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Stillstand während der Pandmie-Zeit

Wie der Sportverein Unterwössen die Corona-Jahre unbeschadet hinter sich brachte

Die Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportbunds, Claudia Daxenberger (rechts), ehrte Sepp Brandstetter (Mitte) für herausragende Verdienste. Vorstand Philipp Weißenbacher erhielt hohe Anerkennung für seine Leistung im Ehrenamt.
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Die Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportbunds, Claudia Daxenberger (rechts), ehrte Sepp Brandstetter (Mitte) für herausragende Verdienste. Vorstand Philipp Weißenbacher erhielt hohe Anerkennung für seine Leistung im Ehrenamt.
  • VonLudwig Flug
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Auch für den Sportverein Unterwössen waren die vergangenen Pandemie-Jahre hart. Aber die Gemeinschaft hat sich nicht unterkriegen lassen und die Corona-Zeit sinnvoll genutzt.

Unterwössen – Schwer zu kämpfen hatte der Sportverein Unterwössen in den vergangenen drei Jahren unter der Pandemie. Das zeigte die Jahreshauptversammlung im Clubraum am Sportplatz. Jetzt blickt der Verein zuversichtlich in die Zukunft und plant in diesem Jahr, die Gemeinschaft zu beleben und seine Mitglieder zu mobilisieren.

Zwei Jahre ohne Skibetrieb

Vorstand Philipp Weißenbacher blickte zurück auf drei Vereinsjahre, die wesentlich von der Pandemie beeinflusst waren. Drei Jahre lang gab es keine Jahreshauptversammlung. Der jüngste Hochgernlauf und der jüngste Wössner Halbmarathon fanden 2019 statt.

Flutlichtanlage erneuern

Zwei Jahre stand der Skilift am Balsberg still, während die Kosten weiterliefen. Die Pandemiezeit nutzten die Fußballer, das Clubheim beim Stadion zu renovieren. „Das haben sie wunderbar hingebracht“, sagte Vorstand Philipp Weißenbacher. Auf Anregung des Fußballtrainers wird derzeit die in die Jahre gekommene Flutlichtanlage erneuert.

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Vier Masten mit acht Strahlern ersetzen die alte Anlage, mit 42.000 Euro schlägt dies zu Buche, jedoch größtenteils gefördert vom Bund. Auch die Gemeinde Unterwössen 22.000 Euro, 8000 Euro muss der Verein selbst schultern.

Kassierer Stefan Fuchs verzeichnete eine ausgeglichene Kasse, warnte jedoch: „Wir kommen jedes Jahr über die Runden, aber mit Ach und Krach. Wir müssen sehen, wie wir das zukünftig anpacken.“

Lob für Kinder-und Jugendarbeit

Im Ehrenamt und gerade im Sport sah Unterwössens Bürgermeister Ludwig Entfellner zurückliegend schwere Zeiten. Diese sah er erfolgreich überwunden. Großes Lob gab er für die Kinder- und Jugendarbeit. Darin sieht er einen „riesigen Schatz für eine Gemeinde“.

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Die Infrastruktur für die Jugendarbeit sei Aufgabe der Gemeinde und diese oft Thema im Gemeinderat. Doch im Ergebnis fand Entfellner: „Immer wenn der Sportverein etwas braucht, dann erbringt er damit auch etwas. Deshalb habt ihr bei uns in der Gemeinde einen guten Stand.“

Schule des Lebens

Die Landessportbund-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger bedauerte, dass trotz aller Anstrengungen viele Vereine massive Mitgliederverluste gerade bei Kindern und Jugendlichen erlitten. „Deshalb mein Kompliment, dass ihr zusammenhaltet und eine neue Vorstandsmannschaft gefunden habt.

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Ein Sportverein ist die Schule des Lebens: Es ist manchmal haarsträubend, dass Kinder in der fünften Klasse keinen Purzelbaum oder balancieren können. Kinder aus den Sportvereinen können das in der ersten Klasse.“

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