Herausforderungen umgegangen wurde. Dann blickte Meirer in die Zukunft auf das Sommerferiencamp für 14 Kinder. Das Ferienprogramm ist teilweise möglich, unter anderem deshalb, weil die dort engagierten Nachbarvereine ebenfalls Schwierigkeiten haben.

Zuletzt lud Meirer in die neue Kreativwerkstatt ein, die in die Räume neben dem Wössner Treff einzieht: „Wir bieten die Räume kostenlos an, sie für kreative Zwecke zu nutzen. Das Herbstprogramm ist mit Blick auf die ungewisse Pandemielage ungewiss.“

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Für Peter Best, einen langjährigen Betreuer von 19 Mittelschülern in der offenen Ganztagsschule, wurde eine Nachfolgerin gefunden. Er verließ den Regenbogen, um das Projekt der Inobhutnahmestelle in Reit im Winkl zu leiten.

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