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Drohneneinsatz bei Polizei und Bergwacht

Wird eine suizidale Person vermisst, kommt immer häufiger modernste Technologie zum Einsatz

Erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte: Links das Bild der Wärmebildkamera, rechts das Echtbild auf dem Bildschirm im Bus der Technikgruppe, live verfolgt werden können.
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Erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte: Links das Bild der Wärmebildkamera, rechts das Echtbild auf dem Bildschirm im Bus der Technikgruppe, live verfolgt werden können.

Wenn ein psychisch aus dem Lot gekommener Mensch vermisst wird, entscheiden oft Sekunden über Leben und Tod – und die richtigen Einsatzmittel. Den Umgang damit übten nun die Bergwacht Grassau, eine Hundeführerin der Bergwacht Marquartstein, die Polizeiinspektion Grassau, die Technikgruppe der Bergwacht und das Drohnenteam der Grenzpolizeiinspektion Piding.

Grassau – Eine gemeinsame Übung von Polizei und Bergwacht fand kürzlich im Dienstgebiet der Bergwacht Grassau statt.

Anspruchsvoller Einsatz simuliert

An der Übung beteiligten sich neben der Bergwacht Grassau und der Polizeiinspektion Grassau auch die LKLD (Lokalisation, Kommunikation, Lagedarstellung, Dokumentation) Technikgruppe der Bergwacht Chiemgau mit ihrem Technikbus und ein Drohnenteam der Grenzpolizeiinspektion Piding sowie eine Hundeführerin der Bergwacht Marquartstein.

Kommunikation als Schlüsselelement

Eine vermisste Person mit suizidalen Absichten war das Übungsszenario, das Erster Polizeihauptkommissar Daniel Wagner, Dienststellenleiter der Polizei Grassau, den Übungsteilnehmern vorstellte. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Organisationen zu trainieren, insbesondere die Kommunikation innerhalb der jeweiligen Einsatzleitungen.

Rettung mithilfe einer App

Zusätzlich versuchte die Bergwacht anhand des neuen Instruments ELA Alpin eine andere Herangehensweise an eine solche Vermisstensuche. Dabei handelt es sich um eine von der Bergwacht Bayern in Zusammenarbeit mit der Firma 3D RealityMaps entwickelte Web-Anwendung mit App, die neben diverser Kartendarstellungen eine permanente Ortung der Einsatzkräfte ermöglicht und somit bei der Suchstrategie enorm unterstützen kann.

Sepp Rier (Mitte) von der Bergwacht und Polizeihauptmeister Andreas Schnaiter (rechts) koordinieren mit Kollegen den Suchkorridor der Mannschaften.

Polizeihauptmeister Andreas Schnaiter als Einsatzleiter seitens der Polizei und Sepp Rier als Einsatzleiter bei der Bergwacht koordinierten in der gemeinsamen Einsatzleitung bei der Bergwacht Grassau ihre Einsatzkräfte und standen in ständigem Austausch.

Modernste Technik für die Mannschaft

Die Lagedarstellung und die Kartenübersicht mit den eingesetzten Suchmannschaften waren dabei äußerst hilfreich. Im Rahmen der Übung präsentierten Technikgruppe und Polizei ihre Drohnen. Alex Beaury von der Bergwacht und Polizei Obermeister Marco Leuser berichteten über die Möglichkeiten der Hightech-Fluggeräte, die eine Echtbild-, eine Wärmebild- und eine Zoom-Kamera an Bord haben. Nachdem die „gesuchte“ Person schließlich am Chiemseeblick gefunden wurde fand die Übung mit der Übungsnachbesprechung in den Räumen der Bergwacht Grassau ihr Ende.

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