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125 Jahre Markterhebung

Wie Prien mit seinen Warenmärkten eine jahrhundertealte Tradition lebendig hält

Auch historisches Handwerk wie die Federkielstickerei – hier Franz Stelzer aus Rosenheim bei der Arbeit –wird am kommenden Wochende auf dem Priener Marktplatz präsentiert.
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Auch historisches Handwerk wie die Federkielstickerei – hier Franz Stelzer aus Rosenheim bei der Arbeit –wird am kommenden Wochende auf dem Priener Marktplatz präsentiert.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Historische Handwerkskunst und Waren aller Art auf dem Priener Marktplatz: Im Ortszentrum wird am Samstag, 25., und Sonntag, 26. Juni, ein großer historischer Trachten-, Waren- und Handwerkermarkt präsentiert.

Prien – Schon seit Jahrhunderten werden in Prien regelmäßig Warenmärkte abgehalten, wie es in den Ortschroniken dokumentiert ist. Fest etabliert haben sich – nicht zuletzt durch die Markterhebung Priens durch Bayerns Prinzregenten Luitpold im Jahr 1897 – im Frühjahr der Josefi-Markt, dann der Sommer-Markt und im Herbst der Kathrein-Markt. Bei diesen Märkten präsentieren sich die Fieranten im Fußgängerbereich, vor dem Heimatmuseum sowie in der Schul- und Höhenbergstraße. Weitere Märkte im Priener Ortszentrum wie freitags der Grüne Markt aber auch am See auf den Schären – wie zuletzt am Wochenende mit dem Töpfermarkt – vervollständigen das Angebot der Gemeinde.

Ein besonderer, zweitägiger Markt wird am Fest-Wochenende anlässlich des Markterhebungs-Jubiläums am Samstag, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni, veranstaltet.

Partnerkommunen machen auch mit

Eigentlich sind es gleich drei verschiedene Märkte am kommenden Wochenende, wenn am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr Ausstellungen, Unterhaltung, Vorführungen und Verkauf angeboten werden.

Der herkömmliche Warenmarkt wird als normaler Sommer-Markt organisiert und bei diesem gibt es das entsprechende Allerlei inklusive kulinarischer Genüsse.

Innerhalb des Warenmarktes wird auf dem Platz zwischen Kronast-Haus und Heimatmuseum ein spezieller Bereich mit Angeboten der Ortsvereine sowie aus den Priener Partnerkommunen Graulhet (Frankreich) und Valdagno (Italien) eingerichtet.

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Wie Klaus Dingler von der Rathaus-Verwaltung mitteilte, hat der Aufbau der Hütten bereits begonnen. Mit dabei sind unter anderem Kneipp-Verein, Gebirgsschützenkompanie, Sudetendeutsche Landsmannschaft, Obst- und Gartenbauverein, Imkerverein, Bürgerhilfeverein, Sportfischereiverein Prien und die Gemeinschaft der Gewerbetreibenden „PrienPartner“.

Passend zum Marktgeschehen gibt es auch kulturelle und sportliche Einlagen: So werden Mitglieder des Priener Radfahrvereins mit historischen Rädern unterwegs sein, die Tanzschule Ziegler und die Musikschule Prien planen Tanz- und Musik-Auftritte und Volksmusikpfleger Ernst Schusser lädt mit weiteren Sängern zum Moritaten- und Bänkel-Singen ein.

30 Aussteller in der Ortsmitte

Walter Weinzierl, Ehrenvorsitzender des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes hat schon viele Handwerker- und Trachtenmärkte im Landkreis Rosenheim organisiert, unter anderem auch vor fünf Jahren beim Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbandes in Prien-Atzing. Rund 30 Aussteller, unter ihnen Drechsler, Federkielsticker, Hirschhornschnitzer, Goldschmiede, Schuhmacher, Zimmerer, Handspinnerinnen oder Wildbartbinder geben sich in den Räumlichkeiten des Chiemseesaales, im Haus des Gastes, auf dessen Vorplätzen und auch noch in der Bahnhofstraße ein Stelldichein. Besucher können damit auf anschauliche Weise handwerkliche Fähigkeiten kennenlernen oder sich über Haarschmuck, Klosterarbeiten oder Trachtenbekleidung informieren.

Ausgesucht gute Qualität der Angebote

„Prien ist bekannt für seine alljährlichen Trachtenmärkte im König-Ludwig-Saal und für die ausgesucht gute Qualität der Angebote“, so Weinzierl. „Gerade nach den über zwei Jahre dauernden Einschränkungen durch Corona wollen sich Mann oder Frau wieder überlegen, ob sie sich passend zu ihrer Tracht von Kopf bis Fuß was Neues leisten könnten. Wer so denkt, der ist an den Markttagen bei uns genau richtig.“

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