Wie geht’s weiter mit dem Seniorenbeirat?

Traunstein – „Der Seniorenbeirat ist eine wichtige Institution der Großen Kreisstadt Traunstein.

Ich schätze dessen Arbeit sehr und bin optimistisch, dass wir nach einem holprigen Start nun einen gut aufgestellten und handlungsfähigen Seniorenbeirat haben werden.“

Mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer den bisherigen Vorstand sowie Seniorenreferentin Isabelle Thaler, die er zu einem Austausch ins Rathaus eingeladen hatte. Der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden Horst Trüdinger, dem Zweiten Vorsitzenden Ernst Schropp und der Schriftführerin Ingrid Buschold, war vor einigen Wochen zurückgetreten, nachdem es massive Probleme mit einem Mitglied des Gremiums gegeben hatte. Das Mitglied hatte den Vorsitzenden sowie den Seniorenbeirat als Ganzes seit der konstituierenden Sitzung im Juli massiv und wiederholt verunglimpft und beleidigt. Dies führte dazu, dass der Vorstand sowie Seniorenreferentin Thaler, welche im ständigen Austausch miteinander waren, den Oberbürgermeister darum baten, den „Querulanten“ zum Rücktritt aufzufordern. Dieser Bitte entsprach Oberbürgermeister Hümmer und der Betreffende trat nach der Aufforderung des Rathauschefs zurück. Im Gespräch erfolgte nun die Suche nach Auswegen aus der Misere, der Bogen in die Zukunft wurde geschlagen. Anklang fand die Idee von Thaler, die Satzung des Seniorenbeirats zu ändern, um Situationen wie diese künftig zu vermeiden.

Eine Änderung der Satzung müsse vom Stadtrat beschlossen werden. Zudem soll es in Zukunft vor jeder Sitzung des Seniorenbeirats ein Treffen zwischen dem Vorstand, dem Oberbürgermeister und der Seniorenreferentin geben. Hümmer sicherte den anwesenden Seniorenbeiräten weiterhin Unterstützung zu. Außerdem werde er persönlich zur nächsten ordentlichen Sitzung am Mittwoch, 11. November, einladen und eine Neuwahl des Vorstandes veranlassen. Einigkeit herrschte darüber, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, insbesondere mit der Seniorenbeauftragten Eva Schneider, sehr gut sei.

Hümmer sagte: „Ich bin sehr froh, dass dieses Gespräch zustande kam. Wir haben uns in sehr harmonischer Atmosphäre konstruktiv und vertrauensvoll ausgetauscht. Wir werden diesen Weg fortsetzen und in Zukunft noch mehr miteinander kommunizieren.“

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