Weiter so

Zum Bericht "Prien liegt mir extrem am Herzen" im Lokalteil:

Als ich den Artikel über die Wahlveranstaltung des Bürgermeisterkandidaten Michael Anner gelesen habe, bin ich aus dem Staunen fast nicht mehr heraus gekommen. Ich konnte kaum glauben, dass er das wirklich selbst gesagt hat. Hat er oder seine Berater aus der verlorenen Welt vor sechs Jahren denn gar nichts gelernt? Es kann doch nicht sein, dass die beiden Hauptaussagen, mit denen Michael Anner in die Wahl ziehen will, lauten: "Ein Priener für Prien ... und ich bin Banker, das ist besser als ein Kämmerer". Aber offensichtlich ist das so. Jedenfalls steht das so über seinem Wahlkampfauftritt zu lesen.

Ich kann dazu nur Folgendes sagen: Mir persönlich geht es bei meiner Entscheidung für unseren Bürgermeister darum, welche Kompetenz dieser für dieses für unsere Gemeinde so wichtige Amt hat und - ja, wie er es versteht mit Geld umzugehen, um auch in Zukunft die anstehenden Projekte umzusetzen.

Und genau da hat Herr Seifert bewiesen, wie man zu Geld kommt und wie man das richtig einsetzt. Übrigens genau in der Zeit, als viele Banker das "schnelle Geld" machen wollten und pleite gegangen sind. Glaubt Herr Anner wirklich, dass das der Bürger will? Ich kann nur sagen: Bravo Herr Seifert - weiter so.

Eines noch zum Abschluss: Ich bewundere, wie Herr Seifert einen völlig sachorientierten Wahlkampf führt, der vor Zielen und Visionen nur so sprüht und nicht persönliche Angriffe startet, obwohl er ja ständig solchen ausgesetzt ist. Das hat Format, so stelle ich mir unseren Bürgermeister vor.

Franz Petrakovics senior

Prien

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