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Von Träumen und der Realität

Wer die Ballkönige bei der Abschlussfeier der Priener Franziska-Hager-Mittelschule geworden sind

Rektor Marcus Hübl (stehend rechts) und sein Stellvertreter Wolfgang Hutzler (stehend links) ehrten die Jahrgangsbesten: Georg Voggenauer, Benedikt Ammer, Felix Schneider (hinten von links), Veronika Anner, Alicia Wolf, Lea Krnjak, Christina Praßberger, Sophie Müller und Lucy Boss (vorne von links).
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Rektor Marcus Hübl (stehend rechts) und sein Stellvertreter Wolfgang Hutzler (stehend links) ehrten die Jahrgangsbesten: Georg Voggenauer, Benedikt Ammer, Felix Schneider (hinten von links), Veronika Anner, Alicia Wolf, Lea Krnjak, Christina Praßberger, Sophie Müller und Lucy Boss (vorne von links).

79 junge Damen und Herren hat die Franziska-Hager-Mittelschule in einer großen Entlassfeier mit Abschlussball im König-Ludwig-Saal in den nächsten Lebensabschnitt entlassen. Alle Absolventen haben eine berufliche Perspektive und viele Träume.

Prien – „Träume zu haben ist wichtig im Leben. Denn mit Träumen sind häufig auch Lebensziele verbunden, die wir, motiviert und mit Elan angehen, um sie im Idealfall im Laufe unseres Lebens wahrzumachen.“ So nahm Schulleiter Marcus Hübl in der Abschlussfeier der Priener Franziska-Hager-Mittelschule Bezug auf das Lied „A Million Dreams“ von Pink. Denn das wurde von den Schülersprecherinnen Isabella Funk und Hanna Schlosser zum Einstieg in die Feierlichkeiten vorgetragen.

Eine Million Träume und das wahre Leben

Hübl zeigte auch ein paar zu Papier gebrachte Schülerträume. Zu denen gehören neben einer glücklichen Beziehung, einem eigenen Zuhause und ausreichend Geld auch der Wunsch nach dem Traumberuf oder ein Flug mit dem Gleitschirm über die amerikanischen Berge.

Hübl wies aber darauf hin, dass im Unterschied zum Beginn der Schulzeit, als vor allem Eltern und Lehrkräfte einen großen Teil der Verantwortung für die Schüler übernommen hätten, zukünftig sie selbst aufgefordert sind, die Verantwortung für das Leben zu übernehmen. Einen Traum zu haben sei eine Sache – ihn zu verwirklichen und umzusetzen verlange aber einiges mehr, so Hübl weiter. Er wisse aber auch, „dass alle das notwendige Rüstzeug wie Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, aber auch die Fähigkeit genau zuzuhören und auf die Erfahrungen anderer aufzubauen mitbekommen haben.“

Er dankte dafür stellvertretend für das Kollegium den Klassleitern Andrea Fischer, Bianka Strahberger, Georg Leidel, Thomas Konrad und Stefan Seidel sowie dem Team der Praxisklasse mit Andreas Zintl und Birte Andersson, die sich intensiv und hochengagiert für jeden einzelnen Schützling eingesetzt hätten. Mit dem Zitat von Walt Disney „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen“ wünschte er seinen Entlassschülern, dass diese Träume in Erfüllung gingen.

Für ein kurzweiliges Programm sorgten auch die Schüler selbst mit Plattlereinlagen, ein von den Klassleitern mit viel Augenzwinkern zusammengestelltes Video über die letzten Jahre oder ein sehr ansprechender Rückblick der drei Schülersprecher Hanna Schlosser, Isabella Funk und Daniel Hellmann. Hierbei griffen sie mit viel Humor einige Vorkommnisse der vergangenen Jahre auf und bedankten sich bei allen Klassleitern und den Eltern, die sie in den letzten Monaten mitgetragen hätten.

Im Namen der anwesenden Bürgermeister gratulierte die stellvertretende Mittelschulverbandsvorsitzende Irene Biebl-Daiber zu den erzielten Schulabschlüssen. Sie betonte, dass viele Eltern und Lehrer während der Schulzeit und in der Prüfungsphase mit den Schülern mitgefiebert hätten, jetzt aber alle aufatmen und durchschnaufen könnten. Sie wünschte den Schülern auf dem weiteren Lebensweg alles Gute und einen unvergesslichen Abend.

Auch die Elternbeiratsvorsitzende Kathleen Schulz erinnerte in ihrer Ansprache noch einmal an die überstandene Zeit des Homeschoolings, die in diesem Schuljahr glücklicherweise ausgesetzt war.

Jahrgangsbeste ausgezeichnet

Viele hätten die Ziele erreicht, die sie sich gesteckt hätten, weshalb jetzt auch eine Zeit des Feierns gerechtfertigt sei.

Rektor Hübl hatte schließlich noch die angenehme Aufgabe, die Jahrgangsbesten auszuzeichnen. Er war sichtlich stolz darauf mitzuteilen, dass alle Schüler eine Perspektive haben. 65 Schüler und somit 83 Prozent beginnen eine Ausbildung, elf Schüler besuchen eine weiterführende Schule und zwei absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Von 76 Teilnehmern hätten 65 die Quali-Prüfung bestanden. Alle 27 jungen Damen und Männer aus der M 10 hätten den mittleren Schulabschluss geschafft, freute sich Rektor Hübl.

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Als Jahrgangsbeste wurden ausgezeichnet: aus der M10 Lea Krnjak aus Bernau (Notenschnitt: 1,4), Alicia Wolf (Eggstätt), Benedikt Ammer und Felix Schneider (beide Prien, alle mit 1,7). Die besten Abschlüsse der Neuntklassler schafften Christina Praßberger (Bernau mit 1,5), Lucy Boss (Prien, 1,7), Sophie Müller (Eggstätt) und Georg Voggenauer (Frasdorf, beide 2,0). Den besten Abschluss in der Praxisklasse schaffte Veronika Anner aus Aschau mit einem Notenschnitt von 2,2.

Taktgefühl gefragt bei der letzten Prüfung

Eine letzte Prüfung hatten die Absolventen nach der Zeugnisverleihung noch zu bestehen. Sie mussten zeigen, was sie im Tanzkurs der „Tanzschule Wangler“ gelernt hatten. Dass bei Walzer, Salsa, Cha Cha Cha oder Disco-Fox nicht jeder Schritt perfekt gelang, war wohl auch der Aufregung geschuldet. Die legte sich jedoch schnell, als die offizielle Feier in ein langes Abschlussfest mündete. Zum krönenden Abschluss wurde mit Anna Reiter und Daniel Hellmann auch noch die Ballkönigin und der Ballkönig gewählt.

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