Wenn ein Stern vom Himmel fällt

Bei den Stückendes Chiemsee-Kasperlswerden die Kinder immer wieder eingebunden und helfen dem Kasperl, Probleme zu lösen. Stephan Mikat

Prien – „Ja, jetzt geht‘s endlich los!“ Gespannt haben die Kinder bei der Premiere des neuesten Stücks „Kasperl & die rote Nase“ im gut gefüllten Chiemsee Saal auf den Chiemsee-Kasperl gewartet.

Der musste erst einmal durch gemeinsames Klatschen und Trampeln aufgeweckt werden.

Im neuesten Stück von Chiemsee-Kasperl Stephan Mikat fällt ein kleiner Stern vom Himmel – direkt auf Kasperls Nase. Von seinen jungen Zuschauern erntet er viel Mitgefühl, denn das tut natürlich ganz schön weh.

Jetzt muss der Stern irgendwie wieder an seinen Platz im Himmel zurück gebracht werden. Kasperl und Sepperl suchen Rat beim König, der sich gerade für seinen Fernsehauftritt bei „The Voice Kids“ vorbereitet. Gemeinsam mit den Kindern übt der König lautstark im Chor die Lieder, die er selbst vorsingen will.

Außerdem hat der König eine Mausefalle aufgestellt, um den (im Kasperltheater obligatorischen) bösen Räuber daran zu hindern, seinen Lieblingspudding zu stehlen. In der Falle bleibt aber nicht der Räuber, sondern Kasperl hängen. Das tut seiner Nase natürlich nicht gut.

Der Zauberer Hieronymus Wackelzahn möchte derweil den Kasperl am liebsten zum Mond schießen und hat dafür extra eine Mondrakete gebaut – würde er doch bloß nicht immer seinen Zauberstab verlegen. Eifrig warnen die Kinder den Kasperl vor dem Zauberer und seinem bösen Plan mit der Mondrakete.

Als sie von der Rakete erfahren, schmieden Kasperl, Sepperl und der kleine Stern gemeinsam mit den Kindern einen Plan. Wie dieser Plan aussieht und ob er gelingt, können Alt und Jung in weiteren Vorführungen erfahren, denn die Kasperltour geht weiter: Demnächst gibt es auch eine Fortsetzung bei „Kasperl & die rote Nase 2“.

Mikats achtjährige Tochter Denise hatte noch einige Ideen, wie man ihre Rolle als „Sternchen“ ausbauen könnte. Weil besonders die Gesangs-Einlagen bei den Kindern sehr gut angekommen sind, kommt in der Fortsetzung noch eine musikalische Neuerung von Max Breu dazu. Die Vorstellung dauert jetzt knappe 40 Minuten.

Gezeigt wird das neue Kasperlstück am Freitag, 8. Februar, um 15 Uhr im Hotel-Restaurant Sailer Keller in Traunstein und am Freitag, 15. Februar, um 15 Uhr im Chiemsee Saal in Prien.

Es gibt keinen Vorverkauf, die Tageskasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Fragt man die jungen Zuschauer, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall: Auf die Frage vom Kasperl, ob es ihnen gefallen hat, ertönte bei der Premiere ein lautes, einstimmiges „Ja!“. Im Anschluss durften die Kinder noch Fotos mit Kasperl und seinen Freunden machen.

Die Geschichte wurde von Stephan Mikat, seiner Partnerin Kathy Puchalla und seine Tochter Denise mit Handpuppen liebevoll zum Leben erweckt.

An vielen Stellen wurden die Kinder eingebunden, halfen dem Kasperl beim Zählen und natürlich dabei, eine Lösung zu finden, den Stern wieder zurück in den Himmel zu schicken.

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