Weniger Staub dank neuen Materials?

Schweres Gerätin der Webergasse in Aktion. Bald sollen die Arbeiten hier abgeschlossen sein. Flug

Unterwössen. – Mit dem Abschluss der städtebaulichen Maßnahmen im Ortsteil Unterwössen endet ein großes Projekt, das der B 305, der Hauptstraße und ihrem Umfeld vielerorts ein völlig anderes Gesicht gegeben hat.

Der Schlusspunkt ist da eher unspektakulär: Die Webergasse, die um den Getränkemarkt Färbinger he rumführt, ist ein untergeordnetes Sträßchen, das den ehemaligen Dorfcharakter besonders betont. Wenn jetzt im Teilstück an der Einmündung auf die Alte Dorfstraße schweres Gerät den Straßenuntergrund bis auf die Versorgungsleitungen aufnimmt, bedeutet das nicht, dass sich an diesem Charakter etwas ändert. Im Verlauf um den Getränkemarkt wird die Gasse wieder asphaltiert. Für das weitere bisher geschotterte Teilstück zur Alten Dorfstraße hin äußerte ein Anlieger im Ortstermin den Wunsch nach einem Pflaster.

Doch Unterwössens Bürgermeister Ludwig Entfellner, Verwaltungsleiter und Planer bleiben bei der genehmigten Planung und damit beim Schotter und dem ursprünglichen Charakter der Gasse.

Stephan Lengefeld vom Planungsbüro Straßer beruhigt mit seiner Erklärung, dass der neue Belag aus einem Material besteht, das die Staubentwicklung deutlich mindern wird. Ob später Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Gasse erforderlich werden, da rüber wollen sich Gemeinde, Anlieger und zuständige Behörden bei Bedarf und nach ersten Erfahrungen abstimmen.

Bürgermeister Ludwig Entfellner beziffert die Gesamtkosten der Sanierung der Webergasse auf rund 115 000 Euro. 69 000 Euro trägt davon die Städtebauförderung, 46 000 Euro verbleiben als Anteil der Gemeinde. lfl

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