Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Und abends immer ein Busserl

Wirtsehepaar Sigi und Rosa Hofstetter aus Schleching feiert Diamantene Hochzeit

Bürgermeister Josef Loferer gratuliert Rosi und Sigi Hofstetter zur Diamantenen Hochzeit.
+
Bürgermeister Josef Loferer gratuliert Rosi und Sigi Hofstetter zur Diamantenen Hochzeit.
  • VonSybilla Wunderlich
    schließen

Die Diamantene Hochzeit ist wirklich ein besonderer Festtag. Sigi und Rosi Hofstetter aus Schleching konnten ihn jetzt stolz begehen. Beide sind weit über den Chiemgau bekannt als Wirte des Gasthofs Geigelstein.

Schleching – Gern erinnert sich das Jubelpaar, wie man sich kennengelernt hatte. Der Schlechinger Sigi Hofstetter hat in Rosenheim den Beruf des Metzgers gelernt und hatte 1960 einen Betriebsunfall. In seinem Krankenstand ging er öfter mit seinem Hund am Zeller See spazieren. Dort hat er dann seine Rosi bei Kaffee und Kuchen kennengelernt, denn sie arbeitete als Bedienung „beim Birner“ gegenüber. Dort hat sie auch gewohnt, und der Sigi hat sie immer zum Tanzen abgeholt. 1962 wurde in Raiten in der Kirche Maria zu den sieben Linden geheiratet.

Über 50 Jahre Privates und Geschäftliches miteinander geteilt

Seit 95 Jahren ist der Gasthof Geigelstein in Besitz der Familie Hofstetter. Josef Hofstetter, der Vater von Sigi, hatte ihn 1927 gekauft. Sein Sohn Sigi und Schwiegertochter Rosa haben ihn im Jahr der Heirat übernommen. „Das war oft nicht einfach“,wie die beliebten Wirtsleute gestehen. Aber sie haben es geschafft über 50 Jahre lang das Private und das Geschäftliche miteinander zu teilen. Da sei äußerste Disziplin, Vernunft, gegenseitiges Vertrauen und Nachsicht sowie die Liebe zum Beruf sehr wichtig gewesen, wie die beiden erzählen. Ihre drei Kinder, Sissi, Bärbel und Toni, hätten ihnen sehr viel Halt für ein gutes Zusammenleben gegeben. Heute genießt das Ehepaar ihre vier Enkel und ist stolz auf ihre sechs Urenkel.

+++ Das könnte Sie auch interessieren: OVB-Themenseite Schleching +++

Kraft geschöpft für ihr Berufs- und Familienleben haben sie an ihrem freien Tag in der Natur und in den Bergen. „Davon haben wir dann die ganze Woche gezehrt“ berichtet Sigi Hofstetter.

Der Gasthof wurde vor rund 150 Jahren das erste Mal urkundlich erwähnt, seit 1900 hat er sechs Mal den Besitzer gewechselt, bis er dann in die Hände der Familie Hofstätter kam und von Sigi und Rosa zu seiner heutigen Bekanntheit geführt wurde. Inzwischen hat Sohn Toni mit seiner Frau den Gasthof übernommen und sie führen ihn in der Familientradition weiter.

Differenzen schnell bereinigt

Auf die Frage „Was ist das Geheimnis zum Funktionieren einer so langen Ehe?“, antwortet Sigi bestimmt: „Differenzen des Tages wurden nie mit in das Schlafzimmer genommen.“ Vorm Schlafengehen sei immer gesagt worden: „Samma wieder gut.“ Mit „einem Schluckerl Roten und einem Busserl konnten beide gut einschlafen. Bürgermeister Josef Loferer kam am Morgen des Festtags als erster Gratulant mit einem Geschenk vorbei. Gemütlich in der Küche erinnerte man sich bei einem Glas Sekt an alte Zeten. Gefeiert wurde der Ehrentag mit der ganzen Familie beim Schwiegersohn auf der Hindenburghütte.

Mehr zum Thema

Kommentare