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Wenig mehr Arbeitslose

Traunstein - Die Arbeitslosenquote im Landkreis Traunstein betrug im Januar 4,7 Prozent, 1,3 Prozent mehr als im Dezember und 0,1 mehr als vor zwölf Monaten.

Somit liegt die Arbeitslosenquote in Traunstein leicht über dem Vorjahresniveau, während sie im Agenturbezirk Traunstein, also einschließlich Berchtesgadener Land, um 0,2 auf 4,9 Prozent zurückgegangen war.

«Aufgrund der Wirtschaftskrise ist die Auftragslage in den Betrieben stark zurückgegangen, einige haben für die kommenden Monate Kurzarbeit angemeldet. Damit können die Mitarbeiter im Betrieb gehalten werden», sagte gestern Anette Farrenkopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Traunstein.

Derzeit ist im Agenturbezirk etwa für 1300 Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet; angekündigt sind rund 4000 Arbeitnehmer. Genaue statistische Daten liegen dazu nicht vor. Wie viele oder ob Kündigungen ausgesprochen werden, wird sich erst am Ende des Quartals abzeichnen. Die Betriebe nehmen nicht zuletzt deshalb Kurzarbeit in Anspruch, weil die Fachkräfte bei steigender Auftragslage sofort wieder gebraucht werden.

Farrenkopf: «Die Agentur für Arbeit steht jedem Arbeitgeber jederzeit beratend zur Seite. Es werden mit den Personalverantwortlichen mögliche Strategien zum Erhalt des Personalbestandes entwickelt. Es steht ein Qualifizierungsprogramm zur Verfügung, das einen Betrieb mittelfristig stärken kann.»

Der Großteil der Arbeitslosen mit Wiedereinstellungszusage im Frühjahr hat sich nun arbeitslos gemeldet. Aktuell sind im Landkreis Traunstein über 1100 arbeitslose «Wiedereinsteller» gemeldet, 585 Jüngere unter 25 - 262 mehr als im Dezember und 181 weniger als im Vorjahr. Die Langzeitarbeitslosigkeit geht weiter zurück; betroffen sind zurzeit 936 Menschen (64 weniger als im Vormonat und 302 weniger als im Januar 2008), die länger als ein Jahr auf der Suche sind. Den 3679 Neumeldungen, 1687 mehr als im Dezember, stehen 1987 Abmeldungen gegenüber.

Der Bestand an Stellenangeboten ist mit 1116 im Januar jahreszeitlich bedingt geringer, darunter sind 334 neue Angebote (Dezember: 466). Deutlich zeigt sich die Wirtschaftskrise beim Zugang offener Stellen im Januar. Es wurden der Agentur 41,3 Prozent weniger Stellen angeboten.

Zeitarbeiter

besonders betroffen

Im Landkreis Traunstein fiel auf, wie es gestern weiter hieß, dass sich auffallend viele Bewerber über 45 Jahre im Führungskräftebereich arbeitslos gemeldet haben. Viele kommen auch aus dem Bereich Maschinen- und Anlageführer. Mittlerweile sind auch kleine mittelständische Betriebe betroffen. Außerdem sind Kündigungen von Bankkaufleuten zu beobachten sowie aus dem kaufmännischen Bereich. Von Arbeitslosigkeit besonders betroffen ist der Bereich Zeitarbeit. 400 Zeitarbeiter mussten sich bereits arbeitslos melden. re

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