LBV-Ortsgruppe Engelsberg

Winterfütterung für Vögel hat im Umweltgarten Übersee begonnen

Damit die heimischen Vögel gut über den Winter kommen, bereiten (von links) Walter Gründl und Alexander Jakubus von der LBV-Ortsgruppe Engelsberg die Futterstelle vor.
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Damit die heimischen Vögel gut über den Winter kommen, bereiten (von links) Walter Gründl und Alexander Jakubus von der LBV-Ortsgruppe Engelsberg die Futterstelle vor.

Die LBV-Ortsgruppe Engelsberg sichert an der Umweltstation Wiesmühl in Übersee die Nahrungsgrundlage heimischer Vögel und informiert. Je vielfältiger das Futter, umso mehr Vogelarten können am Futterhaus beobachtet werden.

Übersee – Es ist wieder soweit, die Winterfütterung an der Umweltstation Wiesmühl vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Übersee hat begonnen. Mit Unterstützung von Alexander Jakobus hat Walter Gründl, Vorsitzender der LBV-Ortsgruppe Engelsberg die Muster-Vogelfutterstation im Umweltgarten Wiesmühl in Betrieb genommen.

Angebot wird von vielen Arten angenommen

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die Vogelfütterung sinnvoll sei und der Vogelwelt tatsächlich nütze. Vor allem im Winter, wenn die Sämereien und Beeren knapper werden, bieten die Futterstellen wertvolle Nahrung für die heimische Vogelwelt. Selbst Wintergäste aus dem Norden und Arten, die sonst kaum in Gärten kommen, nehmen das Angebot an.

Auf Qualität der Futtermischung achten

Je vielfältiger das Futter, umso mehr Vogelarten können am Futterhaus beobachtet werden. Weichfutterfresser wie beispielsweise Amsel, Drossel und Rotkehlchen mögen gerne Äpfel, Rosinen oder Getreideflocken, Meisen und Sperlinge lieben Erdnüsse, Sonnenblumenkerne und Fettfutter. Bei der Beschaffung ist auf die Qualität der Futtermischung zu achten, denn eine optimale Nährwertbilanz mit richtigem Ölanteil sowie eine Garantie für Ambrosia-freie Mischungen sind sehr wichtig.

Futterstelle regelmäßig ausfegen

Entscheidend an der Futterstelle ist, dass das Futter trocken bleibt und kein Vogelkot hineingelangt, denn so können für Vögel lebensgefährliche Krankheitserreger übertragen werden. Vorsorglich sollte die Futterstelle regelmäßig ausgefegt oder abgekratzt sowie gelegentlich mit heißem Wasser gereinigt werden. Wenn kranke oder tote Vögel gefunden werden, muss die Fütterung sofort einstellen und die Futterstelle desinfiziert werden.

Viele Vogelarten fressen gerne Beeren und Obst, daher soll beim Pflanzen heimischen Sträucher und Bäume den Vorzug gegeben werden. Körnerfressern wie den Finken ist sehr damit gedient, wenn samentragende Pflanzen als Winternahrung in den Gärten bleiben und erst mit dem „Frühjahrsputz“ Ordnung geschaffen wird. Häufig sind es kleine Maßnahmen, die große Wirkung zeigen. Die LBV-Umweltstation bietet online weitere Infos rund um das Thema Vogelfütterung.

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