Wirt vom Gasthaus Weingarten in Rimsting über TV-Auftritt: „Das war ganz okay“

Diana und Tobias Hartmann, die Wirte des „Weingarten“ in Rimsting, haben bei der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ trotz geringer Punktzahl gern mitgemacht.
+
Diana und Tobias Hartmann, die Wirte des „Weingarten“ in Rimsting, haben bei der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ trotz geringer Punktzahl gern mitgemacht.

Diana und Tobias Hartmann schneiden in der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ auf Kabel eins nicht ganz so gut ab. Trotz eines „Leichtsinnsfehlers“ im Service sind sie zufrieden.

Rimsting – Die Wirte des Gasthauses Weingarten sind mit ihrem Auftritt in der TV-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ auf Kabel eins, ganz zufrieden. „Das war schon ganz okay, die Kritik war völlig berechtigt“, sagte Tobias Hartmann der Chiemgau-Zeitung nach der Sendung. Er betreibt zusammen mit seiner Frau Diana Hartmann das Gasthaus Weingarten in Rimsting. Er kümmert sich um den Service, sie steht in der Küche am Herd.

Bei dem Kochwettbewerb sind in dieser Woche fünf Wirte aus dem Chiemgau an der Reihe. „Bei der Wildschweinlende habe ich einen Leichtsinnsfehler begangen und nicht nach der gewünschten Garstufe des Fleisches gefragt“, gesteht Hartmann. Prompt fand der Testesser das Fleisch zu rosa. „Das war absolut in Ordnung, da hätte ich vorher fragen müssen“, erklärte Hartmann. Er sei durch die Kameras halt doch ein wenig verunsichert gewesen. Kritk gab es auch am Aussehen der Mahlzeiten: „Kein Essen sieht gut aus auf blauen Tellern“, konstatierte Moderator Mike Süsser.

So hat es für Hartmanns dann insgesamt nur zu 30 Punkten gereicht. Ein Sieg ist deshalb schon jetzt nicht mehr möglich. „Gewinnen? Das wird leider nix mehr“, stellt Hartmann fest.

In der Folge, die am Montag ausgestrahlt wurde, hatten Junior-Gastgeber Fabian Eiben und sein Koch Christian Amtmann gut vorgelegt und 35 von 40 möglichen Punkten geholt.

Mit ihrem Auftritt in der Sendung sind die Hartmanns trotzdem ganz zufrieden. „Da mitzumachen, bringt sicher etwas, die Popularität der Sendung ist doch der Grund, warum man so etwas mitmacht“, so Hartmann. „Bei 400 Plätzen inen und außen kann man eben das Spitzenniveau nicht immer halten.“

Als nächster Gasthof ist am Mittwochabend der Schellenberg in Bergen dran. Hier waren die Hartmanns Testesser. Und wie hat sich der Wirt Korbinian Mayer geschlagen. „Mein Eindruck war eher gemischt. Die haben ja gerade erst angefangen und versuchen halt ihren Weg zu finden und werden ihn auch irgendwann finden“, erklärt Hartmann ganz kollegial. mt

Kommentare